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Autoren Südtirol

Autoren Südtirol (3)

Beiträge von Autoren in Süd-Tirol

Tuesday, 15 April 2014 16:09

Museum Ladin Ćiastel de Tor

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Das Museum

Der Gang durch das Museum Ladin greift aus Geschichte und Gegenwart der Dolomitenladiner signifikante Situationen heraus, beleuchtet einschneidende Einflüsse des überregionalen Geschehens auf deren Leben und lenkt den Blick auf die Wechselbeziehung zwischen Landschaftsformen und Lebensweisen.

Nur unter den besonderen Bedingungen dieser Gebirgslandschaft konnte sich diese älteste Sprache der Region - eingezwängt zwischen dem italienischen und deutschen Sprach- und Kulturraum - bis heute lebendig erhalten.

Schlossgeschichte

Um 1230 errichten Dienstleute der Bischöfe von Brixen einen freistehenden, dreigeschossigen Wohnturm. Er wird 1290 als "turris in Geder" erstmals dokumentiert und bildet den Mittelpunkt des Gerichtes Thurn an  der Gader (eigentlich: "Thurn in der Quadra"). Bis 1331 besitzen die Herren von Rodank-Schöneck dieses Lehen der Brixener Bischöfe.

In den kommenden Jahren wird eine zinnenbekrönte Umfassungsmauer mit einem Wehrgang und ein neues kleines  Wohngebäude (Palas) errichtet. Der Turm, um zwei Geschosse aufgestockt, wird zum Getreidespeicher.

Bischof Berthold unterstellt das Gericht um 1426 direkt der bischöflichen Verwaltung und setzt Beamte als Pfleger und Richter ein. Nach dem Jahre 1500 folgen weitere Ausbauten: der romanische Palas wird erweitert und erhält die heutige Form; an den Umfassungsmauern entstehen zwei Rundtürme.

Nachdem die Bischöfe die Herrschaft über  das Gericht Thurn an der Gader verloren haben, kaufen Bauern 1803 das Schloss. Ihre Nachkommen bewohnen es bis zur Umwandlung des Gebäudes in ein Museum.

weiterlesen:  www.museumladin.it/de/das-museum.asp

Tuesday, 15 April 2014 15:56

Krippenmuseum Maranatha

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Das Krippenmuseum Maranatha in Luttach entstammt einer genialen Vision der Familie Gartner. Das Wort Maranatha ist aramäischer Ausruf, der wohl von den frühen Christen benutzt wurde. Mögliche Bedeutungen sind: „Unser Herr ist gekommen“ (maran atha) oder „Unser Herr wird kommen“ oder - am wahrscheinlichsten - „Unser Herr, komm!“

Im Jahr 2000 wurde in Luttach das Maranatha, die phantasievollste Krippenwelt Europas, nach vierjähriger Bauzeit eröffnet. Seither wurde das Museum immer wieder erweitert. Der Außenbereich, die Visionen für Volkskunst und Krippen, sowie die Bildhauerwerkstatt, wurden vollkommen um- bzw. neu gestaltet. Im Blumengarten und auf gut 1.300 m² Ausstellungsfläche sind Kunstwerke aus verschiedenen Ländern ausgestellt. Wer sich Zeit nimmt und aufmerksam beobachtet, erlebt die Entwicklung des Schnitzens von den Anfängen des Werkzeugmachens über das Wurzel- und Maskenschnitzen, bis hin zur heutigen modernen Bildhauerei im Ahrntal.

Während der langen Winterabende wurde in den Stuben gebetet und gearbeitet.
In zwei großen Schaukästen vor dem Eingang zum Künstler-Atelier sind in fabelhafter Miniatur Gebrauchsgegenstände für Haus und Hof, eine Miniatur Mühle und Schnitzwerkzeug ausgestellt. Jeder Besucher wird erstaunt sein zu sehen, wie viele Werkzeuge die Bauern früher selber in mühevoller Handarbeit hergestellt haben. Daneben zeigt eine Serie grob gearbeiteter Köpfe, wie sich die Schnitzkunst entwickelt hat. Hier kann man die Kunst des Schnitzens vom rohen Block zum feinen Gesichtsausdruck nachvollziehen. Die Schnitzkunst hat sich über Jahrhunderte aus der handwerklichen Begabung der Talbewohner und aus der Notwendigkeit entwickelt, dass Bauern mit ihren Knechten praktisches Werkzeug für den Alltag formen und herstellen mussten.

weiterlesen: www.krippenmuseum.com/

Tuesday, 15 April 2014 15:43

Volkskundemuseum Dietenheim

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Im Landesmuseum für Volkskunde in Dietenheim kann jeder in die ländliche Vergangenheit reisen. Auf einem drei Hektar großen Gelände stehen alte Bauernhäuser, Getreidespeicher, Ställe und vieles mehr.

Lust auf eine Reise in die ländliche Vergangenheit? Das Volkskundemuseum in Dietenheim bei Bruneck lässt auf seinem großen Freigelände Südtiroler Alltagsgeschichte aus Großmutters Zeiten wieder lebendig werden.

Bauernhäuser, Getreidespeicher, Ställe und Stadel voller Heu und Stroh zeigen, wie die Bauern früher arbeiteten und lebten. Werkstätten mit Geräten und Werkzeugen von Schmied, Seiler, Wagner, Korbflächter oder Sägemüller veranschaulichen, wie die ländlichen Handwerker und Taglöhner ihr Brot verdienten. Im stattlichen Herrenhaus hingegen ist die Atmosphäre des adeligen Lebens auf dem Land vergegenwärtigt.

weiterlesen: www.suedtirol.com/kultur/museen/volkskundemuseum

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