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       Josef Madersperger,
           ein Landstraßer wider Willen

Der Kufsteiner Schneider und Erfinder Josef Madersperger (1768-1850)  hatte wie sein Vater das Schneiderhandwerk erlernt und kam 1780 nach Wien.
1814 stellte er erstmals eine Nähmaschine her, die jedoch nicht die Bewegung der Hand sondern des Webvorgangs nachahmte und für die er 1815 ein österreichisches Privileg erhielt.

Das Modell der von Madersperger erfundenen Maschine im Technischen Museum Wien

Madersperger arbeitete an seiner Erfindung weiter, konnte sie jedoch nicht kommerziell verwerten. Sein Privileg erlosch 1818, weil er die erforderlichen Taxen nicht bezahlen konnte. Völlig verarmt starb er im St. Marxer Versorgungshaus (heute Landstraßer Hauptstraße 173-175), wo eine Gedenktafel mit Porträtrelief von Viktor Theodor Slama (1890-1973) an ihn erinnert.
Josef Madersperger wurde am St. Marxer Friedhof in einem Schachtgrab beigesetzt. Die Schneiderinnung ließ an der Stelle seiner Beerdigung ein schmiedeeisernes Friedhofskreuz setzen.  

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