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Denkmalpflege

Denkmalpflege (10)

Die Beiträge zum Thema Denkmalpflege in Österreich

Montag, 14 April 2014 13:52

Museumsverein Fresach

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Der "Verein zur Pflege evangelischer Glaubensüberlieferung in Kärnten" wurde von Altbischof Oskar Sakrausky in Fresach gegründet. Der Verein verfolgt den Zweck die Sammlung, Erhaltung, Erforschung und Bearbeitung sowie Veröffentlichung der Zeugnisse und Denkmäler der evangelischen Vergangenheit in Kärnten und auch die Stärkung des evangelischen Glaubens. 

Die Museumssammlung (Bibeln, Postillen, Gesang- und Betbücher; Handschriften und Dokumente; liturgische Geräte etc.) wuchs von Anfang an durch Schenkungen aus Privatbesitz und aus den evangelischen Pfarrgemeinden Kärntens, ferner durch Ankäufe und einige Leihgaben. Die Bibliothek umfasst gut 1.500 Bände, die derzeit elektronisch erfasst werden.

Aus der Gesamtheit der Objekte kristallisieren sich drei Themenschwerpunkte heraus: Reformation und Geheimprotestantismus, Toleranzzeit, slowenische Protestantica. Die ältesten Druckwerke datieren ab den 20er Jahren des 16. Jahrhunderts, beginnend mit einem Sammelband lutherischer Schriften von 1520, die in einer Keusche in Tragenwinkel, Gemeinde Fresach, entdeckt wurden;  die früheste Luther-Bibel des Museums stammt aus dem Jahr 1534 und wurde bei Heinrich Steyner in Augsburg gedruckt. Etliche Exponate sind absolute Raritäten, darunter ein slowenischer Katechismus von 1580, welcher in der heurigen Sonderausstellung „PRIMOŽ TRUBAR“ präsentiert wird.

Eine Besonderheit der Fresacher Büchersammlung sind die handschriftlichen Eintragungen, die über ihre ehemaligen Benutzer Auskunft geben: in erster Linie der Name des oder der Besitzer mit Jahreszahl, außerdem persönliche Gebete und frommen Sprüche, Geburts- und Sterbedaten von Angehörigen, Heilrezepten usw. Die abgegriffenen und verschmutzten Blätter wiederum zeigen, wie sehr mit dem Buch gelebt, auch welche Textstellen bevorzugt gelesen wurden.

1985 hatte Oskar Sakrausky, der bis zu seinem Tod im Jahr 2006 das Diözesanmuseum im Toleranzbethaus geleitet und betreut hatte, die Zielsetzung des Museums so formuliert:
„... nicht nur durch das Alter oder die Seltenheit der aufgelegten Drucke und Bücher (solle der Beschauer) zum Erstaunen gebracht werden ....., sondern er soll von der Kraft der Vertiefung ergriffen werden, von der Hingabe zu dem Wort des Herrn, von der Treue zum Glauben der Väter, welche die Besitzer jener Drucke und Schriften besaßen .....“.

In der Landesausstellung 2011 war der Museumsverein mit einer Vielzahl bedeutender Exponate vertreten, die jetzt im Wesentlichen auch in der Dauerausstellung des Neuen Museums gezeigt werden. Die alten Druckwerke und Handschriften werden nunmehr im „Schaudepot“ des Neuen Museums aufbewahrt. Die Sammlung soll in Zukunft für wissenschaftliche Arbeiten genutzt werden und bietet ein höchst lebhaftes Themenspektrum auch für diverse Sonderausstellungen.

weiterlesen :  www.evangelischeskulturzentrum.at/traeger_de/C32/

Freitag, 04 April 2014 10:48

Das Heilige Grab der ehem. Stiftskirche von Garsten

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Modell des Heiligen Grabs in Schrägansicht

Durch rasche Sicherungsmaßnahmen und Verbesserung der Depotbedingungen konnte der Erhalt der zahlreichen Kulissenteile gesichert werden. Begleitend dazu wurde in den Ateliers des Bundesdenkmalamtes, Abteilung für Konservierung und Restaurierung, das Restaurierziel entwickelt, beispielhaft umgesetzt und so die Grundlage für die weitere Projektumsetzung geschaffen.


Für die ehemalige Stiftskirche in Garsten schuf der vorrangig als Freskant bekannte Barockmaler Johann Wenzel Bergl mittels illusionistischer Scheinarchitektur ein monumentales „Heiliges Grab“. Die bis zu ca. 8m hohe und ca. 7m breite Kulissenarchitektur gliedert die Apsis der Losensteinerkapelle in fünf Ebenen und schafft so einen scheinbar realen Raum, dessen figurale Malerei den direkten Bezug zum Heiligen Grab aufnimmt. Ein 1902 entstandenes Foto dokumentiert den lange anhaltenden Gebrauch dieses künstlerisch hochwertigen Ostergrabes in der Karwoche. Die aufwendige Rauminstallation gliedert sich einer dem Kirchenjahr folgenden Umgestaltung des Sakralraumes ein, die im engen Zusammenhang mit der bis heute in Verwendung stehenden Tradition des Wechsels der Advent- und Fastenbehänge in der Stiftskirche steht. Diese ebenso monomentalen, im Jahr 1777 von Martin Johann Schmidt geschaffenen Blaubehänge, verhüllen in der Advent- und Fastenzeit die Altargemälde, den unteren Bereich der Pfeiler zwischen den Seitenkapellen und die Alexander Gobelins im Presbyterium. Gemeinsam mit dem Ostergrab trug diese den ganzen Kirchenraum erfassende Umgestaltung zu einem Wandel bei, der durch die anhaltende Kargheit der Verhüllung, hin zur Eröffnung der prunkvollen Ausstattung, eine beeindruckende Steigerung für die höchsten christlichen Feiertage schuf.

Der akut gefährdete Erhaltungszustand des außer Gebrauch gekommenen Gesamtkunstwerks erforderte eine umfassende Befundung des Bestandes und eine detaillierte Schadensaufnahme. Die eingeschränkte Zugänglichkeit der auf engem Raum gelagerten Kulissenelemente, erforderte zudem eine Verbesserung der Depotsituation. Zum Ziel der Projektentwicklung wurden für den Erhaltungszustand repräsentative Kulissenelemente ausgewählt und in das Bundesdenkmalamt, Abteilung für Konservierung und Restaurierung, übernommen. An einem Element konnte das Restaurierziel entwickelt und beispielhaft umgesetzt werden. Parallel dazu wurden vor Ort die gesamten Kulissenteile gesichert und in ein neu geschaffenes Depot umgelagert. Durch gesicherte Deponierung des Gesamtbestandes konnte die akute Gefährdung abgewandt und der Erhalt dieses überaus qualitätvollen Gesamtkunstwerkes gesichert werden.

Die im Rahmen der Musterarbeit gewonnenen Erkenntnisse bilden eine definierte Grundlage für die Umsetzung eines Langzeitprojekts, das eine schrittweise Restaurierung des Ostergrabes und die Wiederaufnahme des Gebrauchs zum Ziel hat.

Projektpartner: Pfarre Garsten – Bertholdverein, Universität Wien (Institut für Kunstgeschichte)
Restauratorin: Brigitte Futscher (Befundung, Projektentwicklung, Restaureirung)

Freitag, 04 April 2014 10:36

Ein Literaturhaus mit Geschichte

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Hennersdorfer Pfrrkirche

Das „Freumbichlerhaus“ in Henndorf am Wallersee wurde seiner neuen Bestimmung übergeben

 

Lange Jahre bot das kleine denkmalgeschützte Bauernhaus im Ortszentrum der Salzburger Wallerseegemeinde ein sanierungsbedürftiges Bild. Künftig soll in dem im Vorjahr liebevoll restaurierten Geburtshaus von Johannes Freumbichler die große literarische Vergangenheit Henndorfs wiederaufleben.

Das bereits um 1709 urkundlich erwähnte Häusel an der Jägerleiten Nr. 82, heute Freumbichlerhaus genannt, wurde 1985 in vorausschauender Weise von der Gemeinde Henndorf aus privater Hand erworben, obwohl es damals noch keine Nutzungspläne gab. Glücklicherweise durch ein dichtes Dach gesichert, bot das Objekt dennoch für längere Zeit ein renovierungsbedürftiges Erscheinungsbild. Doch erst als der Verein „Literaturhaus Henndorf“ Interesse am historischen Gebäude mit einem vernünftigen Nutzungskonzept anmeldete, fiel der Startschuss zur Instandsetzung des Denkmals, die von vielen engagierten Henndorfern mitgetragen wurde.

Der schlichte, verputzte Holzblockbau mit verbrettertem Giebel und angebauter Tenne mit Stall zeigt im Inneren noch seine originale Grundstruktur. Bis auf das kleine Gewölbe im hinteren Hausteil gibt es in allen Bereichen flache Decken, teilweise mit Unterzügen. Verschiedene erhalten gebliebene Baudetails wie Türen, Fenster, Böden und auch Wandmalereien zeugen von der Qualität ländlicher Handwerkstradition. Den Charme dieses liebenswerten Objekts mit seinen geschichtlichen Spuren galt es in seiner Gesamtheit zu erhalten.

Die viele Facetten umfassende Restaurierung erfolgte nach den Vorgaben des Denkmalamtes. Vorrangig galt es die durch die Hanglage entstandenen Feuchtigkeitsprobleme zu beheben und das Objekt gemäß den statischen Erfordernissen zu sanieren. Stilgerecht und mit viel Liebe zum Detail ist es gelungen, das historische Erscheinungsbild wiederherzustellen. Östlich wurde eine moderne Holzterrasse angefügt, die für Veranstaltungen genützt werden soll. Restauratoren und Handwerker stellten sich mit viel Engagement und Fachkenntnis u. a. den Themen Putze, Fassungen und Holz im Altbau.

Fenster, Türen, Böden und der historische Dachstuhl blieben erhalten und wurden wo immer erforderlich repariert. Erst das Herauslösen der historischen Stiege ermöglichte deren zeitgemäße gelungene Instandsetzung. Weiters wurden die historischen Putze stabilisiert und vor allem im Sockelbereich des Erdgeschoßes ergänzt. Erst durch die lasierende Tünche der Wände mit Sumpfkalk erhielt die Raumschale ihr ursprüngliches Erscheinungsbild wieder zurück. Bunte Blattranken aus der Zeit um 1900 blieben als Dokument in mehreren Räumen als Referenzflächen stehen.

Nach Abschluss der baulichen Instandsetzung im Dezember 2012 wurde das Denkmal seiner neuen Bestimmung übergeben.

Im Geburtshaus Johannes Freumbichlers, des Großvaters von Thomas Bernhard, soll in Hinkunft die große literarische Vergangenheit der kleinen Flachgauer Landgemeinde wieder aufleben. Denn in der Zeit vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs galt der Ort als Zentrum der deutschen Literatur- und Theaterszene. Hier lebten und arbeiteten unter anderem Ödön von Horvath, die Brüder Richard und Carl Mayr sowie Carl Zuckmayer.

„Ein Ort der Begegnungen, an dem das Interesse für Literatur und Geschichte wieder geweckt wird, Jung und Alt mit dem Erbe der Dichter vom Wallersee in Berührung kommen“, das wünscht sich Obmann Wichard von Schöning.

Letztendlich steht das Literaturhaus Henndorf beispielhaft für die mustergültige Restaurierung eines ländlichen Baudenkmals, die in dankenswerter Weise nur durch das Zusammenwirken von Gemeinde, Verein, Bund, Land, Architekt und von vielen Professionisten und Freiwilligen zustande gekommen ist.

Freitag, 04 April 2014 10:30

Archäologie in Bregenz – kein Bauhindernis!

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Im April konnten Mitarbeiterinnen der archäologischen Grabungsfirma Talpa (Wörgl), gefördert vom BDA, im Garten des Anwesens Kaspar-Schoch-Straße 3 in Bregenz römische Gebäudereste freilegen.

Im Bregenzer Ölrain liegen die Baureste der römischen Stadt Brigantium teilweise sehr nahe an der Bodenoberfläche. Im Zuge des geplanten nicht unterkellerten Anbau in der Kaspar-Schoch-Straße wurde der Wohntrakt eines größeren städtischen Gebäudes mit überraschend gut erhaltener Fußbodenheizung (Hypokaustum-Heizung) sowie ein angrenzender gepflasterter Innenhof freigelegt und wissenschaftlich untersucht. Obwohl der Stadtteil Ölrein von bisherigen ForscherInnen als römisches „Handwerkerviertel“ bezeichnet worden ist, zeigen die Funde, dass sich schon damals die „Mittelschicht“ einen beschränkten urbanen Luxus in ihren Wohnräumen leistete.
Für den Anbau bildeten die Grabungen kein Hindernis, da die Mauern aus dem 2. Jh. n. Chr. wissenschaftlich dokumentiert wurden und nun wieder zugeschüttet und überbaut werden dürfen. Die anfänglichen Befürchtungen einer Bauverzögerung oder einer Kostenexplosion durch den Grundeigentümer und Vertreter der Medien haben sich letztlich nicht bewahrheitet.
Von den über 1200 (!) bekannten Fundstellen in Vorarlberg ist nur ein sehr geringer Anteil von derartiger Bedeutung, dass sie unter Denkmalschutz gestellt werden und unversehrt unter der Erde verbleiben sollen. In der Regel werden Bauprojekte durch das Auftreten eines archäologischen Bodendenkmals nicht verhindert. Stattdessen wird unser Kulturerbe (im gesetzlich vorgesehenen Rahmen) durch „Rettungsgrabungen“ um wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse bereichert.
Anfang 2012 sind eindeutig definierte archäologische Fundzonen durch die Stadt Bregenz (auf Veranlassung des Bundesdenkmalamtes) eingeführt worden. Diese ändern nichts an der Widmung eines Grundstückes und dienen als Information für die Baubehörde bei konkreten Baugenehmigungsverfahren. Die in den Städten Bregenz und Feldkirch vorbildlich funktionierende Kooperation aller Beteiligten und die frühestmögliche Durchführung von Ausgrabungen in einer archäologischen Verdachtsfläche beugt dem allseits befürchteten „Baustopp“ am besten vor!

Donnerstag, 03 April 2014 00:00

JUBILÄUMSFEIER Kartause Mauerbach

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Luftbild der Kartause Mauerbach


Die Kartause feiert 30 Jahre Baudenkmalpflege und 700 Jahre Klostergründung

 

Zeit: 24. Mai 2014 bis 25. Mai 2014 von 14:00 bis 18:00 Uhr

Ort: Kartause Mauerbach Kartäuserplatz 2, 3001 Mauerbach, +43/1/9798808, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.bda.at

Veranstalter: BDA, Informations- und Weiterbildungszentrum Baudenkmalpflege

Mit: BDA , Abteilung für Archäologie, Verein zur Förderung der Baudenkmalpflege, BHÖ Burghauptmannschaft Österreich, WKÖ Bundesinnung Bau, Bundesinnung der Steinmetze, Pigmentmühle Enzinger, Glashütte Lamberts, Weha, Schmiedetechnik Steiner, Glaswerkstatt Geyling, Weinbau Holzreiter, Ceramics Mauerbach, Honig Fridau und viele freiwillige Helfer.

 

TAGE DER OFFENEN KARTAUSE am 24. und 25. Mai 2014
WORKSHOP BAUDENKMALPFLEGE im Kreuzgarten –
Kalkbrennen und traditionelle Handwerkstechniken 

PROGRAMM  jubiläumsfeier 30 | 700

Samstag, 24. Mai 2014, 14 - 21 Uhr

14 Uhr im Refektorium
Begrüßung, Dr. Barbara NEUBAUER (Präsidentin des BDA)
Einführende Worte zur Jubiläumsschau, Dr. Bernd EULER,
Mag. Astrid HUBER
Grußworte, Prof. Andreas ROHATSCH (Verein Baudenkmalpflege), Mag. Markus WIMMER (BHÖ), BIM Hans-Werner FRÖMMEL (Bundesinnung Bau)
ERÖFFNUNG der Jubiläumsschau, BM DR. Josef OSTERMAYER, Bundeskanzleramt
Alte Musik "musica da camera" Anne Freitag (Traversflöte)


weiterlesen :  www.bda.at/events/3/14168/JUBILAeUMSFEIER-30-700-Kartause-Mauerbach

Mittwoch, 02 April 2014 16:36

Denkmalbonus im Sanierungsscheck 2014

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Bild: Thermisch optimiertes Baudenkmal: Mesnerhaus Hohenweiler in Vorarlberg

 

Mit dem Sanierungsscheck 2014 wird die spezielle Förderung für thermische Optimierungen an Baudenkmalen nun im dritten Jahr fortgesetzt. Die verschiedenen Herausforderungen an geschützten Bauten finden darin ihre besondere Berücksichtigung.

Ziel ist es, eine energetische Optimierung der Bausubstanz unter Erhaltung des authentischen Erscheinungsbildes zu bewirken. Dementsprechend sind in der Regel nur geringere Verbesserungen bei gleichzeitig oft höheren Kosten zu erreichen. So sehen die Förderbedingungen erleichterte Anforderungen im denkmalgeschützten Gebäudebestand vor. Seit 2013 gibt es diese für den privaten und NEU auch für den betrieblichen Bereich.

Sanierungsscheck für Private 2014
• Einstieg ab 10% Reduktion des Heizwärmebedarfs
• zusätzlicher Förderzuschlag von 2.000€
www.sanierungsscheck2014.at

Thermische Gebäudesanierung für Betriebe 2014
•  Einstieg ab 25% Reduktion des Heizwärmebedarfs
www.sanierungsoffensive2014.at

Förderhöhen?
Eine Übersicht zu den Förderhöhen für Private finden Sie hier:
Förderungshöhen Sanierungsscheck 2014.pdf
Zu den Förderhöhen für Betriebe wenden Sie sich bitte direkt an die Förderstelle.

Wie weiter?
Thermische Optimierungen sind, wie alle Veränderungen am Baudenkmal, mit dem Bundesdenkmalamt abzustimmen. Vor etwaigen Planungen sind die Möglichkeiten für thermische Maßnahmen am Objekt mit dem zuständigen Landeskonservatorat genau abzuklären und dort zu bewilligen. Den Ablauf finden Sie beschrieben unter Informationsblatt BDA 2014.pdf

Grundsätzliche denkmalpflegerische Kriterien zu thermischen Verbesserungsmöglichkeiten finden Sie in der Richtlinie „Energieeffizienz am Baudenkmal“
http://www.bundesdenkmalamt.at/documents/462396673.pdf

Förderanträge werden an Bausparkassen gestellt und von der KommunalkreditPublicKonsulting (KPC) abgewickelt. Das Bundesdenkmalamt nimmt keine Anträge entgegen.
Kontakt:
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Früherer Fischmarktbrunnen restauriert

 

Der „Wilde Mann Brunnen“ ist einer der ältesten Brunnen der Stadt Salzburg. Im Zuge der Neugestaltung der Straßen und Plätze vor den Festspielhäusern und der Alten Universität erhielt auch dieser Brunnen im vergangenen Jahr seine längst überfällige Restaurierung.

 

„Bewegte“ Vergangenheit
Der ehemalige Fischmarktbrunnen gegenüber dem Haus für Mozart blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Anfang des 17. Jahrhunderts war er als Marktbrunnen für den Salzburger Fischmarkt geschaffen worden, der sich damals am Hagenauerplatz, nahe dem späteren Geburtshaus Mozarts befand.

Gemeinsam mit dem Fischmarkt wurde im Laufe der Jahrhunderte auch der Brunnen mehrmals verlegt. Als der Markt 1641 auf den heutigen Ferdinand-Hanusch-Platz übersiedelte, versetzte man auch der Brunnen mit seinen Fischbehältern. 1872 kehrte er mit dem Fischmarkt erneut auf den Hagenauerplatz zurück, später wanderte er zur alten Hofreitschule vor dem heutigen Toscaninihof.

Erst als 1925 der Fischmarkt erneut verlegt wurde, trennten sich die Wege von Markt und Brunnen: Der Wilde-Mann-Brunnen blieb beim neuen Festspielhaus, das seit 1925 aus einem Teil der Hofstallkaserne entstand. 1937 wurde er dann an seinen heutigen Standort am Rand des Furtwänglerparks versetzt, wobei die marmornen Kalter, Stufen und Bassins – die man nach dem Verlust seiner Rolle als Fischmarktbrunnen nicht mehr benötigte – entfernt wurden.

„Wilder Mann“
Der Brunnen besteht heute aus einem hohen, viereckigen Steinbecken, das von einem Schmiedeeisengitter abgeschlossen wird. Auf einer Säule in der Mitte des Brunnens erhebt sich die Kupferplastik des Wilden Mannes, der Namen gebend für den Brunnen ist. Diese Plastik stellt einen fast zur Gänze von blätterförmigen Zotteln und Blattwerk bedeckten und mit einem mächtigen Ast bewehrten Mann dar. Körper und Kopf der rd. 2,5m hohen Figur wurden aus Kupferblechen getrieben, die Einzelteile verschraubt, einzelne Teile auch eingenietet. Die zahlreichen kleinen Details – wie Blätterkleid, Wimpern oder Ohren - wurden mit Weichlot angelötet. Getragen wird die Kupferhülle von einer Stützkonstruktion aus Schmiedeisen im Inneren der Skulptur.


Untersuchungen von Farbresten durch Metallrestauratorin Mag. Elisabeth Krebs zeigten, dass die Figur ursprünglich polychrom gefasst war: Das Inkarnat in unterschiedlichen Rosatönen, verschiedene Grünschattierungen für das Blätterkleid und ein brauner Ast haben ihr gemeinsam mit dem mehrfärbigen Stadtwappen ein auffälliges Äußeres verliehen, ehe der Abbau der Farbe und die Alterung des Kupfers ihr die heutige einheitliche Patina gaben.

Der Kupferschmied, der die Statue schuf, ist nicht bekannt, die ursprüngliche Fassung stammt vermutlich vom Maler Johann Reitter (1621).

Die Skulptur ist ein Beispiel für zahlreiche Darstellungen „Wilder Männer“, wie sie seit dem Mittelalter als mythologische Symbole männlicher Kraft und Naturverbundenheit in Mitteleuropa weit verbreitet waren. Der Schild mit dem Salzburger Stadtwappen in seiner Linken verweist auf die Salzburger Bürgerschaft als Auftraggeber von Brunnen und Statue.

Konservierung und Erhaltung der Patina
Die Restaurierung erfolgte auf Basis einer genauen Schadensanalyse und -kartierung. Nicht nur Abwitterung und Korrosion der Oberflächen, auch zahlreiche Risse sowie Verluste und Verformungen der aufgelöteten Blätter und anderer Details wurden festgestellt.

Die Restaurierung der Kupferskulptur hatte in erster Linie die Konservierung des Bestandes zum Ziel. Restaurierungsmaßnahmen oder Ergänzungen wurden nur gesetzt, wo sie konservatorisch oder aus optischen Gründen notwendig waren. Auch bei der Behandlung der Oberflächen beließ man es – abgesehen vom Stadtwappen - bei einer vorsichtigen mechanischen Reinigung. Die überkommene Kupferpatina blieb als Oberfläche erhalten und bestimmt nach wie vor das Erscheinungsbild des „Wilden Mannes“.

Blickfang im Festspielbezirk
Durch die Umbauten im Salzburger Festspielbezirk stand der Wilde-Mann-Brunnen in den vergangenen Jahren etwas im Abseits, war er doch häufig von Baugerüsten, parkenden Lieferwagen und Fahrradständern verstellt.


Die von der Stadt Salzburg beauftragte und vom Bundesdenkmalamt begleitete und unterstützte Restaurierung der Skulptur, des Brunnenbeckens und des Abschlussgitters haben den Brunnen wieder zu einem Blickfang vor dem Hintergrund von Furtwänglergarten und Kollegienkirche gemacht; und mit dem Abschluss der Platz- und Straßengestaltung vor den Festspielhäusern im heurigen Sommer wird der Wilde-Mann-Brunnen wieder ein würdiges Ambiente erhalten.

 

Dienstag, 25 März 2014 16:24

Die Kultur der Prävention

geschrieben von

Ein Informations- und Präventionsfolder zum Schutz vor Kulturgutdelikten

 

Sie richtet sich an alle Personen und Institutionen, die bewegliches Kulturgut sammeln, betreuen, schützen, verwalten oder eine damit verbundene behördliche Tätigkeit ausüben.
Bewegliche Kulturgüter wie Gemälde, Statuen oder archäologische Funde können in mehrfacher Hinsicht gefährdet sein. Zu nennen sind hier insbesondere die illegale Ausfuhr von Kulturgut sowie die illegale Ausgrabung archäologischer Gegenstände. Daneben sind aber auch Diebstahl, Raub und Hehlerei Tatbestände, von denen Kulturgüter häufig betroffen sind. Ziel des Denkmal- sowie des Kulturgüterschutzes generell ist es daher, zum einen bedeutende Objekte vor Veränderung, Zerstörung und unrechtmäßiger Ausfuhr aus Österreich zu schützen und archäologische Objekte (Bodendenkmale) einer fachkundigen Bergung und Erforschung zuzuführen. Zum anderen sollen auch Kulturgüter in Museen und Privathaushalten bestmöglich vor Kulturgutdelikten geschützt werden.
Aus diesem Grund erstellten das Bundeskriminalamt des Bundesministeriums für Inneres in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und dem Bundesdenkmalamt einen Informations- und Präventionsfolder zum Schutz vor Kulturgutdelikten. Da insbesondere Aufzeichnungen wie Inventarlisten und Fotodokumentationen die Auffindung von abhanden gekommenen Kulturgütern erleichtern und auch als Beweis des Eigentums herangezogen werden können, wurde eine Checkliste entwickelt, welche EigentümerInnen von Kulturgut als Anleitung zur Beschreibung dienen soll.

 

Broschüre Kultur der Prävention 

Denkmalschutz und Denkmalpflege

 

Das Buch DenkmalpflegeDazu erschien der Band 36 mit dem Titel Menschen und Denkmale vom Amt der NÖ-Landesregierung, Abteilung Kultur und Wissenschaft

Dieser aussergewöhnliche Band gibt in 42 Beispielen reichhaltiges Zeugnis von Denkmalpflege im Lande. Peter König beschreibt die Hintergründe der liebevollen Arbeiten zum Erhalt von Denkmälern. Wir können diesen Band jedem empfehlen, der sich ein Bild des Wirkens des BDA machen möchte. Dazu ein Textauszug: " Denkmale, die Zeugnisse der historischen Leistungen der Menschen geben, sind vielfältig. Sie umfassen prähistorische Funde und römische Aus- grabungen, die in den Aufgabenbereich der Bodendenkmalpflege fallen. An Bauwerken wie Wohnhäusern, Handelsgewölben, Kommunalbauten, Befestigungsanlagen, Burgen und Schlössern, Kirchen und Klöstern, aber auch an Industriebauten der jüngeren Vergangenheit lässt sich ein wichtiger Teil der Geschichte von Dörfern und Städten ablesen.

Wichtige Zeugen von Kultur- und Kunstgeschichte sind auch Werke der Malerei, Plastik und des Kunsthandwerkes......

Montag, 10 Februar 2014 11:47

Freilichtmuseen in Österreich

geschrieben von

(entnommen dem Band 48 der Broschüren Reihe Denkmalpflege in Niederösterreich)

Freilichtmuseen gehören außerhalb der städtischen Zentren zu den besucherstärksten Einrichtungen. Ihre Anlage in der freien Landschaft macht sie zudem ausgesprochen familienfreundlich. Freilichtmuseen unterscheiden sich untereinander; weisen aber auch ausgeprägte Gemeinsamkeiten auf. Sie informieren und präsentieren dreidimensional und im originalen Maßstab und erreichen verschiedenste Zielgruppen.

Die Baugruppen im Freilichtmuseum Stübing

          Freilichtmuseum  Kramsach  (© Bild:  geschützt )
                  
Was ist ein Freilichtmuseum?

In der Österreichischen Museumsdatenbank (www.museenoesterreich.at) sind unter dem Stichwort „Freilichtmuseum“ 59 Einrichtungen verzeichnet. Ein Großteil beschäftigt sich mit dem ländlichen Bauen und Wohnen. Aber auch Weinbau, Archäologie, Schifffahrt uvm. sind Schwerpunkte. Jedes Museum bietet verschiedene Zugänge zu Lebensweisen, Traditionen, Wohnkultur und Geschichte einer bestimmten Region. Traditionell sind Freilichtmuseen jedoch als Einrichtungen zu verstehen, die sich schwerpunktmäßig mit der regionalen Baukultur der vergangenen Jahrhunderte beschäftigen. Laut    ICOM-Deklararion von 1982 sind Freilichtmuseen wissenschaftlich geplante und geführte oder unter wissenschaftlicher Aufsicht stehende Sammlungen ganzheitlich dargestellter Siedlungs-, Bau-, Wohn- und Wirtschafts- formen unter freiem Himmel und in einem zum Museumsgelände erklärten Teil der Landschaft.    
         
Unterschiedliche Präsentationsmodelle
         
a)    Freilichtmuseen    
Im Österreichischen Freilichtmuseum in Stübing sind bäuerliche Bauten aus ganz Österreich ausgestellt, im Museum Tiroler Bauernhöfe, im Salzburger Freilichtmuseum Großgmain und Im Kärntner Freilichtmuseum Maria Saal werden die unterschiedlichen Hauslandschaften des jeweiligen Bundeslandes gezeigt. Das Freilichtmuseum Haag präsentiert 20 typische vorindustrielle Bauten aus dem Mostviertel, ist also regional etwas mehr eingeschränkt. Es ergibt sich kein Dorfcharakter, auch die Darstellungszeiten der einzelnen Höfe sind unterschiedlich. Ein Rauchhaus, das in seinem Zustand des 17. Jahrhunderts dargestellt ist, zeigt eine völlig andere Baukultur und Einrichtung wie der Bergbauernhof der 1950er Jahre.
         
b)    Museumsdörfer
Im Weinviertler Museumsdorf Niedersulz, im Museumsdorf Krumbach und im Dorfmuseum Mönchhof wurde die Präsentationsform eines Museumsdorfes gewählt. Ein vom Gründer idealtypisch empfundenes Dorf wird gezeigt. Mit Kirche, Dorfplatz, Schule, Bürgermeisterhaus etc. hat man noch viel mehr den Eindruck, als würde die Vergangenheit unmittelbar gegenwärtig. In den 1980er Jahren entwickelte sich eine heftige Diskussion um die subjektive, verklärte Darstellung historischer Realität in Freilichtmuseen und Museumsdörfern, In Niedersulz ist es beispielsweise mit dem neuen Eingangsportal gelungen die Nostalgie zu durchbrechen. Es entstehen neue Konzepte, die den Anforderungen an eine moderne, sich der Objektivität annähernden Vermittlung und Dokumentation der Vergangenheit gerecht werden. Ein Museumsdorf wird meist einheitlich in einer gewissen Zeitspanne gezeigt, in Niedersulz um 1900, im Dorfmuseum Mönchhof zwischen 1890—1960.

c)    Denkmalhöfe
Hier handelt es sich um musealisierte Gebäude in situ, die meist zahlreiche übrig gebliebene materiille Zeugen einer vergangenen Welt des jeweiligen Ortes oder der Region beherbergen. In Oberösterreich gibt es beispielsweise eine große Anzahl an Denkmalhöfen, die auf www.freilichtmuseen.at zusammengefasst sind.
         
Die österreichischen Freilichtmuseen im Umbruch
         
In den vergangenen Jahren ist eine Entwicklung zu erkennen, die der Individualgeschichte der Bauten verstärkt Gewicht zumisst und damit den typologischen Aspekt (Hauslandschaften) zurückdrängt.
         Eine Typenbildung in Form von Hauslandschaften ist in der heutigen Zeit auch abgesehen von den knappen Personalressourcen schwierig: Mit dem 19. Jahrhundert hat eine Entwicklung eingesetzt, die mittlerweile regionale Ausprägungen stark nivelliert hat.
           Dies wird auf längere Sicht auch Auswirkungen auf die Gesamtkonzeptionen der Freilichtmuseen haben. Bei den Besuchern ist eher ein sozialgeschichtliches Interesse vorhanden, die Anknüpfung an eigene Erinnerungen ist sehr beliebt ("das hatten wir auch noch zu Hause...")
Die unterschiedlichen Hausformen erreichen wohl nur mehr Fachpublikum.
         In deutschen Freilichtmuseen und auch in Ansätzen im Salzburger Freilichtmuseum öffnet man sieh bereits den 1950er bis 1970er Jahren, was auf großes Besucherinteresse aufgrund der ldentifkation stößt, Jahrzehntelang ging man davon aus, die Häuser möglichst authentisch einzurichten, ohne das Bild durch Beschriftungen der einzelnen Gegenstände zu stören. Auch hier ist ein Überdenken notwendig geworden — da der Großtel der Bevölkerung heute mit der vorindustriellen, ländlichen Arbeitswelt nichts mehr anfangen kann. Die Anforderungen an die Vermittlung haben sich in den letzten 20 Jahren mas siv verändert.
         Heute sieht man die Kritik seitens der Universitäten zur ganzheitlichen Konstruktion der historischen Realität in Freilichtmuseen In den l980er Jahre als notwendige Sensibilisierung und ist dazu übergegangen, die   Prasentationsmöglichkeit im Kontext und mit Erlebnischarakter als Chance zu sehen — die Funktion einer Flachsbrechel ist schließlich im Umfeld eines Brechelbades leichter zu vermitteln als in einer Vitrine.       
         Die Gratwanderung zwischen Erlebnis, Idylle und möglichst objektiver Vermittlung ist für alle Freilichtmuseen eine Herausforderung und erfordert viel Kreativität. Aktionen und Veranstaltungen sollen in das Konzept des Museums integriert werden und mit dessen Leitbild vereinbar sein. Dem Salzburger Freilichtmuseum hat beispielsweise der Bau der Museumsbahn eine Besuchersteigerung von 25 % gebracht. Die Bahn dient dem 50ha großen Museum als Transportmittel mit Spaßfaktor, sie ordnet sich aber dem Inhalt unter.
                  
 Ein breites Aufgabenspektrum

Freilichtmuseen sind verortet zwischen Hausund Bauforschung, Volkskunde, Landes- und  Agrargeschichte, haben aber auch ihren festen Platz auf dem Freizeitmarkt, in den Bereichen Tourismus und Naherholung, im allgemeinen Bildungsangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, was sich in überdurchschnittlich hohen Besucherzahlen widerspiegelt. Im internationalen Vergleich mangelt es jedoch fast allen österreichischen Freilichtmuseen massiv an qualifizierten Mitarbeitern, um zumindest grundlegende Museumsstandards einzuhalten. Mit Veranstaltungen, bei denen das Museum nut als Kulisse dient, versuchen sehr oft Ehrenamtliche mit aller Kraft, zumindest das Geld für die Erhaltung aufzubringen, wie derzeit im Kärntner Freilichtmuseum Maria Saal.        
         Die österreichischen Freilichtmuseen dokumentieren und vermitteln ländliche Kulturgeschichte und damit die persönliche Geschichte des Großteils der österreichischen Bevölkerung. Sie sind unverzichtbare Elemente der österreichi
schen Kulturlandschaft, die man allen anderen Museen in ihren Ressourcen gleichstellen sollte.
Die Freilichtmuseen in Österreich befinden sich in einer Umbruchsphase, die von fachlich ausgebildeten Museumsleitern mit viel Kreativität und Geschick im Spannungsfeld zwischen Ausflugsziel und Kulturauftrag geleitet werden muss, um den Dokumentationswert für zukünftige Generationen zu erhalten.

© Die Texte entnommen dem Band 48 : Denkmalpflege in Niederösterreich. Text: Autor Fr. Mag. Monika Brunner-Gaureck, Großgmain, Salzburger Freilichtmuseum. Bild:

Alle Veröffentlichungen dieser Denkmalpflege - Reihe sind kostenlos erhältlich auf der Webseite http://www.noel.gv.at/Kultur-Freizeit/Kunst-Kultur/Kulturerbe/a_m_denkmalpflege.html

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