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Unser Ort Wien 3

Beschreibung und Geschichte von Wien 3

Nun sind die Neubauten, die von der SEESTE Bau AG errichtet wurden, in der Verlängerung der Pfarrhofgasse stadteinwärts fertiggestellt und zum Teil auch schon bezogen. Der zwischen den Häusern frei gebliebene Platz wurde gärtnerisch gestaltet und nach dem im ehemaligen Haus - es wurde 1944 von Bomben zerstört - Seidlgasse 21 geborenen Pianisten und Komponisten Friedrich Gulda (1930-2000) benannt. Durch…
Frühgeschichte - Buchauszug 2 “Kulturgeschichte des Dritten Bezirks” Finden Sie hier periodisch einige Auszüge aus dem Buch, veröffentlicht vom Bezirksmuseum Landstrasse, Wien 3 Kapitel 2: FRÜHGESCHICHTE Die einzige Information über die Besiedlung unseres Bezirks in der Urzeit, aus der es keine schriftliche Überlieferung gibt, kann man den archäologischen Funden entnehmen. Als Siedlungsgebiete wurden in dieser Zeit Örtlichkeiten gewählt, die sowohl…
Innerer Rennweg (vom Schwarzenbergplatz bis zur Kreuzung Fasangasse / Ungargasse) Aus dem Buch “Landstrasser Spaziergänge” des Bezirksmuseums bringen wir hier Anregungen für Ihren Erkundungsweg im Bezirk. Einer der markantesten Grenzpunkte des dritten Wiener Gemeindebezirkes ist der Schwarzenbergplatz. Hier treffen die Lothringerstraße, der Verkehrsweg Am Heumarkt, die Prinz-Eugen-Straße, die bis 1911 Heugasse hieß und der Rennweg aufeinander. Der Straßenzug Am Heumarkt…
Aus dem Buch "Landstrasser Spaziergänge" des Bezirkmsmuseums bringen wir hier Anregungen für Ihren Erkundungsweg im Bezirk. Begeben wir uns vorerst auf eine Zeitreise ins 10. Jahrhundert. In den Salzburger Annalen kann man den Bericht über ein verlorenes Gefecht gegen Magyaren „ Uueniam" das war damals der Name unserer Stadt, der hier in dieser Schreibung zum ersten Mal gefunden wurde, nachlesen.…
Woher kommt der Name Nottendorfer Gasse? Gegen Ende des 14. Jahrhunderts berief Albrecht III. eine Kolonie flämischer Gärtner zur Rodung des Auwaldes und Wollfärber, um sie in der Nachbarschaft des damaligen Erdberg anzusiedeln. Sie bezeichneten ihr Siedlungsgebiet als Nottendorf (niederdtsch. Dorf der Genossen), weil sich die Kolonisten eine genossenschaftliche Dorfverfassung gegeben hatten. 1389 wurde die Siedlung mit 13 Häusern, die…
Ehem Kleiststeg: dieser im Jahre 1903 über die ehemalige Verbindungsbahn im Verlauf der Kleistgasse errichtete Fußgängersteg als Eisenkonstruktion wurde ebenso wie die gleichnamige Gasse nach dem deutschen Dichter Heinrich von Kleist benannt. Übrigens hieß die Kleistgasse bis 1877 Tegetthoffgasse. 1944/45 wurde der Steg zerstört, aber schon bald nach Kriegsende gab es einen behelfsmäßigen Übergang. Dann ab 1962 eine neue Konstruktion,…
Diese Bezeichnung für die Straßenzüge zwischen Marokkanergasse und Reisnerstraße nördlich des Rennwegs hat sich während der letzten 130 Jahre bei uns eingebürgert. Der Besitzer dieser Areals Richard Fürst Metternich ließ seinen ehemaligen Garten, der bis zur Neulinggasse reichte, 1870 parzellieren. Nach und nach erwarben reiche Bauherrn aber auch ausländische Mächte die Baugründe. Der erste in der Reihe war der Großhändler…
Rudolf-Steiner-Denkmal Für den weltbekannten Anthroposophen Rudolf Steiner gibt es im Schweizergarten ein Denkmal. Er wurde 1861 in Kroatien geboren, studierte von 1879 bis 1882 an der Wiener Technik Mathematik, Chemie, Physik und Biologie. Daneben unterzog er sich einem Literatur-, Geschichts- und Philosophiestudium. Von 1882 bis 1890 arbeitete Dr. Steiner freiberuflich als Privatlehrer, Redakteur und Herausgeber von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften. Von…
Der Name der Hetzgasse im 3. Bezirk erinnert an das ehemalige Hetztheater. Eine weitere Erinnerung daran ist die Wiener Redewendung Dös is a Hetz. Schon vor 1743 gab es in Wiener Vorstädten solche Einrichtungen. 1720 errichtete Galli-Bibiena und Corradini ein k.k. priv. Hetz- amphitheater, das auch die Namen Hetzhaus führte, am heutigen Heumarkt. Nachdem dieses Etablissement 1743 geschlossen wurde, bewarb…
Es ist allgemein bekannt, dass der ehemalige künstliche Wasserweg des Wiener Neustädter Kanals ab 1804 für die Schifffahrt zwischen der damaligen Haupt- und Residenzstadt Wien und Pöttsching südlich von Wiener Neustadt genutzt wurde. Dass aber das Wasser des Kanals, das übrigens aus der Schwarza/Leitha und dem Kehrbach - ein 16 Kilometer langer künstlicher Wasserweg im südlichen Niederösterreich, der ursprünglich zur…
DREIFALTIGKEITSSÄULE IN DER RADETZKYSTRASSE Das Kapitell der Säule ist mit Engelsköpfen geschmückt und trägt auf einer Weltkugel die Darstellung der Dreifaltigkeit. Die Inschrift auf der Vorderseite des Sockels der Säule lautet: Errichtet im Jahre 1683 zum Andenken an die unfern von hier gestandene im Jahre 1673 erbaute und anno 1683 bei der Türkenbelagerung zerstörte Kirche. Renoviert im Jahre 1713 aus…
1986 verfasste ich ein Museumsheft mit dem Schwerpunkt St. Marx. Weil sich inzwischen dort einiges verändert hat, möchte ich in der nächsten Zeit - ich schreibe diesen Text im Frühjahr 2007 - eine umfassende Ausstellung über diesen Teil unseres Bezirksgebietes gestalten. Warum dieser Bezirksteil diesen Namen trägt, wird auf der Seite St. Marxer Versorgungshaus erzählt. Dort sind auch einige historische…
Das Fasanviertel erhielt seinen Namen vom Gasthaus "Zum Fasanl" Ecke Rennweg und Fasangasse. Auf unserem Planausschnitt sind der Wiener-Neu städter-Kanal, der Linienwall und das Belve dere erkennbar. Dazwischen verlaufen die noch nicht völlig verbaute Fasangasse und die gekrümmte Hohlweg gasse nach Süden. Erst in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das Gebiet flächendeckend ver- baut; so wurden beispiels- weise…
Das Zeitalter der Industrialisierung in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts auf der Landstrasse. Am Ende des 18. Jahrhunderts wurde die gesamte Versorgung der Armee mit medizin ischem Bedarf Franz Wilhelm Natorp übertragen, der seinen Betrieb im damaligen Haus Rennweg 12 unter der Bezeichnung Militärmedikamenten-Regie gründete. Nach der darauf folgenden Jahrhundertwende begann die Industrialisierung entlang des neuen Wiener Neustädter Kanals,…
In Erdberg gab es bis nach 1900 die Amongasse, eine schmale Verbindung von der Erdbergstraße hinauf zur Gestettengasse, wo sie neben dem Haus Nummer 21, in dem sich damals das Gasthaus "Zur schönen Aussicht" befand, mündete. Sie war nach dem Holzhauer Johann Georg Amon (1764-1822) benannt, der 1786 in Erdberg ein Haus erworben hatte. Ebenfalls in Erdberg gab es bis…
DAS FIAKERDENKMAL in Wien Fiakerdenkmal in Wien 3 Der Landstraßer Maler und Bildhauer Josef Engelhart (1864-1941) schuf diese Bronzeplastik im Jahre 1937. Als Modell diente dem Künstler der Erdberger Fiaker Josef Schmutz, dessen Spitzname "Schuaster Fraunz" war. Im Mai 1991 wurde Engelharts Werk in der Parkanlage auf dem Fiakerplatz in Erdberg der Öffentlichkeit übergeben. Über den Künstler Josef Engelhart können…
Denkmal zur Erinnerung d. Begründung der Republik DAS STAATSGRÜNDUNGSDENKMAL Im Jahre 1966 wurde im Schweizergarten dieses in Zusammenarbeit des Bildhauers Heinrich Deutsch und des Architekten Berthold Gabriel geschaffene Denkmal der Öffentlichkeit übergeben. Es erinnert an das Werk des österreichischen Politikers Karl Renner (1870-1950) und symbolisiert dessen Mitwirkung bei der Begründung unserer Republik im Jahre 1918 und deren Wiedererstehung im Jahre…
Auf Anraten des Prinzen Eugen von Savoyen wurde 1704 während der Regierungszeit Leopold I. der Bau einer im Zickzack errichteten Befestigungsanlage, die später den Namen LINIENWALL erhielt, rund um die Wiener Vorstädte beschlossen und noch im selben Jahr durchgeführt. Sie sollte die Stadt vor eventuellen Angriffen der Türken und Kuruzzen schützen. In unserem Bezirk gibt es übrigens an der äußernen…
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