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Autoren Kärnten

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Beiträge unserer Autoren in Kärnten

Mittwoch, 10 Dezember 2014 00:00

Imposante Kirchenfestung als Zuflucht vor dem Feind

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Kirchenfestung Diex
Die Wehrkirchenanlage Diex zählt zu den bedeutendsten Kirchenfestungen Kärntens. Seit Jahrhunderten wird ihr Erscheinungsbild durch ein so genanntes Steinplattldach geprägt. Die Restaurierung des Kirchendaches konnte abgeschlossen werden, dringend notwendig ist die Eindeckung des Wehrganges.

Montag, 14 April 2014 13:52

Museumsverein Fresach

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Der "Verein zur Pflege evangelischer Glaubensüberlieferung in Kärnten" wurde von Altbischof Oskar Sakrausky in Fresach gegründet. Der Verein verfolgt den Zweck die Sammlung, Erhaltung, Erforschung und Bearbeitung sowie Veröffentlichung der Zeugnisse und Denkmäler der evangelischen Vergangenheit in Kärnten und auch die Stärkung des evangelischen Glaubens. 

Die Museumssammlung (Bibeln, Postillen, Gesang- und Betbücher; Handschriften und Dokumente; liturgische Geräte etc.) wuchs von Anfang an durch Schenkungen aus Privatbesitz und aus den evangelischen Pfarrgemeinden Kärntens, ferner durch Ankäufe und einige Leihgaben. Die Bibliothek umfasst gut 1.500 Bände, die derzeit elektronisch erfasst werden.

Aus der Gesamtheit der Objekte kristallisieren sich drei Themenschwerpunkte heraus: Reformation und Geheimprotestantismus, Toleranzzeit, slowenische Protestantica. Die ältesten Druckwerke datieren ab den 20er Jahren des 16. Jahrhunderts, beginnend mit einem Sammelband lutherischer Schriften von 1520, die in einer Keusche in Tragenwinkel, Gemeinde Fresach, entdeckt wurden;  die früheste Luther-Bibel des Museums stammt aus dem Jahr 1534 und wurde bei Heinrich Steyner in Augsburg gedruckt. Etliche Exponate sind absolute Raritäten, darunter ein slowenischer Katechismus von 1580, welcher in der heurigen Sonderausstellung „PRIMOŽ TRUBAR“ präsentiert wird.

Eine Besonderheit der Fresacher Büchersammlung sind die handschriftlichen Eintragungen, die über ihre ehemaligen Benutzer Auskunft geben: in erster Linie der Name des oder der Besitzer mit Jahreszahl, außerdem persönliche Gebete und frommen Sprüche, Geburts- und Sterbedaten von Angehörigen, Heilrezepten usw. Die abgegriffenen und verschmutzten Blätter wiederum zeigen, wie sehr mit dem Buch gelebt, auch welche Textstellen bevorzugt gelesen wurden.

1985 hatte Oskar Sakrausky, der bis zu seinem Tod im Jahr 2006 das Diözesanmuseum im Toleranzbethaus geleitet und betreut hatte, die Zielsetzung des Museums so formuliert:
„... nicht nur durch das Alter oder die Seltenheit der aufgelegten Drucke und Bücher (solle der Beschauer) zum Erstaunen gebracht werden ....., sondern er soll von der Kraft der Vertiefung ergriffen werden, von der Hingabe zu dem Wort des Herrn, von der Treue zum Glauben der Väter, welche die Besitzer jener Drucke und Schriften besaßen .....“.

In der Landesausstellung 2011 war der Museumsverein mit einer Vielzahl bedeutender Exponate vertreten, die jetzt im Wesentlichen auch in der Dauerausstellung des Neuen Museums gezeigt werden. Die alten Druckwerke und Handschriften werden nunmehr im „Schaudepot“ des Neuen Museums aufbewahrt. Die Sammlung soll in Zukunft für wissenschaftliche Arbeiten genutzt werden und bietet ein höchst lebhaftes Themenspektrum auch für diverse Sonderausstellungen.

weiterlesen :  www.evangelischeskulturzentrum.at/traeger_de/C32/

Montag, 14 April 2014 13:44

Toleranzbethaus

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In der evangelischen Pfarre Fresach ist ein historisches Gebäudeensemble aus der Zeit kurz nach Erlass des Toleranzpatentes von 1781 erhalten geblieben, das sich in seinem Bestand seit damals kaum verändert hat. Bethaus, Pastorenhaus und Karner liegen noch heute eingerahmt von historischen Steinmauern und altem Baumbestand südlich des Ortskerns.

Fresach war eine jener von insgesamt 13 Orten in Kärnten, in denen sich nach dem Toleranzpatent vom Oktober 1781 eine evangelische Gemeinde konstituierte. Schon bald nach der Gründung errichtete die Kirchengemeinde Fresach ein hölzernes Bethaus. Dabei musste man die Bestimmungen des Toleranzpatentes beachten. Verboten waren Glocken, Türme und ein repräsentatives Portal. Die evangelischen Bethäuser sollten wie normale Wohnhäuser aussehen. 1784 brannte das erste Bethaus von Fresach ab. Die Ursache wurde nie geklärt. 1785 wurde ein neues Bethaus aus Stein gebaut. Dieses ist ein wertvolles Baudenkmal der Toleranzzeit, weil es nahezu unverändert erhalten geblieben ist. Der Außenbau ist streng gegliedert. An der Apsis gibt es zwei Rundbogenfenster, die Langhausseiten weisen zwei Reihen von Rechteckfenstern auf, nord- und westseitig befinden sich schlichte Portale. Zwei Bibelsprüche sind der einzige Schmuck der Außenwand. Auch die originale Innenausstattung aus den 1780er Jahren ist noch vorhanden. Dies betrifft insbesondere den Kanzelaltar und die Holzbänke.

Montag, 14 April 2014 10:23

Schloss Porcia

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Schloss Porcia


Gabriel von Salamanca begann im Jahre 1533 mit dem Bau des Schlosses, vollendet wurde der Renaissancebau 1597 nach Plänen italienischer Baumeister. Die dreigeschossigen Arkaden und die reiche Stuck- und Reliefausstattung des Schlosses brachten ihm das Prädikat „Schönster Renaissancebau nördlich der Alpen“ von seiten der Kunsthistoriker ein.

1662 erwarben die Fürsten von Porcia die Grafschaft und verwalteten diese bis 1918. Im 18. Jahrhundert wurden zahlreiche barocke Details hinzugefügt, wie z.B. das Familienwappen der Porcia im Innenhof.

Seit 1951 ist das Schloss im Besitz der Stadtgemeinde Spittal, welche das Gebäude der Öffentlichkeit zugänglich machte und als kulturellen Mittelpunkt der Stadt etablierte.

Seit 1958 beherbergen die beiden obersten Geschosse das Museum für Volkskultur, seit 1959 finden im Schlosshof jährlich die „Komödienspiele“ statt, seit 1964 der „Internationale Chorwettbewerb“ – kulturelle Veranstaltungen, welche Spittal weit über die Grenzen Kärntens hinaus bekannt gemacht haben.

weiterlesen : http://www.museum-spittal.com/frameset.html

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