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Ernst Martin Benedikt,
der bedeutende Journalist aus der Reisnerstraße

Im Haus Reisnerstraße 16 wohnte bis 1938 der Journalist, Herausgeber und Chefredakteur der Neuen Freien Presse Ernst Martin Benedikt (1882-1973), der der Sohn des berühmten Journalisten Moriz Benedikt (1849-1920) war.

Nach seinem Jusstudium an der Wiener Universität trat er 1906 als Redakteur in die von seinem Vater geleitete Neue Freie Presse ein, deren Leitung er ab 1920 nach dessen Tod er übernahm.
In dieser Zeit machte er durch Interviews mit bedeutenden Politikern wie Masaryk, Lord Baldwin und Edgar Hoover auf sich aufmerksam.
1933 legte er die Chefredaktion nieder und widmete sich der Schriftstellerei.
Nach einer Gestapohaft 1938/39 konnte Benedikt über England nach Schweden emigrieren, wo er sich wieder dem Journalismus zuwandte und Beiträge über ö
sterreichische Dichtung und den Zionismus schrieb.
Hier in Schweden war er einige Zeit Vorstandsmitglied in Bruno Kreiskys "Österreichische Vereinigung in Schweden".
1946 wurde Ernst Martin Benedikt Korrespondent der PRESSE in Stockholm, von wo er schließlich 1962 nach Wien zurückkehrte.

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