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Bezirksmuseum Wien3 Blog

Hier berichten wir über das Geschehen aus dem Bezirksmuseum Landstraße, gemeinsam mit Freunden unseres Museums

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der Nobelpreisträger aus der Messenhausergasse   Der Nationalökonom und Vertreter des Neoliberalismus Friedrich August Hayek (1899-1992) wurde im Haus Messenhausergasse 14 geboren. Er studierte an der Wiener Universität Jus (Dr. jur. 1921) und Staatswissenschaften (Dr. rer. pol. 1923). Hayek stand 1921 bis 1926 im Staatsdienst und war 1927 bis 1931 Direktor des von ihm begründeten "Österreichischen Instituts für Konjunkturforschung". 1931 emigrierte Hayek nach London - ab 1938 britischer Staatsbürger - wo er bis 1950 als Professor für Nationalökonomie tätig war. 1950 bis 1962 wirkte er als Professor für Sozial- und Moralwissenschaften an der Universität...
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Sonnenuhr-im-inneren-Burghof-zu-Wien
von Ingeborg Steyer Sonnenuhren jeder Art haben mich immer fasziniert.Wurde ich einer ansichtig, beobachtete ich neugierig den wandernden Schatten auf dem dargestellten Ziffernblatt und staunte über die stimmende Zeitangabe der Stunden.Als naiver Laie konnte ich mir natürlich keinen Reim auf die Wirkungsweise machen, dachte aber auch nicht weiter darüber nach.Bei einer Besichtigung des Straßburger Münsters bestaunte ich die Technik sowie die Ausführung seiner astronomischen Uhr mit der präzisen Zeitangabe und Planetendarstellung.In Wien begann 1766 David Ruetschmann alias Frater a Sancto Cajetano (1726-1796) im Hofkloster der Augustiner Barfüßer die Arbeit an der...
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Harfenist-Baumann-in-der-Steingasse_1905_Engelhart
Im 17. Jahrhundert spielten Dudelsackpfeifer in Gasthäusern zur Unterhaltung auf. Sowohl die Sage um den „Lieben Augustin“ als auch die historisch belegte Person des Dudelsackpfeifers Marx Augustin (1643–1685), der auf der Landstraße daheim gewesen war, sind in unserer Erinnerung.Im 18. Jahrhundert übernahmen die Harfenisten, die zu ihren gezupften Melodien sangen, die Unterhaltung der Wirtshausgäste. Einige von ihnen sind uns dem Namen nach noch bekannt wie Leopold Bürger (1771–1833), der als „blinder Poldl“ in ganz Wien bekannt war, oder der ebenfalls blinde Karl Perfetta (1810?-1870), der von dem aus England stammenden und...
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Jährlich veranstalten die Wiener Bezirksmuseen einen Besuchstag mit Geschichten zu besonderen Themen, jeder Bezirk für sich mit seinen Schwerpunkten. Ich wollte hier einmal die Plakate der letzten 7 Jahre vorstellen, die mit besonderem Aufwand hergestellt wurden. Sehen Sie alle diese Plakete aus dem Bezirksmuseum Landstraße 2008 bis 2014 in unserer Homepage hier auf DasMuseenNet unter http://dasmuseen.net/berichte.html Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung Ihr Karl Hauer Beispiele hier als Vorschaubilder :  ...
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Kloeppelspitzen
von Marianne Senftleben EINE SINNVOLLE FREIZEITBESCHÄFTIGUNG Geklöppeltes, wie Spitzen und Deckchen, faszinierten mich schon immer. Obwohl ich als Werklehrerin mit den verschiedensten Handarbeitstechniken vertraut war, schien mir die Kunst zu klöppeln als sehr kompliziert. Zudem ist Klöppeln im Werkunterricht nicht vorgesehen.Seit wann es die Klöppelspitze gibt, und wo sie entstand, ist nicht sicher belegt. Nachweisbar ist sie seit dem 16. Jahrhundert in Italien und hier vor allem in Genua. Nach und nach ist die Klöppelspitze auch in Spanien, in den Niederlanden, in Belgien und in Deutschland zu fi nden, ehe sie...
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Der Tenor
Landstraßer / innen, über die man auch heute noch (manchmal) spricht. Der gebürtige Slowene debutierte 1934 im siebenbürgischen Cluj (Klausenburg). 1936 holte ihn der Dirigent Otto Walter an die Wiener Staatsoper, der er mit Ausnahme von Gastspielen in England (London), Frankreich (Paris), Italien (Rom und Neapel), Argentinien (Buenos Aires), Konzertreisen durch Australien, die Tschechoslowakei und Ungarn sowie Auftritten bei den Salzburger Festspielen sein ganzes Leben lang treu blieb. Er war über Jahrzehnte in Wien einer der beliebtesten Darsteller des Florestan in Beethoven Fidelio und der Inbegriff des lyrischen Tenors in Mozartopern an der Seite von...
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Markiert in: Bühne
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Der Operettenkomponist
Nur wenige Jahre wohnte der Operettenkomponist in der Nähe des Arenbergparks, aber Spaziergänger werden vergebens nach einer Gedenktafel suchen. Der Lebenslauf des Mannes, der bis 1908 auf die Vornamen Rudolph Josef Frantisek hörte, ist imponierend: Berufsoffizier (mit 23 Jahren wurde Leutnant Benatzky krankheitshalber in den Ruhestand versetzt), Germanistik-, Philosophiestudium in Prag, Doktor der Philosophie (zur selben Zeit studierte er bei Antonin Dvorák Musik), Schlagerkomponist seit 1908, Theater- direktor und seit 1910 Operettenkomponist. Die Liste seiner Werke ist so lang, dass dafür hier der Platz fehlt; ich möchte nur einige, die auch heute noch...
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Landstraßer/innen, über die man auch noch heute (manchmal) spricht Dieser Beitrag liegt mir besonders am Herzen, weil er in dieser Reihe erstmalig  einer Frau gedenkt und weil es sich bei dieser um eine waschechte Landstraßerin handelt. Regina Leopoldine Blau - später änderte sie ihren Vornamen auf Tina - kam als Tochter des jüdischen Militärarztes Simon Blau in der ehemaligen Heumarktkaserne zur Welt. Wie aufgeschlossen ihr Vater offenbar war, zeigt sich an der Tatsache, dass er ihr schon im Alter von 13 Jahren ein Kunststudium ermöglichte. Sie studierte in Wien in den Sechzigerjahren des 19. Jahrhunderts...
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Gedenktafel Musil, Rasumofskigasse 20 Immer wieder fragen Schüler, Studenten und historisch interessierte Besucher nach einer namentlichen Zusammenstellung prominenter Personen, die irgendwann im Bezirksgebiet daheim waren. Diese Liste enthält nur die Namen der Personen, deren Beruf und den Vermerk GT, sofern eine Gedenktafel besteht. Nähere Angaben erfragen Sie, bitte, bei uns. Ich habe begonnen eine solche anzulegen; sollten Sie die/den eine(n) oder andere(n) vermissen, teilen Sie uns, bitte, den fehlenden Namen über diesen Blog oder mittels E-Mail mit. Danke! + neben dem Namen bedeutet, dass diese Person bereits Mittelpunkt einer Ausstellung...
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Finden Sie hier periodisch einige Auszüge aus dem Buch, veröffentlicht vom Bezirksmuseum Landstrasse, Wien 3 Beginnen wir mit Kapitel 1: PRÄHISTORISCHE UND RÖMISCHE FUNDE (Stand 2007) 13-15, 17, 36 Gerlgasse 8, 12 Göschlgasse 12, 14 Hafengasse 2, 13 Hegergasse 13 Hohlweggasse 1 bis 19, 2 bis 6, 10, 12 Jacquingasse 18 Keilgasse 2 bis 6, 7, 9, 12 Kleistgasse 2, 12 Klimschgase 12 bis 18, 19, 21, 40 Landstraßer Gürtel 27 Landstraßer Hauptstraße 10, 13, 21, 39, 75-77, 137, 146-148, 169, 171, 173 Mechelgasse 1 bis 5 Metternichgasse 11 Oberzellergasse 14...
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Thonet
Interessante Landstraßer Persönlichkeiten, die im St. Marxer Friedhof beerdigt wurden (21). Neben dem Grabstein für Katharina Waldmüller weist eine kleine Erinnerungstafel darauf hin, dass sich hier die Grabstelle des 1888 exhumierten und in die Familiengruft im Zentralfriedhof überführten Michael Thonet befunden hatte, der infolge seiner Erfindung der Holzbiegetechnik und die Entwicklung des Bausatz-Prinzips als ein Pionier des Möbeldesigns gilt. 1819 machte sich Thonet im rheinländischen Boppard als Bau- und Möbeltischler selbständig. Bereits ab 1830 stellte er Möbel aus verleimten und gebogenen Holzleisten her. 1841 wurde der damalige österreichische Außenminister Metternich auf...
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Eislaufen
Einer der Schwerpunkte unserer Präsentationen ist die Dauerausstellung über den Sport in unserem Bezirk. Hier wird sowohl die Geschichte des Eislaufens auf der Landstraße - Schleifen auf dem gefrorenen Hafenbecken des Wiener Neustädter Kanals im 18. Jahrhundert, die Aktivitäten des Wiener Eislaufvereins im 19. Jahrhundert auf seinem ersten Platz im Bereich der heutigen Vorderen Zollamtsstraße und schließlich das Eislaufen auf dem zweiten Platz in der Johannesgasse bzw.   Lothringerstraße - in vielen Bildern, als auch Fotos von Landstraßer Eislaufgrößen vergangener Jahre gezeigt. In der Ausstellung wird auch an Landstraßer Radsportler, Gewichtheber, Boxer...
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Deutsch
Landstraßer / innen, über die man auch noch heute (manchmal) spricht. Ernst Deutsch als Baron Kurz in "Der Dritte Mann" Der in einer jüdischen Prager Kaufmannsfamilie  geborene Ernst Deutsch entwickelte sich als Schauspieler, nachdem er schon 1916 in Hasenclevers Drama Der Sohn am Dresdner Alberttheater die Titelrolle mit großem Erfolg gespielt hatte, zum expressio- nistischen Darsteller und im Verlauf seiner Karriere immer mehr zum Darsteller dämonischer Charaktere wie beispielsweise in seiner Darstellung des Baron Kurtz in Carol Reeds Film Der dritte Mann. Bis 1933 - in diesem Jahr verließ er Deutschland und...
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Seit 1990 beschäftige ich mich damit, die jüdischen Landstraßer, die im März 1938 infolge der Okkupation unserer Heimat durch Nazideutschland plötzlich zu ausgegrenzten und rechtlosen Unpersonen wurden, in einer Datei zusammenzufassen. In mühevoller Kleinarbeit suchten wir die Namen, Anschriften, Geburtsdaten, Berufe und Schicksale dieser Menschen. Dann gab es im Mai 1995 die Ausstellung Unsere vergessenen Nachbarn. Ich wählte diesen Titel damals mit voller Absicht, weil diese Menschen in unserer Gesellschaft bis dahin tatsächlich vergessen waren. Niemand von den älteren Menschen sprach von ihnen, und Auskünfte erhielt ich immer nur nach beharrlichem Fragen. Erst...
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Ginzkey
Der Erfinder des Hatschi Bratschi und des über die Tapete reisenden Florian. K. u. k. Offizier, Kartograph, Dichter und Schriftsteller: das alles war dieser Mann, den ich   noch heute verehre, obwohl er sich mit den Machthabern des Dritten Reiches arrangierte,  indem er 1942 Mitglied der NSDAP wurde. Aber, wer weiß, wodurch er vielleicht dazu gezwungen war. Schon als jungen Menschen zogen mich seine Verse eigentümlich an, und ich erinnere mich mit Freude an die Lektüre seiner Novellen wie zum Beispiel Magie des Schicksals. Er wohnte während einiger Jahre in einem...
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BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

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