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Autoren Steiermark

Autoren Steiermark (3)

Beiträge von Autoren in der Steiermark

Monday, 14 April 2014 18:29

Museum Pfeilburg Fürstenfeld

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Stadt- und Zeitgeschichte hautnah erleben.

 

Eines der ältesten Gebäude
der Stadt Fürstenfeld

 

In einem der ältesten und geschichtsträchtigsten Gebäude der Thermenhauptstadt Fürstenfeld befindet sich direkt im Zentrum (eine halbe Minute entfernt vom Hauptplatz) das Stadtmuseum in der Pfeilburg. Der Gebäudekern, der sogenannte „Schwarzturm“, aus dem 13. Jahrhundert stammend, ist einer der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Wohntürme der Steiermark. Das zum Turm gehörige Schloß aus dem 16. und 17. Jahrhundert war Wohnsitz der mit dem Turm belehnten Besitzer. Namensgebend war Hans Pfeilberg, einer der ersten Besitzer, der das Anwesen 1490 erwarb und mit dem Wiederaufbau nach dem Ungarneinfall von 1480 begann. 1691 kaufte Christoph Liscutin das Gebäude und errichtete hier die erste Tabakfabrik Österreichs und traf damit für die Stadt eine bis ins 20. Jahrhundert reichende wichtige Entscheidung. Nach dem Erwerb der Pfeilburg durch die Stadt waren hier eine Schule, eine Kaserne, ein Militärspital und letztendlich ein Armenhaus untergebracht.

Der Museumsverein rettete 1975 die Anlage vor dem Abbruch und von 1995 bis 1999 erfolgte eine umfassende Sanierung.

Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Museumspreis für die reichen Bestände, die gelungene Präsentation findet im Museum Pfeilburg auf drei Etagen und rund 700 Quadratmeter Ausstellungsfläche Stadt- und Zeitgeschichte statt.

weiterlesen: www.museum-pfeilburg.at/

Monday, 14 April 2014 18:21

Museum am Tabor

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Regionales Universalmuseum - Tabor Feldbach

 

Entdecken Sie, was eine bäuerliche Familie in der Südoststeiermark früher gegessen hat! Wie gekocht wurde! Welche Fische noch aus der Raab gefischt werden konnten! Was man anzog! Und das wichtigste überhaupt: Seit wann Menschen in der Südoststeiermark leben! Das und vieles mehr können Sie in den Sammlungen des Museums im Tabor entdecken.

Die über 500 Jahre alte Wehranlage enthält ein regionales Universalmuseum: Auf fast 1400 Quadratmetern finden Sie tausende Exponate. Von Geologie, Biologie und verschiedenen historischen Epochen bis hin zum Handwerk und bäuerlichen Leben kann vieles hautnah erkundet werden.

weiterlesen : www.tabor-feldbach.at/die-museen-im-tabor.html

Monday, 14 April 2014 17:59

Die Riegersburg

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Burgmuseum, Hexenmuseum und Waffenmuseum lassen das 17. Jahrhundert lebendig werden.

“Sagenhafte Riegersburg – Legendäre Frauen”

Das Museum in den Prunkräumen bietet eine multimediale Reise in die Geschichte der Riegersburg im 17. Jahrhundert. Zwei Frauenschicksale in der Zeit von Türkenkriegen, Frondienst und Hexenwahn aber auch barocker Lebenslust und Festkultur.

Elisabeth Katharina von Galler, von 1648 bis 1672 Burgherrin, ging aufgrund ihres unkonven-tionellen Lebens als die „Schlimme Liesl“ in die Geschichte ein. Allein die Tatsache, dass die Gallerin sich nicht in das enge Korsett von Normen schnüren ließ, in das Frauen im 17. Jahrhundert gepresst waren, sondern ein selbst-bestimmtes Leben führte, war Grund genug für einen solchen Beinamen.

In zahlreichen Prozessen musste sie mit größten Anstrengungen ihre umkämpfte Position als Burgherrin in einer von Männern dominierten Gesellschaft verteidigen.

Das Schicksal der Katharina Paldauf, einer Bediensteten der Gallerin, führt zur Auseinandersetzung mit einem der düstersten Kapitel in der Geschichte der Oststeiermark, dem großen Feldbacher Hexenprozeß, einem von rund 200 steirischen Hexenprozessen. Katharina Paldauf, noch heute verharmlosend als die „Blumenhexe“ bezeichnet, war eines der Opfer, die unter dem Verdacht durch Hagel- und Wettermachen die Ernte der Bauern vernichtet zu haben, hingerichtet wurden.

Kein Wunder, dass diese beiden Schicksale fruchtbaren Nährboden für eine reiche Legendenbildung boten und die „legendären“ Geschichten über die beiden Frauen mittlerweile bekannter sind als ihre wahren.

Aber auch der Gegensatz von adeligem Leben und barockem Überfluss einerseits und Armut, Aberglauben und Türkenkrieg andererseits wird im Burgmuseum deutlich.

 

“Hexen und Zauberer”

 

2011 haben wir das Hexenmuseum neu und zeitgemäßer gestaltet. Videos und Ton-Installationen ebenso wie informative Texte vermitteln nun ein verständliches Bild einer Zeit und einer Geisteshaltung die uns einerseits fremd, andererseits aber vielleicht nur allzu vertraut sind.

Denn Themen wie Ausgrenzung, Verfolgung etc. sind so aktuell wie eh und je.

Das Hexenmuseum geht auf die Steirische Landesausstellung “Hexen und Zauberer” im Jahre 1987 zurück.  Diese Landesausstellung war mit etwa 360.000 Besuchern eine erfolgreichsten aller Zeiten. Das Thema war gut gewählt und der Bezug zur Riegersburg durchaus vorhanden. In den Jahren 1673 – 1675 war nämlich beim Landgericht Feldbach der größte Hexenprozess der Steiermark geführt worden und unter den ca. 95 beschuldigten Männern und Frauen befand sich auch Katharina Paldauf, die Burgpflegersgattin der Riegersburg, die als die “Blumenhexe” bekannt geworden ist. 1988 wurde die Ausstellung auf etwa die Hälfte der Räume reduziert und als “Hexenmuseum” erfolgreich weitergeführt.

 

“Waffen auf der Riegersburg”

Das neue Waffenmuseum präsentiert sein 2013 Rüstungen und Schwerter, Hieb- und Stichwaffen, Gewehre und Pistolen. Handwerkskunst und technische Fertigkeiten aus 400 Jahren. Verteidigung und Angriff, Jagd und Vergnügen.

Die Waffen der Riegersburg – so waren sie noch nie zu sehen.

Diese Waffensammlung, bestehend aus Rüstungen und Rüstungsteilen, Säbeln und Degen, verschiedenen Hieb- und Stichwaffen, Gewehren verschiedenster Typen, Pistolen etc. befand sich bisher im Burgzeughaus und in Depots. Nur ein kleiner Teil davon wurde im Burgmuseum gezeigt, wodurch des Öfteren der falsche Eindruck entstand, es gäbe nur wenige Waffen.

Tatsächlich ist die Waffensammlung sehr umfangreich, sie umfasst Objekte vom Spätmittelalter, 15. Jhdt., bis in die frühe Neuzeit, das 17. Jhdt. Dass aus dieser Epoche am meisten vorhanden ist, verwundert nicht, war doch die Riegersburg in dieser Zeit als „Stärkste Festung der Christenheit“ bekannt.

Der zeitliche Bogen spannt sich vom Mittelalter bis ins 17. Jhdt. und zeigt die Veränderungen in der Waffentechnik, insbesondere die der Feuerwaffen. Die thematischen Schwerpunkte sind Waffen für den Kampf (rote Vitrinen), für die Jagd (grüne Vitrinen) sowie für Prunk und Vergnügen (gelbe Vitrinen). Abschließend wird ein Vergleich zu modernen Waffen gezogen.

 weiterlesen: http://veste-riegersburg.at/burg/

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