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Es gibt immer etwas zu entdecken

Karl Boehm

Karl Boehm

Monday, 05 May 2014 09:54

Hochzeitswunsch

Wenn zwei sich finden für's Leben in Liebe,
dann wünschen wir immer viel Glück,
daß niemals ein Leid ihr Dasein betrübe,
kein Unglück und kein traurig Geschick.

Der heut'ge Tag ändert und weiht das Leben,
es wird Erfüllung, Opfer, Pflicht,
tut immer recht in Eurem Tun und Streben,
vergeßt die "Zehn Gebote" nicht.

MIßbraucht nicht Mannestum und Frauenwürde,
Seid Euer Sendung Euch bewußt,
Die Reinheit ist die schönste Frauenzierde
nur sie verklärt, nicht Sinneslust.

Die schönste Frauentugend ist die Demut
vor Gott und Mensch und Schicksalsschlag
Erinnerung sei Trost in Leid und Wehmut,
der dunklen Nacht folgt wieder Tag.

Bewahret fröhliches Gemüt und Gottvertrauen,
einander selbst vor Herzeleid,
bewahret Euch Achtung, Treue und Vertrauen,
kurz ist die Zeit, die Ihr auf Erden seid.

Der eine sei dem anderen Glück und Freude
und Trost in jedem Schicksalsschlag,
sich opfern für den andern müssen beide:
der ein' des andern Bürde trag.

Nur Opfer beweisen die wahre Liebe,
die selbstlos ist bis zum Verzicht;
die frei von Teufelslust und bösem Triebe
nur "sorgen" kennt und heil'ge Pflicht.

Nichts Euer junges Glück je trübe,
kein Leid, kein Schmerz, nicht Schicksalstück' -
und scheint's, als ob das Glück nicht bliebe,
"wo Liebe ist, ist immer Glück!"

Josef Weichselbaum

in Memoriam

 

Wednesday, 30 January 2013 13:40

Naturhistorisches Museum Neu

Figur1288702503391-172x300Drei Säle sind neu – schreitet man danach durch die Flügeltür weiter, in Saal 13, liegen wieder alte Schmuckstücke, Grabbeigaben aus vorchristlichen Jahrhunderten in meterlangen Vitrinen. Statt technischer Spielereien und Sounddesign nur das schwere Ticken einer Uhr und Surren der Neonröhren im düsteren Saal.

In den vergangenen drei Jahren, seit seinem Antritt als Generaldirektor, sei schon viel geschehen, sagt Christian Köberl. Vorigen November wurde der neu gestaltete Meteoritensaal mit der weltgrößten Sammlung an Meteoriten – das Fachgebiet des Geochemikers Köberl – neu eröffnet. Auch der Sauriersaal wurde neu gestaltet.

(c) Bild Naturhistorisches Museum

Thursday, 07 February 2013 08:46

Neulinggasse und das Arenbergviertel

Aus dem Buch “Landstrasser Spaziergänge” des Bezirkmsmuseums bringen wir hier Anregungen für Ihren Erkundungsweg im Bezirk.

Die Neulinggasse (Vinzenz Neuling, Brauhausbesitzer) verbindet heute die Landstraßer Hauptstraße mit der Salesianergasse. Ursprünglich bestand nur der Teil zwischen Ungar- gasse und Wiener Neustädter Kanal unter dem Namen Grasgasse . In Richtung Landstraßer Hauptstraße konnte der Verkehrsweg erst nach Abbruch der Trainkaserne (s. Kapitel 10: Ungargasse) um 1900 verlängert werden. In den Jahren zwischen 1938 und 1946 war sie in Schredtgasse umbenannt. ONR 1-3 und 2-4: Diese 1954 gebaute städtische Wohn- hausanlage mit der Durchfahrt zur Neulinggasse – sie wurde vor kurzem nach Dr. Kurt Steyrer benannt – brachte erst die uns vertraute Situation. Bis 1943 endete die Neuling- gasse beim Ziehrerplatz. Als dann der Beschluss gefasst wurde, im Arenbergpark die beiden Bunker zu errichten, trug man kurzerhand das ehemalige Haus Landstraßer Hauptstraße 94, wo es einen Fußweg zum Anfang der Neulinggasse gab, zur Hälfte ab, um durch die so entstandene Lücke die Gleise einer Feldbahn legen zu können, die vom Donaukanal Baumaterial zur Baustelle transportierte. ONR 1-3: Vor dem Haus steht die Steinskulptur „Familie“ von Margaretha Hanusch. Hinter dem Durchgang befindet sich vor dem Eingang zum Kindergarten die Kunststeinplastik „Bär“ von Josef Schagerl, die 1956 hier errichtet wurde. Hier ist der Zugang zum Ziehrerplatz (Komponist Carl Michael Ziehrer) ONR 8: Dieses städtische Wohnhaus aus der Zeit der Ersten Republik wurde nach Plänen des Architekten Theophil Niemann gestaltet und stellt mit dem schön gestalteten Eingangs-bereich ein bemerkenswertes Beispiel eines „Gemeindebaues“ dar. ONR 9: Hier wohnte in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg die Gitarrenvirtuosin Luise Walker-Hejsek. Nun wenden wir uns dem Arenbergpark zu. Er ist der Gartenrest des 145 ehemaligen Palais Arenberg (s. Kapitel 7), das die Anschrift Landstraßer Hauptstraße 96 trug. Der Pavillon wird während der warmen Jahreszeit als Restaurant genutzt.

 

Der ab 1945 während vieler Nachkriegsjahre tätige Landstraßer Bezirksvorsteher Josef Pfeifer wohnte hier bis zu seinem Tode. Pfeifer wurde 1934 vom Schuldienst wegen seiner politischen Einstellung enthoben und war im Jahre 1938 für einige Wochen aus politischen Gründen im Polizeigefangenenhaus Elisabethpromenade. Sofort nach seiner Enthaftung im Jahre 1939 musste der damals bereits 52-Jährige zur Wehrmacht einrücken.

ONR 6: Die bedeutende Tänzerin Grete Wiesenthal wohnte hier schon vor dem Jahre 1938. Nachdem sie 1902 von Gustav Mahler entdeckt wurde und von da an in der damaligen Hofoper tanzte, machte sie sich 1908 nach einer Auseinandersetzung mit dem Ballettmeister selbständig und trat von nun an gemeinsam mit ihren beiden Schwestern Elsa und Bertha in Kabaretts auf. Die Tanzgruppe unternahm Tourneen nach Russland und nach Ungarn. Nach einer Zwangspause wegen einer Geburt tanzte Grete Wiesenthal wieder als Solistin (Hugo von Hofmannsthal schrieb für sie die Ballette „Amor und Psyche“ und „Das fremde Mädchen“). Sie arbeitete für Max Reinhardt als Choreographin und begann 1913 ihre Karriere beim Stummfilm. 1920 debütierte sie als Schauspielerin, 1921/22
 ONR 39: In dieser in den Jahren 1930/31 nach Plänen des Architekten Armand Weiser erbauten städtischen Wohnhausanlage wohnten die Ehepaare Otto und Lucie Kreisky – sie konnten 1938 in die USA emigrieren – und Heinrich und Alice Scheuer, die beide im Konzentrationslager Maly Trostinec ermordet wurden. Ihre Tochter Rosa emigrierte nach London, ihr Sohn Georg nach Frankreich, wo er sich der Resistance anschloss. Dr. Otto Kreisky war Professor im Radetzkygymnasium, Heinrich Scheuer arbeitete als Journalist. Demnächst wird die Wohnhausanlage ....

Den kompletten Weg können Sie im Buch nachlesen, besuchen Sie das Museum in der Sechskrügelgasse 11 und besorgen Sie sich diese umfangreiche Publikation für sich selbst oder als Geschenk, oder bestellen Sie es Online hier. * ONR (Ordnungs- bzw. Hausnummer)

Innerer Rennweg (vom Schwarzenbergplatz bis zur Kreuzung Fasangasse / Ungargasse)

Aus dem Buch “Landstrasser Spaziergänge” des Bezirksmuseums bringen wir hier Anregungen für Ihren Erkundungsweg im Bezirk.

Einer der markantesten Grenzpunkte des dritten Wiener Gemeindebezirkes ist der Schwarzenbergplatz. Hier treffen die Lothringerstraße, der Verkehrsweg Am

Heumarkt, die Prinz-Eugen-Straße, die bis 1911 Heugasse hieß und der Rennweg aufeinander.

Der Straßenzug Am Heumarkt mündet zwischen den Häusern mit der ONr 4 und 5 in den Platz. Bis 1910 stand hier die Heumarktkaserne, die bis zur Marokkanergasse reichte, an deren Stelle heute die Häuser mit den ONr 27 bis 37 stehen. Zur Geschichte der Kaserne und deren Umgebung lesen Sie, bitte, das Kapitel 8. Der Straßenname „Rennweg“ wird immer wieder fälschlich mit den im Mittelalter hier alljährlich zweimal durchgeführten „Scharlachrennen“ in Verbindung gebracht.

Die Story hört sich ja sehr schön an, nur leider stimmt sie nicht. Der Name des Verkehrsweges scheint zum erstenmal in einer Urkunde vom 14. Mai 1307 auf, in der die Rede von einem Acker bei dem Rennweg ist, und 1314 heißt es in der Übersetzung einer lateinisch abgefassten Schrift des Schottenstiftes Auf der Stetten auf der Höhe der Wache und indem man ungefähr bei den Rusten am Rennweg anfängt und gegen die Landstraße hindurchgeht, …; die Scharlachrennen wurden aber erst von 1382 bis 1534 veranstaltet, und zwar jeweils am Tage Christi Himmelfahrt und am St. Kathreinstag (25. November) als Begleitveranstaltung der beiden großen Märkte, die damals in Wien abgehalten wurden. Am Renntag erfolgte am Morgen der Auszug aus der Stadt über den Wienfluss hinaus nach St. Marx, wo der Start- und Zielplatz war. Der Bürgermeister gab das Zeichen zum Beginn des Rennens. Das war ein Gaudium für die Zuschauer, wenn zuerst die Reiter – meist zwischen acht und fünfzehn – von St.Marx den Rennweg in Richtung der Stadt und dann den Heumarkt entlang bis zur heutigen Beatrixgasse, Ungargasse und wieder auf dem Rennweg gegen St.Marx galoppierten. Nach dem Eintreffen der letzten Reiter im Ziel hielt der Bürgermeister eine kurze Rede und überreichte die Preise. Der Sieger erhielt ein Stück scharlachrotes Tuch aus englischer Wolle („Scharlachrennen“), der zweite Preis war eine Armbrust, der dritte Platz wurde mit einem lebenden Spanferkel belohnt; immerhin hatte er doch noch „a Sau g’habt“. Nach dem Wettreiten fand dann noch ein immer wieder bejubeltes Wettlaufen der Burschen und Mädchen statt; als Preis gab es ein Stück Barchent (=Mischwebe aus Baumwolle und Lein). Nach dem Ende der Konkurrenzen zogen alle Personen wieder zurück in die Stadt, wo sie der Bürgermeister im Rathaus zu einem Festmahl einlud. Der Name Rennweg stammt wahrscheinlich von der Bezeichnung „Rainweg“, was zumindest in anderen Städten als Wurzel der dortigen Straßenzüge mit demselben Namen nachgewiesen ist. An dieser Stelle gab es mit Sicherheit schon in prähistorischer Zeit einen einfachen Verkehrsweg, was die archäologischen Funde in diesem Gebiet beweisen. Um die Zeitenwende verlief hier die Munizipalstraße zwischen dem römischen Standlager und der Zivilstadt, die sich grob gesagt auf dem Gebiet rund um den ehemaligen Aspangbahnhof befand.

Leibgardisten vor der Kaserne

Weitere Texte

ONR 1, 3, 5 sind Otto-Wagner-Bauten aus den Jahren 1889/90, wobei die ONR 3, in dem sich die serbische Botschaft befindet, vom Architekten bis 1903 als sein Stadtpalais genutzt wurde. Dann verkaufte er das Gebäude an die verwitwete Marie Gräfin Hoyos, die mit dem Mädchennamen Nemetschka geheißen und in erster Ehe den Familiennamen von Amerling trug. Es scheint, dass der reich geschmückte Bau bis nach dem Zweiten Weltkrieg im Besitz der Familie Hoyos gewesen war, die diesen dann an den seinerzeitigen Staat Jugoslawien verkaufte. Die beiden anderen Bauten wurden als Wohnhäuser geplant, wobei interessant ist, dass der spätere Wiener Bürgermeister Dr. Karl Lueger im Haus mit der ONR 1 einige Jahre eine Anwaltskanzlei betrieb.

 

Prominente Mieter des Hauses ONR 5 – auch Auenbruggergasse 1 – waren der Komponist und Direktor der Wiener Oper Gustav Mahler (an der Fassade neben dem Eingangsbereich erinnert eine Gedenktafel an ihn) und seine Ehefrau Alma geborene Schindler. In den Fünfzigerjahren des 20. Jahrhunderts wohnten hier der Staatsoperndirektor Dr. Karl Böhm mit seiner Ehefrau, der Sängerin Thea Linhard und dem gemeinsamen Sohn Karlheinz Böhm. Zur selben Zeit finden wir hier auch den Schauspieler, Schriftsteller und Direktor des Volkstheaters Paul Barnay. Der Vorgängerbau dieser drei Häuser, dessen Garten sich bis in den heutigen Schwarzenbergplatz erstreckte, wird im Jahre 1731 als Haus des Stadtmaurermeisters Jakob Oekkl bezeichnet. 1737 wurde hier nach dem Verkauf der Liegenschaft das „Spital zu Ehren der Dreifaltigkeit“ errichtet, dessen ...

ONR 4, 6: Das Schloss Belvedere, der ehemalige Sommersitz des Prinzen Eugen von Savoyen ist eine Schöpfung des Barockbaumeisters Lukas von Hildebrandt. Die uns heute geläufige Bezeichnung – „schöne Aussicht“ – bürgerte sich erst nach dem Tode des Bauherrn ein. Er hatte die dafür notwendigen Grundstücke, es handelte sich hauptsächlich um Weingärten „auf dem Gaisruck“, im Jahre 1693 gekauft. Pläne aus dieser Zeit tragen noch diesen Flurnamen. An der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert erfolgten die Terrassierung des Geländes und die architektonische Gestaltung des Gartens, für die Eugen 1717 den Gartenarchitekten Dominique Girard, einen Schüler des Gestalters des Versailler Schlossgartens, nach Wien holte. In nur zwei Jahren – 1714 bis 1716 – wurden das Untere Belvedere wie schon erwähnt als Sommerschloss mit

ONR 8-10: Das ist die Anschrift der Kirche und des Klosters der Salesianerinnen. Die nach Joseph I. verwitwete Kaiserin Amalie Wilhelmine berief im Jahre 1716 Nonnen des von Franz von Sales gegründeten Ordens von der Heimsuchung Mariens aus Brüssel nach Wien, um ihnen einerseits hier eine neue Heimstätte zu geben und andererseits in diesem, auf dem vom Freiherrn von Quarient gekauften Grundstück, das sich neben dem eben erst fertig gestellten Unteren Belvedere befand, geplanten Kloster einen Alterssitz zu haben. Der Grundstein wurde von Amalie Wilhelmine im Beisein ihrer Töchter Maria Josepha und Maria Amalia sowie des Bischofs Sigismund Graf Kollonitsch am 13. Mai 1717 – dem Tag der Geburt der späteren Erzherzogin Maria Theresia – gelegt. Der Rohbau der Anlage, der unter der Aufsicht von Donato Felice d’Allio stand, wurde bereits 1719 den Ordensfrauen übergeben, die Kirche wurde zwischen 1717 und 1730 gebaut. An deren Innenausstattung arbeiteten bedeutende Barockkünstler wie beispielsweise Giovanni Antonio Pellegrini (Kuppelfresko) und Antonio...

Den kompletten Weg können Sie im Buch nachlesen, besuchen Sie das Museum in der Sechskrügelgasse 11 und besorgen Sie sich diese umfangreiche Publikation für sich selbst oder als Geschenk, oder bestellen Sie es Online hier. * ONR (Ordnungs- bzw. Hausnummer)

 

Tuesday, 18 December 2012 10:14

Schwarzenbergplatz und Umgebung, Rundgang

Aus dem Buch "Landstrasser Spaziergänge" des Bezirkmsmuseums bringen wir hier Anregungen für Ihren Erkundungsweg im Bezirk.

 

Begeben wir uns vorerst auf eine Zeitreise ins 10. Jahrhundert. In den Salzburger Annalen kann man den Bericht über ein verlorenes Gefecht gegen Magyaren „ Uueniam" das war damals der Name unserer Stadt, der hier in dieser Schreibung zum ersten Mal gefunden wurde, nachlesen. Vor dieser Auseinandersetzung gab es 907 eine von Magyaren siegreich beendete Schlacht bei Preßburg, in der ein bayrisches Heer unter der Führung des Mark grafen Luitpold – dieser wurde dort getötet – besiegt wurde. Die Magyaren kamen damals nach „" und besetzten mit größter Wahrscheinlichkeit den damals bestehenden „" eine zum Teil erhaltene Befestigung auf dem Boden des ehemaligen römischen Kastells. Die magyarische Herrschaft dauerte ungefähr einhundert Jahre. Der mittelalterliche Flurname für die Umgebung des heutigen Schwarzenbergplatzes lautete „" oder auch „" der möglicherweise vom ungarischen nyulas (= Hasenfeld) abgeleitet wurde. Das würde bedeuten, dass hier irgendwo im 10. Jahrhundert eine magyarische Zivilsiedlung bestanden hatte. Ungarn hin oder her, jetzt kehren wir wieder in die jüngere Vergangenheit zurück.

 

Bis zur Einwölbung des Wienflusses – die Arbeiten dauerten von 1895 bis 1902 – war der innere Platzteil mit dem äußeren durch die von Ing. Wolfgang von Hornbostel entworfene und 1865 eröffnete Schwarzenbergbrücke verbunden.
Der freie Platz zwischen Ringstraße und Rennweg wurde nach Karl Philipp Fürst Schwarzenberg, dem Sieger der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahre 1813 benannt.



Das Reiterstandbild stammt vom Bildhauer Julius Hähnel. Die Lothringerstraße wurde auf der Einwölbung des Wienflusses angelegt und bildet die Grenze zum ersten Bezirk.
Vom Schwarzenbergplatz bietet sich ein wunderbarer Blick auf das von den beiden Architekten Ferdinand Fellner d.J. und Hermann Gottlieb Helmer zwischen 1911 und 1913 erbaute Konzerthaus, an dessen Fassade je eine Gedenktafel für die Komponisten Gustav Mahler und Leonard Bernstein und im Inneren das Originalmodell des Beethoven-Denkmals von Caspar v. Zumbusch sowie das Kaiser-Franz-Joseph-Relief von Edmund Hellmer zu sehen sind.
Auf unserem Bezirksgebiet befinden sich der 1873 eröffnete Hochstrahlbrunnen und das dahinter befindliche Befreiungsdenkmal der Roten Armee aus dem Jahr 1945.
Anlässlich der Eröffnung der 1. Wiener Hochquellenwasserleitung wurde der von Anton Gabrielli gestaltete Brunnen, der interessante astronomische Details enthält, der Öffentlichkeit übergeben. Also, den Beckenrand säumen 365 (Anzahl der Tage pro Jahr) kleine Springbunnen; sechs Springbrunnen und die im Zentrum befindliche Insel stehen für die Wochentage und den Sonntag; außer den zwölf (Zahl der Monate) hohen Strahlen findet man noch 24 (tägliche Stundenanzahl) niedrigere sowie 30 (Anzahl der Tage pro Monat) auf der mittleren Insel.
Seit 1906 wird der Hochstrahlbrunnen beleuchtet. An den geistigen Vater der 1. Hochquellenwasserleitung Eduard Suess erinnert eine Büste, die 1969 rechts vom Brunnen aufgestellt wurde. Suess war Geologe, Mitglied der Akademie der Wissenschaften, Mitglied des Wiener Gemeinderates und Ehrenbürger der Stadt Wien.
Die schon 1928 vom Bildhauer Franz Seiffert geschaffene Büste stand bis 1938 an dieser Stelle, musste dann aus „Gründen" beseitigt werden und kam 1951 in die Rasumofskygasse vor die damalige Heimstätte der Geologischen Bundesanstalt, wo sie bis 1969 ein eher unbeachtetes Dasein hatte.
Zwischen dem Hochstrahlbrunnen und dem Palais Schwarzenberg steht seit August 1945 das schon genannte Befreiungsdenkmal, das nach Plänen der sowjetischen Offiziere S. G. Jakowiew und M. A. Intazarin errichtet wurde. ...... Den kompletten Weg können Sie im Buch nachlesen, besuchen Sie das Museum in der Sechskrügelgasse 11 und besorgen Sie sich diese umfangreiche Publikation für sich selbst oder als Geschenk, oder bestellen Sie es Online hier. * ONR (Ordnungs- bzw. Hausnummer)

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