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Bezirksmuseum Wien3 Blog

Hier berichten wir über das Geschehen aus dem Bezirksmuseum Landstraße, gemeinsam mit Freunden unseres Museums

Theodor von Karajan
Interessante Landstraßer Persönlichkeiten, die im St. Marxer Friedhof beerdigt wurden (23). Eine Erinnerungstafel an der Stelle des Grabes des wissenschaftlich und politisch bedeutenden Mannes befindet sich im griechisch-serbischen Teil des St. Marxer Friedhofs unweit des Grabsteins für Vuk Stefanovic Karadzic. Nach der Schließung des Friedhofs 1874 wurden seine sterblichen Überreste in den Friedhof von Mauer im heutigen 23. Bezirk überführt. Die Familie der Karajans stammte aus Nordgriechenland und kam bereits im 18. Jahrhundert als Baumwollhändler nach Chemnitz, wo sie in den Reichsadelsstand erhoben wurde. Als sie nach Österreich kamen, wurde ihr...
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Morawetz
Interessante Landstraßer Persönlichkeiten, die im St. Marxer Friedhof beerdigt wurden (22). Der Tuchscherer Franz Morawetz hatte auf seiner Wanderschaft die russischen Dampfbäder kennen gelernt und eröffnete 1838 in der Marxergasse ein solches Unternehmen, das er übrigens vom damals viel beschäftigten Peter Gerl - dieser stammte aus der Familie (Gerlgasse), die während drei Generationen bedeutende Baumeister hervorbrachte  - erbauen ließ. Als eine Hofdame der Erzherzogin Sophie hier ihren Katarrh heilen konnte, bat er um die Gunst, seinem Unternehmen den Namen der Erzherzogin geben zu dürfen. Morawetz gründete eine Aktiengesellschaft und ließ zwischen 1845 bis...
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Thaliatheater
Interessante Persönlichkeiten, die im St. Marxer Friedhof beerdigt wurden (24). Von 1855 bis zu seinem Tod im Jahre 1865 war der Schauspieler Johann Hoffmann Direktor des Vorstadttheaters in der Josefstadt. Schon bald nach der Übernahme der Theaterdirektion ließ er "draußen vor der Lina" im Vorort Neulerchenfeld - der Lokalhistoriker Gaheis bezeichnete den Vorort als "des heiligen Römischen Reiches größtes Wirtshaus" - am heutigen Lerchenfelder Gürtel von Ferdinand Fellner dem Älteren ein aus Holz gefertigtes Theater erbauen, das er nach der griechischen Muse der komischen Dichtung und Unterhaltung Thalia benannte. Im Sommer 1856 wurde das...
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P Mahler
DER KÜNSTLER PETER MAHLER Im Jahre 1999 lernte ich diesen Künstler kennen, als er zu mir ins Bezirksmuseum kam. Er stellte sich als Urgroßneffe des weltbekannten Komponisten Gustav Mahler vor, weshalb wir seine Ausstellung, in der ich auch seinen bedeutenden Verwandten, der jahrelang im 3. Bezirk wohnte, unserem Publikum vorstellte, DIE BEIDEN MAHLER nannte. Peter Mahler wurde in den USA geboren, wohin seine Familie aus historisch-rassischen Gründen 1938 emigriert war. Die folgenden Links erzählen alles Wissenswerte über Peter Mahler, der seit einigen Jahren in Klagenfurt lebt. http://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/klagenfurt/2697561/leonardo-sigmund-freud-neuer-pixelung.story http://tv.orf.at/groups/kultur/pool/ninoholm Um die Kontaktnahme...
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Eisskulptur
Aufgenommen von Georg Kiss (+)   Eine besonders gut gelungene Skulptur eines Eiskünstlers, vorgestellt von unserem Museumsfreund und Mitarbeiter Georg Kiss...
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Kulturgeschichte
Kulturgeschichte Im Jahr 2009 schrieb ich das Buch KULTURGESCHICHTE DES 3. BEZIRKS WIEN-LANDSTRASSE. Der Grund dafür war die Aufdeckung eines sensationellen archäologischen Fundes, der aus dem Neolithikum stammt. Weil die Archäologen seit mehr als 150 Jahren immer wieder im Bezirksgebiet auf Funde stoßen - Kelten, Römer, Gräber aus der Völkerwanderungszeit - und weil ja unser Erdberg seinen Namen von einer dort befindlich gewesenen frühmittelalterlichen Erdburg ableitet, habe ich mich an diese Arbeit gemacht. In dieser Veröffentlichung, die reich bebildert ist und über ein großes Namensverzeichnis verfügt, erzähle ich die reiche...
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Aufgang zum Reitschulsteg
BRÜCKEN IM DRITTEN - Der 1908 erbaute Fußgängersteg - damals hieß er Richardsteg - über den Schnellbahn-schacht (ehem. Verbindungsbahn) dient als Verlängerung der Jauresgasse (damals Richardgasse) in Richtung Ungargasse. Die Richardgasse war nach dem Sohn des "Kutschers Europas", Fürst Metternich, benannt. Richard von Metternich büßte einen großen Teil seines Vermögens beim Bankenkrach des Jahres 1873 ein, weshalb er den Garten seines Palais, der bis zur Neulinggasse reichte, in Parzellen verkaufen ließ, was zur Gründung des Botschaftsviertels beitrug. 1920 erhielt der Übergang den Namen Reitschulsteg in Erinnerung an die Reithalle des bis...
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Liebe Freunde des Bezirksmuseum ! Das Bezirksmuseum Landstraße hat eine ansehnliche Bibliothek  mit Büchern, Bildern, Grafiken und Landkarten. Dieses Archiv wurde bisher professionell und mit großer Liebe gepflegt. Der Umfang ist jetzt so angewachsen, dass ich den Bestandskatalog erneuern muß. Dafür bräuchte ich ein paar Helfer, die mich unterstützen. Ich spreche die an, die sich für einen geschätzten Zeitraum von zwei Monaten ein bis 2 mal die Woche Zeit nehmen können und in freundlicher (im Sommer angenehm kühler) Umgebung zu Dritt oder Viert einbringen wollen. Unsere Kaffemaschine kocht sehr guten Kaffee,...
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Rundplan
Ich will versuchen, Ihnen hier nach und nach die wichtigsten Pläne zu zeigen, die unser Bezirksgebiet betreffen. Der Nürnberger Maler, Drucker und Verleger Niklas Meldemann lebte in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts. Er reiste ein Jahr nach dem Ende der 1. Türkenbelagerung nach Wien, um hier an Ort und Stelle einen Holzschnitt der Belagerung anzufertigen, der schließlich 1530 als Rundplan von Wien fertiggestellt war. Wir zeigen den Ausschnitt, auf dem vom Stubentor am unteren Ende ausgehend die Stubentorbrücke, der Verlauf der damaligen Hauptstraße zum "St. Niclas porten" - links davon...
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Portois1563
Die Geschichte der ehemaligen Firma Portois & Fix lässt sich aus den wenigen noch vorhandenen schriftlichen Quellen nur in groben Zügen nachvollziehen. Anton Fix (1846-1918) übernahm 1872 die von seinem Vater gegründete Tapeziererfirma in der Heumühlgasse 20. Wann der aus Frankreich - andere Quellen sprechen von Brüssel - stammende Auguste Portois (gest. 1895) nach Wien gekommen ist, lässt sich nicht genau feststellen. Jedenfalls gründete er 1874 eine Möbel- und Einrichtungs- firma am Kolowratring 7 (= seit 1928 Schubertring). Ab 1881 gab es die Firma Portois & Fix in Wien, die ab...
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Krones
Interessante Landstraßer Persönlichkeiten, die im St. Marxer Friedhof beerdigt wurden (8).   Die heute weitgehend vergessene Volksschauspielerin Therese Krones (1801-1830) wurde hier begraben, ehe ihre sterblichen Überreste in ein Ehrengrab im Zentralfriedhof überstellt wurden. Heute erinnert nur noch ein kleiner Gedenkstein an sie. Sie trat schon als Kind einer Schauspielerfamilie im Alter von fünf Jahren im Theater auf. 1821 kam sie ans Leopoldstädter Theater, wo auch Ferdinand Raimund tätig war. 1826 feierte sie ihren größten Triumph als Darstellerin der "Jugend" und erste Interpretin des inzwischen zum Volkslied gewordenen "Brüderlein fein" in...
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Stubenbrücke
Sie verbindet die Weiskirchnerstraße mit dem Beginn der Landstraßer Hauptstraße. Seit 2001 sind die vier Pylonen mit je einem weiß lackierten Lemuren- kopf aus Aluminium des Künstler Franz West geschmückt. Im Zuge der Weinflussregulierung zu Ende des 19. Jahrhunderts wurden die damals notwendigen Brücken zwischen dem Stadtpark und der Mündung des Wienflusses in den Donaukanal von Friedrich Ohmann und Josef  Hackhofer, die auch im Stadtpark die Wienflussverbauung schufen, entworfen. Bis zum Ende des 14. Jahrhunderts gab es hier nur einen Holzsteg, der aus privaten Mitteln erhalten wurde. Herzog Albrecht IV. ließ 1402 eine...
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WA Mozart Portrait
INTERESSANTE PERSÖNLICHKEITEN, DIE IM ST. MARXER FRIEDHOF BEERDIGT WURDEN (1) Die wohl interessanteste und vor allem bekannteste Persönlichkeit, deretwegen Menschen den Friedhof besuchen, ist zweifellos Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Ich will hier nicht die Lebensgeschichte des großen Komponisten erzählen, sondern nur an einige seiner Bezüge zu unserem Bezirk erinnern. In seiner Kindheit musste er schon 1762 gemeinsam mit seinem Vater Leopold, der in ihm ein musikalisches Wunderkind sah, seine erste Konzertreise unternehmen, die ihn nach München und Wien führte, wo der Knirps vor Maria Theresia spielen durfte. Während seiner dritten Reise kam er wieder nach Wien,...
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g fink hardegg danielhaus
Im Rahmen unserer derzeit von Ingeborg Steyer gestalteten Schau Kulturverein Roncalli präsentiert sie zwei ihrer Maler-Schützlinge: Sylvia Fink und Harald Grubmüller. Die beiden Künstler leben teileise in Hardegg und teilweise in Indien. Sylvia Fink, Jahrgang 1958 malt seit ihrer Jugend. Ein Künstlerkollege sagte über ihre Arbeit: Ihren schlichten, meist unauffälligen Motiven verleiht sie durch ihre feine Aquarellmaltechnik und ihre Liebe zum Detail einen eigenen typichen Zauber.                                                 Zu den Arbeiten Harald Grubmüllers schrieb eine russische Kunsthistorikerin:  Die einfachen Dinge des Alltags sind es, die er liebevoll betrachtet und aufs...
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Befestigungsanlagen
Als zwischen 1847 und 1849 das neue Hafenbecken des Wiener Neustädter Kanals ausgehoben, 1888 bis 1892 das Gebäude der Staatsdruckerei und 1905 das Botanische Institut errichtet wurden, konnten viele römische Funde gemacht werden.                       Der Plan auf dieser Seite zeigt die etwa 1900 aufgedeckte Badeanlage einer römischen Villa im Bereich der Oberzellergasse. Ergänzung v. 5. Mai 2011: Auf unserem erst jüngst erworbenen zeitgenössischen Foto der Ausgrabungsstelle sieht man im Hintergrund die Herz-Jesu-Kirche auf der Landstraßer Hauptstraße. In der Klimschgasse und der...
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BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

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