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Louis Giacomelli,
der Architekt aus der Sechskrügelgasse

Der Mann im Vordergrund mit Hut und Mantel zeigt den Architekten Giacomelli

Der Architekt wohnte von 1894 bis 1896 im Haus Geologengasse 8 und anschließend an der Anschrift Ungargasse 14.
Im Foyer des Wohnhauses Sechskrügelgasse 14 findet man noch heute die abgebildete Hinweistafel. Der in Treviso geborene Architekt Louis Giacomelli (1858-1918) wohnte und arbeitete hier von 1900 bis zu seinem Tod am 5. Dezember 1918, dessen Ursache eine Lungenentzündung war.

Besonders bemerkenswert am  Wirken Giacomellis ist die Tatsache, dass er die architektonische Durchführung der Erbauung der russischen Kirche übertragen bekommen hatte.
Diese wurde vom russischen Architekten Gregori Kotow geplant. Ursprünglich führte bis 1894 der damals bekannte Wiener Architekt Rumpelmeyer die Vorbereitungsarbeiten im Auftrag Kotows bzw. des russischen Kaiserreiches durch.

Warum schließlich der Auftrag zur Erbauung der Kirche an Giacomelli übertragen wurde, ist heute nicht mehr bekannt.
Anlässlich der Restaurierung der Wiener Minoritenkirche, an der Giacomelli beteiligt war, verfasste er das Buch "Die italienische Nationalkirche Maria Schnee".
Louis Giacomelli wurde der Titel Ritter von Monterosso verliehen; wegen seiner Verdienste um die Errichtung der russischen Kirche wurde er zum Kommandeur des kaiserlich-russischen St. Stanislaus-Ordens ernannt und 1909 erhielt er den österreichischen Franz-Josephs-Orden.

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