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Als Leiter dieses Museen Blogs schreibe ich hier unregelmäßig über diverse Themen. Diese Beiträge könnten auch andere Leser interessieren.

Wasser

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In mehreren unser Schulprogramme wird das Thema WASSER behandelt. Einmal beim Projekt "Denkmal im Diskurs" mit Schwarzenbergplatz, Russendenkmal und Hochstrahlbrunnen in Wien, dann auch bei den Gemeinschaftsprojekten von Schulen. Bei den Projekten "Kulturlandschaft" oder auch "Industriedenkmale". Ich habe in der Bbibliothek 2 Werk gefunden, die ich wegen der hohen Qualität hier vorstelle, und die das Geschichtsbild abrunden.

  Wasserversorgung für Wien
 

Das Buch Dich zu erquicken, mein geliebtes Wien - Geschichte der Wassserversorgung von den Anfängen bis 1900, v. Josef Donner. Klappentext: "Als am 24. Oktober 1873 die Fertigstellung der I. Wiener

Dich zu erquicken

Hochquellenleitung mit der Inbetriebnahme des Hochstrahlbrunnens auf dem Schwarzenbergplatz gefeiert wurde, hatten die Wiener schnell ein Witzwort bei der Hand: Sie verliehen der mächtigen Fontaine zwischen Rennweg und Prinz-Eugen-Straße taxfrei den Ehrentitel "Höchster Heuriger Wiens."  Nichts könnte die Wertschätzung der Wiener für ihr geliebtes Hochquellwasser besser charakterisieren als dieser Vegleich mit dem Rebensaft. Wiener Blut, Wiener Wassern Wiener Wein: So mußte eigentlich die Dreieinigkeit der weltberühmten "flüssigen Spezialitäten" dieser Stadt lauten. " Mit diesem launigen Erklärungstext wird man nicht richtig auf diesen Band vorbereiet. In ihm werden auf 110 Seiten wunderbare kleine Geschichten über die Wasserversorgung Wiens erzählt, Baugeschichten ebenso wie die Entwicklung der Wasserversorgung für die einzelnen Bezirke, unterlegt mit vielen, liebevoll zusammengetragenen Abbildungen . Die Kapitel im Werk sind: Wasser für Vindobona   Brunnen und Baustuben   Bau zentraler Wasserleitungsanlagen: Öffentliche und Private Wasserleitungen Wassermann und Wasserweib   Kaiser-Ferdinands-Wasseleitung   Historische Nutzwasserleitungen und Wientalwasserleitung, sowie die Beschreibung von Wassermuseen, Wasserabgabebestimmungen 1873 bis 1910. Das Buch ist nicht für Techniker geschrieben , sondern ist ein Erzählband.
Verlag: Norka Zeitungsverlag GesmbH, zu beziehen im Buchhandel.

Als 2. Werk empfehle ich den Konsumenten und Liebhabern des Wiener Wassers, wie auch den wissbegierigen Schülern:

Wasser in Wien

Wasser in Wien. Von den Römern bis zur Neuzeit, Autorinnen sind Sylvia Saki Oberthaler u. Christine Ranseder Der Stadtarchäologie ist es gelungen, wie bei den meisten seiner Veröffentlichungen, archäologische  Themen auch für den Laien interessant zu verfassen. Das Büchlein mit 76 Seiten ist zwar mit vielen historischen Themen befasst, die den Leser jedoch nicht überstrapazieren. Natürlich ist es faszinierend zu erfahren, wie eine Stadt, die ursprünglich von den Römern gegründet wurde, im Laufe der 2.000 Jahre die Wasserversorgung sicherstellen konnte. Damals lebten hier etwa 6.000 römische Soldaten am Donaustrande, mit den Angehörigen und den Bewohnern der Zivilstadt insgesamt ca. 30.000 Personen. Die Wasserleitung damals hatte ein Länge von 17 km, mit einem durschn. Gefälle von 0,3 %. Weiters lerne ich: Die Durchflussmenge war täglich mind. 4,3 Mio Liter Wasser.  Und so geht es weiter bis zur Jetztzeit mit den Informationen, die einen eigentlich nie richtig interessiert haben. Aber doch, wenn man so einen kleinen Band in die Hände kriegt und ordentlich aufgemacht, 2.000 Jahre Geschichte kurzweilig erzählt bekommt.

Verlag: Phoibos aus Wien 5 verlegte den Band 2007, welcher über den Buchhandel oder die Stadtarchäologie oder di eWasserwerke beziehen kann.

 

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Ich leite diesen Blog seit Beginn. Mein Konzept dafür ist, allen jenen Menschen, die etwas wichtiges zu sagen haben, hier die Möglichkeit zu geben, ihr Wissen zu teilen, mit Anderen. Ein besodneres Anliegen ist mir hier, selbst als Forscher, auch den Heimat- oder Familienforschern eine Plattform zu geben. Die von Tausenden besucht wird und diese nur beschränkte  Möglichkeit haben, die Arbeiten der Forscher kennen zu lernen. Für jeden Optimierungsvorschlag bin ich dankbar.

Kommentare

  • Ihr Webmaster
    Ihr Webmaster Sonntag, 08 Dezember 2013

    Vielen Dank für diese Hinweise, sehr interessant

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Gast
Gast Montag, 24 April 2017

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