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      Palais Esterházy-Kaunitz-Metternich

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde auf dem Grundstück, das sich vom Rennweg - heutige ONR 27 - bis zur heutigen Neulinggasse erstreckte, von Johann Rudolf Kaz(z)y von Ludwigstorff ein palaisartige Gebäude mit Garten errichtet. Danach wechselten die Besitzer, im Jahr 1767 fällt in dieser Reihe Fürstin Anna Esterházy auf.
1784 sind Palais und Garten im Besitz des Hofjuweliers Franz Mack, der das Anwesen in diesem Jahr an den Fürsten Ernst Christoph von Kaunitz-Rietberg, den späteren Schwiegervater Metternichs, verkaufte.
1797 vererbte Kaunitz-Rietberg die Liegenschaft an seine Tochter Eleonora, die erste Ehefrau des Fürsten Metternich.

Die Villa Metternich, im Hintergrund die Salesianerinnenkirche, Rudolf von Alt

Metternich ließ 1815 dieses Erbe zur "Villa Metternich" - Bild oben - umgestalten. Zwischen 1835 und 1837 wurde diese dann unter Einbeziehung einzelner Bauteile von Pietro Nobile (1774-1854) zum ersten Palais Metternich - Bild unten - erweitert.

Die ehemalige Palais Metternich

Die ausführliche Geschichte dieser Bauten können Sie im Artikel "Metternichs Besitzungen am Rennweg - Korrekturen zu Publikationen" von Arch. Dr. techn. Erich Schlöss  in unserem Museumsheft 2003/3 nachlesen.