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Montag, 14 April 2014 14:09

Burg Güssing

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 Burg Güssing

Die Burg Güssing steht auf einem vor langer Zeit erloschenem Vulkankegel. Seine aus der Ebene steil aufragenden Felswände und das über dem Krater lagernde Plateau, sowie die Lage im Grenzgebiet zwischen Österreich und Ungarn, waren ideale Umstände zur Anlage einer wehrhaften Burg.

Bereits 1157 wird Güssing urkundlich erwähnt.

Nach über drei bewegten Jahrhunderten gelangte Güssing (Német-Ujvár) schließlich am 30. Juni 1524 in den Besitz der Batthyány, die – fast ein halbes Jahrtausend später – bis zum heutigen Tage mit Burg Güssing verbunden sind und „Német-Ujvár“ in ihrem Namen tragen (Batthyány von Német-Ujvár).

Im Folgenden der geschichtliche Verlauf von Burg Güssing bis zur Besitznahme der Batthyánys kurz dargestellt, gefolgt von einer chronologischen Zusammenfassung der Geschehnisse auf der Burg unter den jetzigen Burgherrn, der Familie Batthyány.

Um 1140/1150 kamen die Brüder Wolfer und Hederich nach Ungarn. Ungarnkönig Géza II. berief 1157 den – wahrscheinlich aus Hainburg a. d. Donau stammenden – Grafen Wolfer nach Güssing und schenkte im „Berg Kyscen“ und Umgebung.

Die erste „hölzerne Burg“ und ein Kloster soll Graf Wolfer errichtet haben. Dennoch wird auch angenommen, dass die ersten Bauherrn von Burg und Kloster die Benediktiner gewesen sein dürften.

Bereits damals taucht der Name der Wallfahrtskirche Maria Schnee urkundlich auf. Dies ist die heutige Burgkapelle.

König Béla III. entzog die Burg schließlich den Besitzern aufgrund ihrer strategischen Lage, und erbaute eine feste Burg aus Stein und Ziegeln. Die Burg Güssing hieß seither „Novum Castrum“ (Ujvár = Neue Burg, davon leitet sich auch der Name Német Ujvár ab); dieser Name wird 1198 erstmals urkundlich erwähnt. Güssing zählte zu den wenigen ungarischen Burgen, die auch 1241/1242 von den Tartaren nicht eingenommen werden konnte.

Bis 1245 befand sich die Burg im Besitz des Grafen Demetrius von Csák. Danach fiel sie an König Béla IV. zurück. Dieser vertraute sie eine kurze Zeit dem Johanniterorden (1246) an und später seinem Schatzmeister Mauricius (1263), der die Burg weiter ausbaute.

1272 wird Heinrich II. aus dem Geschlecht der „Güssinger Grafen“ und Nachkomme des ersten Burgherrn Wolfer, urkundlich als Herr von Güssing erwähnt. 1273 trotzte die Burg den Angriffen König Ottokars von Böhmen. Die Güssinger Grafen, besonders aber „Ivan der Schreckliche“ verstrickten sich jedoch mehrmals in Kriege mit den Königshäusern, unternahmen wilde Raubzüge und stifteten Unruhe. In diese Zeit fiel auch die „Güssinger Fehde“, nach der schließlich 1289/90 Herzog Albrecht mit Einwilligung Ladislaus IV. die Güssinger entmachtete.

Unter König Sigismund gelangte die Burg 1391 an das Geschlecht der Cheh von Sáró und Léva. Dessen Nachkommen verschuldete sich aber in einem solchem Maße, dass all deren Güter verpfändet werden mussten und Güssing 1455 nur mit Mühe gegen Andreas Baumkircher verteidigt werden konnte.

Dies war nur mit der Hilfe von Nikolaus Ujlaki möglich, der 1458 selbst in den Besitz von Burg und Herrschaft Güssing kam. Damals umfasste die Herrschaft Güssing bereits über 25 Ortschaften.

Im Jahr 1459 wurde auf der Burg Güssing Kaiser Friedrich III. von jenen Magnaten, die mit der Wahl Matthias Corvinus nicht zufrieden waren, zum König von Ungarn gewählt. Dies blieb jedoch erfolglos, und schließlich huldigte Ujlaki doch König Matthias Corvinus.

Sein Sohn Lorenz Ujlaki trat als treuer Anhänger des König Matthias energisch und öffentlich gegen den nachfolgenden Böhmenkönig Wladislav II. auf. Dies brachte im den Zorn des Königs ein. 1495 wurde der Burg durch die Waffengewalt des Königs schwere Schäden zugefügt. Dies erwog Ujlaki schließlich, sich mit dem König zu versöhnen. König Ludwig ernannte ihn 1520 zum Kapitän von Belgrad. Vier Jahre später starb er kinderlos.

Am 30. Juni 1524 bekam Franz Batthyány (1497 – 1566) von seinem Jugendfreund, König Ludwig II. Burg Güssing samt Herrschaft bestehend aus cirka 60 Ortschaften übertragen – als Belohnung für seine heldenhafte Verteidigung der Festung Jaicza gegen die Türken. Güssing wurde zur Hauptresidenz der Batthyány.

Als die Türken 1532 gegen Wien rückten, verwüsteten sie auch Güssing. Um der totalen Vernichtung zu entgehen und die Burg zu verschonen, musste Franz I. sich mit den Türken arrangieren, was zum Wohle für Burg und Bevölkerung auch gelang.

Danach wurde die Burg um 75.000 Gulden ausgebaut und unter Balthasar III. erweitert; zwischen 1540 und 1580 der Rundturm (Scheibelturm) errichtet, die Burg um aus Ziegeln bestehende Festungswerke erweitert und eine Bastion angelegt.

Im Jahre 1605 fielen unter Franz II. auch die mit Bocsay verbündeten Türken („Bocsay Aufstand“) in Güssing ein und verwüsteten das Land, die Burg hielt dennoch stand.

Adam I. schließlich berief 1638 die Franziskaner nach Güssing und gründete hier das Kloster mit der Familiengruft. Sie sind seither mit der Burg unzertrennbar verbunden. Er machte Güssing auch zu eine Ausbildungsstätte für junge Aristokraten aus ganz Europa.

Im Jahre 1683, unter Christoph II., diente die Burg der Bevölkerung wieder als Fluchtort vor den herannahenden Türken, die nach der Türkenbelagerung Wiens auf der Flucht waren. Sie wurden von Christoph und dessen Sohn Adam II. verfolgt. Um 1700 diente die Burg den kaiserlichen Truppen als Arsenal.

Die Zeiten änderten sich und auf Grund der Modernisierung der Waffentechnik, verlor die Burg langsam an strategischer Bedeutung. So wurden 1777 alle Geschütze entfernt. Auf Grund der hohen Erhaltungskosten und der inzwischen unter Kaiserin Maria Theresia eingeführten Dachsteuer, begann man mit der teilweisen Entfernung der Verteidigungsanlagen.

Seit der Unterteilung in die Christophsche (ältere, fürstliche) und Paulsche (jüngere, gräfliche) Linien nach dem Tod Adam I. im Jahre 1659, spätestens aber seit Fürst Ludwig Batthyány-Strattmann, der Schloss Körmend 1787 zu seinem Hauptsitz machte, verlor Güssing die Bedeutung des Machtzentrums der Batthyány.

Wohl wissend um die geschichtliche Bedeutung der Burg, samt Kloster und Familiengruft für die Familie, errichtete Fürst Philipp im Jahre 1870 eine Stiftung zur Erhaltung von Burg Güssing.

Da die Stiftung in den Inflationsjahren nach dem Ersten Weltkrieg den größten Teil ihres Kapitals verloren hatte, musste ein Weg gefunden werden, wie die Erhaltung von Burg und Kloster auch in Zukunft gewährleistet werden konnte. Aus diesem Grund wurde dem Land Burgenland bzw. der Öffentlichen Hand in den 1980er Jahren die Mitverwaltung an der Fürst Philipp Batthyány´schen Stiftung angetragen.

Die Burg wird weiterhin von der Stiftung des Weiland Fürst Philipp Batthyány-Strattmann geführt. Deren Kurator ist der jeweilige Familienchef - derzeit Fürst Ladislaus Pascal Batthyány-Strattmann.

Im Jahr 2008 hat der Fürst die Funktion des Kurators an seinen ältesten Sohn, Ladislaus Edmund Graf Batthyány übergeben.

weiterlesen : http://www.batthyany.at/burg_guessing.html?&L=1%2522%20onfocus%253D%2522blurLink%28this%29%253B

Mittwoch, 09 April 2014 14:47

Die Burg Forchtenstein - empfohlen

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Burg Forchtenstein

Burg Forchtenstein ist als eines der bedeutendsten Wahrzeichen des Burgenlandes auf den Ausläufern des Rosaliengebirges gelegen und dominiert den Blick von der Ebene in Richtung Westen.

Die Ursprünge der mächtigen Anlage reichen bis in die Jahre um 1300 zurück, als die Mattersdorfer Grafen nach der Schleifung ihrer Burg im heutigen Mattersburg eine neue Wehranlage hoch über dem Wulkatal errichteten. Im Bergfried, der die Anlage überragt und zum ältesten Mauerbestand der Burg zählt, ziert noch heute das Wappen der Mattersdorfer Grafen den Schlussstein des gotischen Gewölbes. Mitte des 15. Jahrhunderts starb das Geschlecht im Mannesstamm aus und die Burg kam für rund 170 Jahre in den Besitz der Habsburger, die sie an die Grafen von Weißpriach und Hardegg verpfändeten. In dieser Zeit erfuhr die Burg keine wesentlichen baulichen Veränderungen.

1622 erhielt Nikolaus Esterházy (1583-1645) von Kaiser Ferdinand II. die Herrschaften Forchtenstein und Eisenstadt für die Abtretung der Herrschaft Munkács im damaligen Nordostungarn an den Fürsten von Siebenbürgen, Gábor Bethlen, als Pfandbesitz. Bereits vier Jahre ging Burg Forchtenstein, verbunden mit dem Erbgrafentitel, in seinen erblichen Besitz über. In die Zeit Nikolaus’, der ab 1625 den Rang des Palatins (ungar. Vizekönig) bekleidete, fiel u.a. der Ausbau des Basteigürtels, die Errichtung der Küche, der Kapelle sowie neuer Wohnbereiche unter den Baumeistern Simone Retacco und Domenico Carlone.

Palatin Nikolaus’ Sohn, Paul I. (1635-1713) begann nach dem Aus- und Umbau des Eisenstädter Schlosses mit einer umfassenden Adaptierung der Festung über der Wulkaebene. Burg Forchtenstein erfuhr seine bedeutendste Erweiterung mit dem Ausbau des Hochschlosses in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Wandmalereien mit politisch-genealogischem Inhalt im Innenhof, dekorative und allegorische Wandmalereien in den Innenräumen, Eingangsportale mit religiösem Skulpturenschmuck, ein barockes Reiterstandbild, das den 1687 gefürsteten Paul I. zeigt sowie ein mehr als zwei Meter langes Krokodil waren die Zutaten, um Macht, Rang und politische Positionierung zu demonstrieren.

Mit dem Tod von Fürst Paul I. Esterházy 1713 änderte sich durch politische und militärhistorische Wandlungen der Zweck der Festung. Burg Forchtenstein diente nun als bewahrender Tresor für die Kostbarkeiten und Kuriositäten der Schatzkammer und als Depot der militärischen Ausrüstung. In den 70er Jahren des 18. Jahrhunderts erfolgte unter dem fürstlichen Baumeister Ferdinand Mödlhammer die Anhebung und Erneuerung des Dachstuhls sowie eine Renovierung und Sanierung der Innenräume. Die Burg war weiterhin Sitz der Generalkassa und des Archivs und zählte seit dem Wiener Kongress zu den ersten Museen im Habsburgerreich. 1887 wurde die barocke Burgkapelle von Franz Storno im Geschmack des Historismus restauriert.

Im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert kam es zu keinen entscheidenden Um- oder Ausbauten, jedoch sehr wohl zur Instandsetzung und Instandhaltung der historischen Kellergewölbe zur zeitgemäßen Nutzung als Veranstaltungsräume, zur Schaffung eines Aussichtssteges und zur behutsamen Restaurierung der Mauersubstanz und des Dachbereiches.

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Mittwoch, 02 April 2014 15:17

Alles ist hell, aber es ist kein Tag. . . .

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Einblick in die Pfarrkirche von Mogersdorf während der Freilegung der Wandmalereien gr


„Alles ist hell, aber es ist kein Tag. Alles ist laut, aber es sind nicht Vogelstimmen“ (Rainer Maria Rilke)


Eine wieder entdeckte monumentale Wandausstattung in der Pfarrkirche von Mogersdorf im Burgenland wird restauriert, um im Rahmen des 350. Jahrestags der Schlacht bei Mogersdorf der Öffentlichkeit präsentiert zu werden.

Die Marktgemeinde Mogersdorf im Raabtal liegt unmittelbar

an der Grenze zu Ungarn im südlichen Burgenland. 1187 wird der Ort erstmals urkundlich erwähnt - als Besitzung des kurz zuvor gegründeten Zisterzienserstiftes St. Gotthard (heute: Szentgotthárd). Mit der Schlacht bei Mohacs, 1526, wurde die Region zum Grenzgebiet gegen das zunehmend nach Westen expandierende Osmanische Reich. Aufgrund der stetig dräuenden Gefahr aus dem Osten wurde das Kloster aufgegeben und zu einer Grenzfestung ausgebaut. Lange Zeit wurden die Grenzorte zur Steiermark immer wieder in Schutt und Asche gelegt. Magdalena Batthyány am 20. April 1656 in einem Schreiben an ihren Bruder, Graf Adam B.: „Die Türken ziehen entlang der Raab, Mogersdorf haben sie schon beraubt, nun ziehen sie gegen Jennersdorf.“

Historische, weit über die Grenzen des Habsburgerreichs gehende Bedeutung erlangte der kleine, am Fuß des Schlößlbergs gelegene Ort durch die große Türkenschlacht am 1. August 1664, die unter der Führung des kaiserlichen Feldherrn Graf Raimund Montecuccoli (1609-1680) siegreich für die vereinten christlichen Heere endete. Im Vorfeld waren diplomatische Versuche zur nochmaligen Verlängerung des Friedens von 1604 zwischen Osmanischem Reich und dem von Leopold I. regierten Habsburgerreich gescheitert. Im April 1663 setzte sich der Großwesir Ahmed Köprülü mit seinen Truppen in Marsch. Nach der Eroberung mehrerer Festungen in Oberungarn zog die osmanische Hauptstreitmacht Richtung Wien. Am 30. Juli 1664 trafen 50.000 Mann aufseiten der Türken, die in St. Gotthard eingerückt waren, auf das kaiserliche Heer, das am gegenüberliegenden Ufer der Raab Stellung bezogen hatte und mit Verstärkung aus Bayern, Schwaben, Niedersachsen, Westfalen, Franken und sogar Frankreich 25.000 Mann zählte. Nach der „Relation“, dem 1665 publizierten Bericht des Johann Graf Stauffenberg, Generalquartiermeister der Reichsarmee in Mogersdorf, hatte in der Nacht vor der großen Schlacht im Hauptquartier des Grafen Montecuccoli ein Gelage stattgefunden. In den frühen Morgenstunden des 1. August 1664 konnten daher türkische Truppen unbehelligt über die Raab setzen und das Lager der Reichstruppen überrennen. Diesen Moment der Überraschung erwähnt Rainer Maria Rilke in den oben zitierten Zeilen seiner „Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“, die poetisch des Todes eines Vorfahren in der Schlacht bei Mogersdorf gedenkt. In dieser kritischen Situation der Überraschung führte Montecuccoli mit Unterstützung des Kommandanten des Rheinbundkorps und dessen Truppen den Gegenstoß. Aus der blutigen zehnstündigen Schlacht ging der kaiserliche Oberbefehlshaber mit der alliierten Streitmacht siegreich hervor. Zum ersten Mal war ein türkisches Heer in einer offenen Feldschlacht besiegt worden - der Nimbus der Unbesiegbarkeit war gebrochen, der geplante Vormarsch des Großwesirs gegen Wien wurde gestoppt. Der anschließende Frieden von Eisenburg (Vasvar) verärgerte die ungarischen Magnaten und mündete schließlich in die Magnatenverschwörung gegen Kaiser Leopold I.

Am kommenden Tag ließ Montecuccoli in der Kirche von Mogersdorf, welche die Kampfhandlungen unversehrt überstanden haben soll, für die gefallen Krieger ein Seelenamt und für den glorreichen Sieg ein Tedeum halten. Sehr litt der Sakralbau, der bis zum Neubau 1775/76 dem hl. Martin geweiht war, unter den kriegerischen Ereignissen des Kuruzzenrummels 1704. Das Stift St. Gotthard, das seit 1734 wieder von Zisterziensern geführt wurde, stellte bis 1900 die Pfarrer von Mogersdorf. Unter Pater Hieronymus Rößler, einem gebildeten Kirchenhistoriker, der zuvor auch als Bibliothekar in Stift Heiligenkreuz tätig war, erfolgte der Neubau der Kirche als barocker Saalbau mit Fassadenturm, der fortan dem hl. Joseph geweiht war. Unter dem historisch interessierten Pater Daniel Kucmics, der lange Jahre als Seelsorger in Mogersdorf und als Prior von St. Gotthard tätig war, lebte das Interesse an den kriegerischen Ereignissen von 1664 wieder auf: Er ließ zwei mächtige Grabhügel am westlichen Ortsende abgraben und die aufgefundenen Gebeine gefallener Soldaten unter dem 1840 errichteten Weißen Kreuz beisetzen. Angeregt von diesen Funden wurde die 1841 erweiterte Kirche 1857 von einem bislang unbekannten Künstler in historisierender Weise mit Wandmalereien versehen, welche u.a. die Schlacht von Mogersdorf zum Thema haben. Bei der nächsten großen Innenrenovierung ab 1900 wurden sie durch das große Deckengemälde von Johann Rösch im Langhaus und durch Schablonenmalereien ersetzt, die zu Beginn der 1970er Jahre entfernt wurden.

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