Blogs von Karl Boehm http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/blogger/listings/61-kboehm.html Tue, 23 May 2017 12:47:01 +0200 Joomla! - Open Source Content Management de-de Einer Malerin http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/202-einer-malerin.html http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/202-einer-malerin.html  

Einer Malerin

Du lächeltest mir zu, ich war benommen, Dein schönes Antlitz kannte ich schon lange, was machte jetzt men Herz so weh und bange, was war es, das mir hat das Wort genommen ?

Ist es die Höhe, die Du schon erklommen mit Deiner Kunst fast bis zum Überschwange, die mich beschämt und hemmt in meinem Drange Dir gleich zu werden in der Kunst, der frommen ?

Ja, hoch und heilig ist Dein Tun und Walten, in der Natur un in des Waldes Hallen, das sind des hohen Geistes Regionen,

in denen sich die Seele will entfalten, wo Gottes Lieb' und Güte widerhallen, "Er" schenk Dir edle Inspirationen.

v. Josef Weichselbaum, Kleinkadolz (iM) Aus seinem "Gedichte Band "


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admin@dasmuseen.net (Karl Boehm) Niederösterreich Fri, 31 Jan 2014 09:55:00 +0100
Landstraßer Kirchen und Andachtsstätten http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/267-landstrasser-kirchen-und-andachtsstaetten.html http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/267-landstrasser-kirchen-und-andachtsstaetten.html Kapelle

 

 

Ein Bericht von der Homepage des Bezirksmuseums (Klicken Sie auf die Links und Sie gelangen zu den weitergehenden Informationen dort)

Im 3. Bezirk bestehen 18 (!) römisch-katholische Kirchen bzw. Kapellen in sechs Pfarren. Die anderen zwölf Kirchen sind Institutionen wie Klöstern,  Krankenhäusern, einer Schule oder einem Palais angeschlossen.

Darüber hinaus beheimatet unser Bezirk noch die Anglikanische, Armenische, Evangelische, Evangelisch-Koreanische Kirchesowiedie Russisch- und Serbisch orthodoxen Gotteshäuser.

Seit einigen Jahren hat die Neuapostolische Gemeinde ihren Andachtsraum im Haus Ungargasse 27. 

In Erdberg besteht eine Konzentration türkisch-muslimischer Bewohner, die sich infolge ihrer tiefen Frömmigkeit im Haus Keinergasse 18 einen muslimischen Andachtsraum schufen.


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admin@dasmuseen.net (Karl Boehm) Bezirksmuseum Wien 3 Mon, 25 Feb 2013 09:21:43 +0100
Lebenserfahrung http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/204-lebenserfahrung.html http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/204-lebenserfahrung.html  

Lebenserfahrung

eines Siebzigjährigen

Ich kannte einst ein kleines, süßes Veilchen. Es spürte nicht das Frühlingssturmgetose, auch nicht das wilde Knabenmundgekose, ich dacht' mir, warte noch ein kleines Weilchen.

Ich wartete zwei oder drei so Weilchen und aus dem Veilchen wurde eine Rose, der wilde Knabe kam und brach die Rose, ich - fand zum Glück ein neues Veilchen.

So unbarmherzig ist das Schicksalswalten und manche Liebe mußte jäh erkalten, drum sage niemals: später oder nie -

und kannst das Veilchen du auch noch nicht halten, bevor die Rose legt Ihr Kleid in Falten, sinkst du schon selbst leicht sterbend in die Knie.

Mai 1993

v. Josef Weichselbaum, Kleinkadolz (iM) Aus seinem "Gedichte Band "

 


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admin@dasmuseen.net (Karl Boehm) Niederösterreich Sat, 16 Feb 2013 08:21:24 +0100
Ein neuer Stern http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/203-ein-neuer-stern.html http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/203-ein-neuer-stern.html An meinem Himmel steht ein Stern, ein neuer, ich höre leise Aeolsharfen klingen, ich fühle mich auf Astro-Höhen-Schwingen, mein Geist ist klein und wird noch stilller, scheuer

vor Deinem Nacht-erhellend' Geistesfeuer. Du bringst im Bild den Kosmos zum Erklingen und willst selbst den Uranus noch erzwingen als Geist-konglomerates Ungeheuer.

Verzeih' mir, Dich mit Magiern zu vergleichen, doch Deine Kunst macht dich entrückt, erhaben, den Irrenden ein ruhig Rettungslicht.

Es möge Unrat der Ästhetik weichen, Fortuna überschütte Dich mit Gaben, und zürne uns'ren vielen Schächen nicht.

1991

v. Josef Weichselbaum, Kleinkadolz (iM) Aus seinem "Gedichte Band "


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admin@dasmuseen.net (Karl Boehm) Niederösterreich Sun, 10 Feb 2013 09:03:47 +0100
Neulinggasse und das Arenbergviertel http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/201-neulinggasse-und-das-arenbergviertel.html http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/201-neulinggasse-und-das-arenbergviertel.html Aus dem Buch “Landstrasser Spaziergänge” des Bezirkmsmuseums bringen wir hier Anregungen für Ihren Erkundungsweg im Bezirk.

Die Neulinggasse (Vinzenz Neuling, Brauhausbesitzer) verbindet heute die  Landstraßer Hauptstraße mit der Salesianergasse. Ursprünglich bestand nur der Teil zwischen Ungargasse und Wiener Neustädter Kanal unter dem Namen Grasgasse . In Richtung Landstraßer Hauptstraße konnte der Verkehrsweg erst nach Abbruch der Trainkaserne (s. Kapitel 10: Ungargasse) um 1900 verlängert werden. In den Jahren zwischen 1938 und 1946 war sie in Schredtgasse umbenannt. ONR 1-3 und 2-4: Diese 1954 gebaute städtische Wohnhausanlage mit der Durchfahrt zur Neulinggasse – sie wurde vor kurzem nach Dr. Kurt Steyrer benannt – brachte erst die uns vertraute Situation. Bis 1943 endete die Neulinggasse beim

Ziehrerplatz. Als dann der Beschluss gefasst wurde, im Arenbergpark die beiden Bunker zu errichten, trug man kurzerhand das ehemalige Haus Landstraßer Hauptstraße 94, wo es einen Fußweg zum Anfang der Neulinggasse gab, zur Hälfte ab, um durch die so entstandene Lücke die Gleise einer Feldbahn legen zu können, die vom Donaukanal Baumaterial zur Baustelle transportierte. ONR 1-3: Vor dem Haus steht die Steinskulptur „Familie“ von Margaretha Hanusch. Hinter dem Durchgang befindet sich vor dem Eingang zum Kindergarten die Kunststeinplastik „Bär“ von Josef Schagerl, die 1956 hier errichtet wurde. Hier ist der Zugang zum Ziehrerplatz (Komponist Carl Michael Ziehrer) ONR 8: Dieses städtische Wohnhaus aus der Zeit der Ersten Republik wurde nach Plänen des Architekten Theophil Niemann gestaltet und stellt mit dem schön gestalteten Eingangsbereich ein bemerkenswertes Beispiel eines „Gemeindebaues“ dar. ONR 9: Hier wohnte in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg die Gitarrenvirtuosin Luise Walker-Hejsek. Nun wenden wir uns dem Arenbergpark zu. Er ist der Gartenrest des 145 ehemaligen Palais Arenberg (s. Kapitel 7), das die Anschrift Landstraßer Hauptstraße 96 trug. Der Pavillon wird während der warmen Jahreszeit als Restaurant genutzt.

Der ab 1945 während vieler Nachkriegsjahre tätige Landstraßer Bezirksvorsteher Josef Pfeifer wohnte hier bis zu seinem Tode. Pfeifer wurde 1934 vom Schuldienst wegen seiner politischen Einstellung enthoben und war im Jahre 1938 für einige Wochen aus politischen Gründen im Polizeigefangenenhaus Elisabethpromenade. Sofort nach seiner Enthaftung im Jahre 1939 musste der damals bereits 52-Jährige zur Wehrmacht einrücken.

ONR 6: Die bedeutende Tänzerin Grete Wiesenthal wohnte hier schon vor dem Jahre 1938. Nachdem sie 1902 von Gustav Mahler entdeckt wurde und von da an in der damaligen Hofoper tanzte, machte sie sich 1908 nach einer Auseinandersetzung mit dem Ballettmeister selbständig und trat von nun an gemeinsam mit ihren beiden Schwestern Elsa und Bertha in Kabaretts auf. Die Tanzgruppe unternahm Tourneen nach Russland und nach Ungarn. Nach einer Zwangspause wegen einer Geburt tanzte Grete Wiesenthal wieder als Solistin (Hugo von Hofmannsthal schrieb für sie die Ballette „Amor und Psyche“ und „Das fremde Mädchen“). Sie arbeitete für Max Reinhardt als Choreographin und begann 1913 ihre Karriere beim Stummfilm. 1920 debütierte sie als Schauspielerin, 1921/22

ONR 39: In dieser in den Jahren 1930/31 nach Plänen des Architekten Armand Weiser erbauten städtischen Wohnhausanlage wohnten die Ehepaare Otto und Lucie Kreisky – sie konnten 1938 in die USA emigrieren – und Heinrich und Alice Scheuer, die beide im Konzentrationslager Maly Trostinec ermordet wurden. Ihre Tochter Rosa emigrierte nach London, ihr Sohn Georg nach Frankreich, wo er sich der Resistance anschloss. Dr. Otto Kreisky war Professor im Radetzkygymnasium, Heinrich Scheuer arbeitete als Journalist.
Demnächst wird die Wohnhausanlage ...

Den kompletten Weg können Sie im Buch nachlesen, besuchen Sie das Museum in der Sechskrügelgasse 11 und besorgen Sie sich diese umfangreiche Publikation für sich selbst oder als Geschenk, oder bestellen Sie es Online hier. * ONR (Ordnungs- bzw. Hausnummer)


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admin@dasmuseen.net (Karl Boehm) Bezirksmuseum Wien 3 Thu, 07 Feb 2013 08:46:12 +0100
Innerer Rennweg (vom Schwarzenbergplatz bis zur Kreuzung Fasangasse / Ungargasse) http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/200-innerer-rennweg-vom-schwarzenbergplatz-bis-zur-kreuzung-fasangasse-ungargasse.html http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/200-innerer-rennweg-vom-schwarzenbergplatz-bis-zur-kreuzung-fasangasse-ungargasse.html Aus dem Buch “Landstrasser Spaziergänge” des Bezirksmuseums bringen wir hier Anregungen für Ihren Erkundungsweg im Bezirk.

Einer der markantesten Grenzpunkte des dritten Wiener Gemeindebezirkes ist der Schwarzenbergplatz. Hier treffen die Lothringerstraße, der Verkehrsweg Am Heumarkt, die Prinz-Eugen-Straße, die bis 1911 Heugasse hieß und der Rennweg aufeinander.

 

Der Straßenzug Am Heumarkt mündet zwischen den Häusern mit der ONr 4 und 5 in den Platz. Bis 1910 stand hier die Heumarktkaserne, die bis zur Marokkanergasse reichte, an deren Stelle heute die Häuser mit den ONr 27 bis 37 stehen. Zur Geschichte der Kaserne und deren Umgebung lesen Sie, bitte, das Kapitel 8. Der Straßenname „Rennweg“ wird immer wieder fälschlich mit den im Mittelalter hier alljährlich zweimal durchgeführten „Scharlachrennen“ in Verbindung gebracht.

Die Story hört sich ja sehr schön an, nur leider stimmt sie nicht. Der Name des Verkehrsweges scheint zum erstenmal in einer Urkunde vom 14. Mai 1307 auf, in der die Rede von einem Acker bei dem Rennweg ist, und 1314 heißt es in der Übersetzung einer lateinisch abgefassten Schrift des Schottenstiftes Auf der Stetten auf der Höhe der Wache und indem man ungefähr bei den Rusten am Rennweg anfängt und gegen die Landstraße hindurchgeht, …; die Scharlachrennen wurden aber erst von 1382 bis 1534 veranstaltet, und zwar jeweils am Tage Christi Himmelfahrt und am St. Kathreinstag (25. November) als Begleitveranstaltung der beiden großen Märkte, die damals in Wien abgehalten wurden. Am Renntag erfolgte am Morgen der Auszug aus der Stadt über den Wienfluss hinaus nach St. Marx, wo der Start- und Zielplatz war. Der Bürgermeister gab das Zeichen zum Beginn des Rennens. Das war ein Gaudium für die Zuschauer, wenn zuerst die Reiter – meist zwischen acht und fünfzehn – von St.Marx den Rennweg in Richtung der Stadt und dann den Heumarkt entlang bis zur heutigen Beatrixgasse, Ungargasse und wieder auf dem Rennweg gegen St.Marx galoppierten. Nach dem Eintreffen der letzten Reiter im Ziel hielt der Bürgermeister eine kurze Rede und überreichte die Preise. Der Sieger erhielt ein Stück scharlachrotes Tuch aus englischer Wolle („Scharlachrennen“), der zweite Preis war eine Armbrust, der dritte Platz wurde mit einem lebenden Spanferkel belohnt; immerhin hatte er doch noch „a Sau g’habt“. Nach dem Wettreiten fand dann noch ein immer wieder bejubeltes Wettlaufen der Burschen und Mädchen statt; als Preis gab es ein Stück Barchent (=Mischwebe aus Baumwolle und Lein). Nach dem Ende der Konkurrenzen zogen alle Personen wieder zurück in die Stadt, wo sie der Bürgermeister im Rathaus zu einem Festmahl einlud. Der Name Rennweg stammt wahrscheinlich von der Bezeichnung „Rainweg“, was zumindest in anderen Städten als Wurzel der dortigen Straßenzüge mit demselben Namen nachgewiesen ist. An dieser Stelle gab es mit Sicherheit schon in prähistorischer Zeit einen einfachen Verkehrsweg, was die archäologischen Funde in diesem Gebiet beweisen. Um die Zeitenwende verlief hier die Munizipalstraße zwischen dem römischen Standlager und der Zivilstadt, die sich grob gesagt auf dem Gebiet rund um den ehemaligen Aspangbahnhof befand.

Weitere Texte

ONR 1, 3, 5 sind Otto-Wagner-Bauten aus den Jahren 1889/90, wobei die ONR 3, in dem sich die serbische Botschaft befindet, vom Architekten bis 1903 als sein Stadtpalais genutzt wurde. Dann verkaufte er das Gebäude an die verwitwete Marie Gräfin Hoyos, die mit dem Mädchennamen Nemetschka geheißen und in erster Ehe den Familiennamen von Amerling trug. Es scheint, dass der reich geschmückte Bau bis nach dem Zweiten Weltkrieg im Besitz der Familie Hoyos gewesen war, die diesen dann an den seinerzeitigen Staat Jugoslawien verkaufte. Die beiden anderen Bauten wurden als Wohnhäuser geplant, wobei interessant ist, dass der spätere Wiener Bürgermeister Dr. Karl Lueger im Haus mit der ONR 1 einige Jahre eine Anwaltskanzlei betrieb.

 

Prominente Mieter des Hauses ONR 5 – auch Auenbruggergasse 1 – waren der Komponist und Direktor der Wiener Oper Gustav Mahler (an der Fassade neben dem Eingangsbereich erinnert eine Gedenktafel an ihn) und seine Ehefrau Alma geborene Schindler. In den Fünfzigerjahren des 20. Jahrhunderts wohnten hier der Staatsoperndirektor Dr. Karl Böhm mit seiner Ehefrau, der Sängerin Thea Linhard und dem gemeinsamen Sohn Karlheinz Böhm. Zur selben Zeit finden wir hier auch den Schauspieler, Schriftsteller und Direktor des Volkstheaters Paul Barnay. Der Vorgängerbau dieser drei Häuser, dessen Garten sich bis in den heutigen Schwarzenbergplatz erstreckte, wird im Jahre 1731 als Haus des Stadtmaurermeisters Jakob Oekkl bezeichnet. 1737 wurde hier nach dem Verkauf der Liegenschaft das „Spital zu Ehren der Dreifaltigkeit“ errichtet, dessen ...

ONR 4, 6: Das Schloss Belvedere, der ehemalige Sommersitz des Prinzen Eugen von Savoyen ist eine Schöpfung des Barockbaumeisters Lukas von Hildebrandt. Die uns heute geläufige Bezeichnung – „schöne Aussicht“ – bürgerte sich erst nach dem Tode des Bauherrn ein. Er hatte die dafür notwendigen Grundstücke, es handelte sich hauptsächlich um Weingärten „auf dem Gaisruck“, im Jahre 1693 gekauft. Pläne aus dieser Zeit tragen noch diesen Flurnamen. An der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert erfolgten die Terrassierung des Geländes und die architektonische Gestaltung des Gartens, für die Eugen 1717 den Gartenarchitekten Dominique Girard, einen Schüler des Gestalters des Versailler Schlossgartens, nach Wien holte. In nur zwei Jahren – 1714 bis 1716 – wurden das Untere Belvedere wie schon erwähnt als Sommerschloss mit

 ONR 8-10: Das ist die Anschrift der Kirche und des Klosters der Salesianerinnen. Die nach Joseph I. verwitwete Kaiserin Amalie Wilhelmine berief im Jahre 1716 Nonnen des von Franz von Sales gegründeten Ordens von der Heimsuchung Mariens aus Brüssel nach Wien, um ihnen einerseits hier eine neue Heimstätte zu geben und andererseits in diesem, auf dem vom Freiherrn von Quarient gekauften Grundstück, das sich neben dem eben erst fertig gestellten Unteren Belvedere befand, geplanten Kloster einen Alterssitz zu haben. Der Grundstein wurde von Amalie Wilhelmine im Beisein ihrer Töchter Maria Josepha und Maria Amalia sowie des Bischofs Sigismund Graf Kollonitsch am 13. Mai 1717 – dem Tag der Geburt der späteren Erzherzogin Maria Theresia – gelegt. Der Rohbau der Anlage, der unter der Aufsicht von Donato Felice d’Allio stand, wurde bereits 1719 den Ordensfrauen übergeben, die Kirche wurde zwischen 1717 und 1730 gebaut. An deren Innenausstattung arbeiteten bedeutende Barockkünstler wie beispielsweise Giovanni Antonio Pellegrini (Kuppelfresko) und Antonio...

Den kompletten Weg können Sie im Buch nachlesen, besuchen Sie das Museum in der Sechskrügelgasse 11 und besorgen Sie sich diese umfangreiche Publikation für sich selbst oder als Geschenk, oder bestellen Sie es Online hier. * ONR (Ordnungs- bzw. Hausnummer)

 


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admin@dasmuseen.net (Karl Boehm) Bezirksmuseum Wien 3 Mon, 28 Jan 2013 10:05:49 +0100
Mein Österreich ! http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/125-mein-oesterreich.html http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/125-mein-oesterreich.html Ich hab' im Krieg gekämpft im guten Glauben und vor mir meine Generationen, die Feinde
waren hundert Nationen,
doch ließ ich mir die Heimatlieb' nicht rauben.

Sie schlugen mich zum Krüpperl, Kranken, Tauben, Mißachtung, Spott, Verhöhnung
von den Drohnen -
und niemals wird mein großes Leid wer lohnen, doch will ich immer
an mein Öst'reich glauben.

Wo gibt es sonstwo schönere Novenen ? Ein jeder Fleck ist wie ein Garten Eden in
uns'rem wunderschönen kleinen Reich

und all mein einstens Bangen und mein Sehnen im unheilvollen Krieg 'gen Unschulds
jeden
heißt jetzt: ich liebe dieses Österreich !

v. Josef Weichselbaum (iM) Aus seinem Gedichte Band


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admin@dasmuseen.net (Karl Boehm) Niederösterreich Wed, 09 Jan 2013 10:54:11 +0100
Du Gute http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/127-du-gute.html http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/127-du-gute.html Du Gute, schönste aller schönen Frauen - ist 's nötig denn, daß mich die Sehnsucht quäle und daß ich Tag und Nacht die Stunden zähle bis ich darf Deine Seelenaugen schauen?

Ich wag' es kaum, dem holden Glück zu trauen, daß Deine große Samariter-Seele,

so kindlich rein und frei von Schuld und Fehle, mir ihre Liebe schenkt und ihr Vertrauen.

Warum darf ich nicht Deine Nähe fühlen, warum darf ich nicht Deine Schönheit sehen, wenn sich mein Herz nach Deiner Liebe sehnt?

Ich möcht' ganz tief in Deinem Herzen wühlen, ich möcht' ganz stark um Deine Liebe flehen, wenn auch mein Leben schon im Herbste tränt.

v. Josef Weichselbaum, 1991 aus seinem Gedichte Band


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admin@dasmuseen.net (Karl Boehm) Niederösterreich Fri, 28 Dec 2012 08:16:49 +0100
Liebe in der Frühlingsnacht http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/126-liebe-in-der-fruehlingsnacht.html http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/126-liebe-in-der-fruehlingsnacht.html Die Nachtigall, sie singt so süße Lieder, die Zweige sich still und verstohlen neigen;

mit Liebesmelodien und Blütenreigen kehret der Frühling in die Heimat wieder.

So wohl rieselt es durch die Brust und Glieder, die beiden Menschen,
sie schauern und schweigen, glücksdurchdrungen ihre Herzen sich zeigen,

Gott Amor schickt Liebespfeile hernieder.

Sie steh'n eins ins andere still versunken, das rauhe Leben umher sie vergessen,
selig berauscht von Frühlingsduft und Liebe,

die Lippen heiß, den Blick so wonnetrunken, das Lebensglück so groß, nicht zu
ermessen,
flüstern sie: "Ach, wenn es immer so bliebe."

v. Josef Weichselbaum, Kleinkadolz aus seinem Gedichte Band


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admin@dasmuseen.net (Karl Boehm) Niederösterreich Wed, 19 Dec 2012 11:06:17 +0100
Heilige Liebe http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/124-heilige-liebe.html http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/124-heilige-liebe.html Wie dank ich Gott für diese große Liebe in all den fünfundsechzig langen Jahren, die auch so schön, genau so kurz sie waren; ich bete, daß die Liebe weiter bliebe

und daß ich weiter mich in Treue übe trotz all den vielen schweren Leidensjahren und in der heut'gen Welt tausend Gefahren, daß nichts dies' wahre hehre Glück betrübe.

Ja wahr und rein und ohne Schuld und Fehle und ohne Argwohn, Mißtrauen und Hehle, nur Seele sein im heißgeliebten Andern,

sich gegenseitig hohe Achtung dingen, und gern und freudig jedes Opfer bringen, sogar auch sterben können für den Andern.

Josef Weichselbaum, 9. Oktober 2001 (in seinem Dank zu seiner Ehefrau)

Aus seinem Gedichte - Band


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admin@dasmuseen.net (Karl Boehm) Niederösterreich Sun, 09 Dec 2012 16:34:14 +0100
Vorstellung Josef Weichselbaum http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/273-vorstellung-josef-weichselbaum.html http://dasmuseen.net/de/museum-blogs/273-vorstellung-josef-weichselbaum.html In unserem Verlag haben wir Werke von Josef Weichselbaum, einem Heimatforscher aus Kleinkadolz im Weinviertel aufgenommen.

J. Weichselbaum hat als Kleinbauer Jahrzehnte an der Erforschung seiner Region gearbeitet. Unter vielem anderen hat er sein Großwerk Chronik von Enzersdorf im Thale und Kleinkadolz mit 900 Seiten nach 18 jähriger Recherche im Jahre 2006 veröffentlicht. Darin findet man seine Recherchen und Dokumentensammlung aus dem ganzen Weinviertel. Geboren am 15. 3. 1920, verstorben am 25. 5. 2007.
Wir haben seinen Nachlass 2011 übernommen und sein Werk neu aufgelegt. Im Nachlass befand sich auch ein Gedichte Band, er bezeichnet diesen "Sonette zur hohen Mime", welches wir ebenfalls neu auflegen. Wir bringen Auszüge aus diesem Band hier zur Ergötzung und Besinnung.

J. Weichselbaum war ein bescheidener Mensch, jedoch mit großer Schaffenskraft und Ausdauer.

 

Josef Weichselbaum - Ehrung

 

 


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admin@dasmuseen.net (Karl Boehm) Niederösterreich Sun, 09 Dec 2012 16:12:15 +0100