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Home  >  Künstler, Wissenschafter, Politiker und andere Prominente auf der Landstraße (von Adelpoller bis Zwerenz: in Arbeit)  >  Njegos Petar Petrowitsch, serbisch-orthodoxer Bischof und Dichter in der Veithgasse

     Petar Petrowitsch Njegos

An der Fassade des Hauses Veithgasse 3, in dem sich die Wiener serbisch-orthodoxe Kirche befindet, gibt es eine Gedenktafel für Petar Petrowitsch Njegos (1813-1851), der einige Zeit auf der Landstraße gewohnt hat.

Dieser Mann gilt bis heute als der bedeutendste serbische Dichter. Njegos wurde bereits in jungen Jahren Bischof der serbisch-orthodoxen Kirche und damit sowohl geistliches als auch weltliches Oberhaupt in Montenegro (1830-1851).
In dieser Stellung entwickelte er sich zum bedeutenden Reformator des Landes, womit er den Grundstein für einen modernen montenegrinischen Staat legte. Zuvor wurde Montenegro von Clanen regiert. Njegos errichtete eine Zentralregierung, die aus Landesfürst, Senat, einem Justizkörper - "Gvardija" - und einer sowohl dem Fürsten als auch dem Senat unterstehenden Polizeitruppe - "Perjanici" - bestand.
1833 begründete Njegos ein landesweites Steuerwesen, ließ Straßen bauen, die erste Buchdruckpresse importieren und engagierte sich im Kampf gegen die Osmanen.
Petar Petrowitsch Njegos erträumte die Vereinigung der Serben und aller Südslawen in einem gemeinsamen unabhängigen Staat.
Heute ist Njegos vor allem für seine schriftstellerischen Leistungen bekannt. Das von ihm verfasste volkseposänliche Wer "Der Bergkranz" gilt als seine wichtigste Arbeit.

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