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Bezirksmuseum Wien3 Blog

Hier berichten wir über das Geschehen aus dem Bezirksmuseum Landstraße, gemeinsam mit Freunden unseres Museums

Schnorpfeil Karl, Postbeamter und Maler (1875-1937) Unserem Museum wurden 1957 von Frau Rosa Schnorpfeil, der Witwe des 1937 verstorbenen Malers Karl Schnorpfeil mehrere Aquarelle und Tuschezeichnungen ihres Mannes mit Motiven aus unserem Bezirk übergeben, die seither bei uns archiviert sind. Karl Schnorpfeil war gebürtiger Wiener und erlernte das Kammmachergewerbe. 1905 trat er als Schalterbeamter in den Postdienst ein und war über viele Jahre im Postamt Hafengasse tätig. Trotz seines Alters wurde er 1916 noch als 41-Jähriger zum Kriegsdienst eingezogen; knapp vor Ende des Krieges wurde ihm eine hohe Tapferkeitsmedaille verliehen, auf...
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Im April 1900 wurde in der Kübeckgasse dem aus Tschechien stammenden Ehepaar Vinzenz und Henriette, geborene Dluhos, Vesely endlich nach zwei Mädchen ein Bub geboren. Der elterliche Plan sah vor, dass Raimund Friedrich nach seiner Matura im Realgymnasium Bergbau studieren werde, um so eine solide Grundlage für eine Beamtenkarriere zu haben. Aber es kam anders: Die Eltern starben während des Ersten Weltkrieges, und Raimund Friedrich machte eine Banklehre, nachdem er zuvor die Handelsakademie besucht hatte. Schon während seiner Schulzeit spielte der Jüngling sehr gut Klavier und spielte auch manchmal in der...
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(in Arbeit) Bitte um Ihre Vorschläge und Bilder zur Ergänzung Ährenträgerin-Statue (Margaretha Hanusch), Schlachthausgasse 3 Baumsetzer, Bronzeplastik (Franz Fischer) 1960, Fiakerplatz Befreiungsdenkmal, Grünanlage Schwarzenbergplatz Brunnen mit Haustiergruppe (Gertrude Conrad), Kleingasse 6-18 Brunnen mit zwei Kindern (Hans Knesl), Gestettengasse 6-8 Bukowski Gejza, Hansalgasse 3 Christus-Statue in Ketten, Elisabethinenkirche, Landstraßer Hauptstraße 4 a Cyrill- und Method-Denkmal, Parkgasse 18 Deportationen, Grünanlage Aspangstraße vor ONR 2 (s. Es war einmal: Aspangbahnhof) Die Lauschenden (Siegfried Charoux), Am Modenapark 8-9 Donauweibchen-Brunnen (Fellinger), Stadtpark Drachenweibchen (Rudolf Bacher), Steingasse 15 Dreifaltigkeitssäule am Beginn der Radetzkystraße Eminescu Mihail, rumänischer Dichter,...
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Hetzgasse 1 ehem hetztheater programmzettel
Der Name der Hetzgasse im 3. Bezirk erinnert an das ehemalige Hetztheater. Eine weitere Erinnerung daran ist die Wiener Redewendung Dös is a Hetz. Schon vor 1743 gab es in Wiener Vorstädten solche Einrichtungen. 1720 errichtete Galli-Bibiena und Corradini ein k.k. priv. Hetzamphitheater, das auch die Namen Hetzhaus führte, am heutigen Heumarkt. Nachdem dieses Etablissement 1743 geschlossen wurde, bewarb sich der Franzose Carl Defraine um das Privileg zur Veranstaltung von Tierhetzen, das ihm 1755 verliehen wurde. Er ließ am Glacis etwa an der Stelle, wo die heutige Hetzgasse bei der Hinteren...
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Katharina Waldmueller Portrait
Interessante Landstraßer Persönlichkeiten, die im St. Marxer Friedhof beerdigt wurden (21).   Den Grabstein der erfolgreichen Hofopernsängerin Katharina Waldmüller, geborene Weidner, schmückt eine Lyra als Berufssymbol. Der im 19. Jahrhundert erfolgreiche Maler Josef Weidner, der ihr Porträt schuf, war ihr Bruder. Als sie 1814 in Agram sang, lernte sie den um elf Jahre jüngeren Ferdinand Georg Waldmüller kennen, der dort als Zeichenlehrer tätig war. Das Paar heiratete und lebte nun abwechselnd in den Städten, wo Katharina engagiert war. Während dieser Jahre arbeitete der junge Ehemann zeitweise als Kulissenmaler. Als Katharina 1817...
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Madersberger2394
Interessante Landstraßer Persönlichkeiten, die im St. Marxer Friedhof beerdigt wurden (21). Ein einfaches von der Wiener Schneiderinnung gestiftetes schmiedeeisernes Kreuz bezeichnet die ungefähre Stelle, an der Joseph Madersperger in einem Schachtgrab beigesetzt wurde. Der aus Kufstein stammende Schneidermeister konstruierte zwischen 1807 und 1814 eine Maschine, die ihm seine Näharbeit erleichtern sollte, indem diese die Bewegung der menschlichen Hand nachahmte. 1815 meldete er das Patent für seine Erfindung an, das aber nach drei Jahren erlosch. In der Zwischenzeit war Madersperger zeitweilig als Obsthändler tätig und wurde im Wiener Einwohnerverzeichnis nur noch als...
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Wr. Neustädter Kanal - Lageplan Obere Bahngasse
Es ist allgemein bekannt, dass der ehemalige künstliche Wasserweg des Wiener Neustädter Kanals ab 1804 für die Schifffahrt zwischen der damaligen Haupt- und Residenzstadt Wien und Pöttsching südlich von Wiener Neustadt genutzt wurde. Dass aber das Wasser des Kanals, das übrigens aus der Schwarza/Leitha und dem Kehrbach - ein 16 Kilometer langer künstlicher Wasserweg im südlichen Niederösterreich, der ursprünglich zur Befüllung des Grabens rund um die Burg von Wiener Neustadt diente - abgeleitet wurde, auch zum Antrieb von Maschinen verfügbar war, ist heute weitgehend vergessen. Die dazu notwendigen Ableitungen befanden sich...
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Jura Soyfer
Landstraßer/innen, über die man auch heute noch (manchmal) spricht (4) JURA SOYFER (1912-1939), der bedeutendste politische Schriftsteller Österreichs der Dreißigerjahre 1921 flüchtete die Familie Soyfer vor der bolschewistischen Revolution aus Charkow nach Österreich, und ein Jahr später trat Jura ins Gymnasium in der Hagenmüllergasse ein, wo er 1930 maturierte. Schon im Alter von 15 Jahren - inzwischen war er nach dem Studium sozialistischer Schriften zum Marxisten geworden - trat er dem Verband der Sozialistischen Mittelschüler bei. Noch während seiner Schulzeit wurde er Mitglied des Politischen Kabarett der Sozialdemokraten, wodurch er Erfahrung im szenischen Schreiben...
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DREIFALTIGKEITSSÄULE RADETZKYSTRASSE BILD 5
DREIFALTIGKEITSSÄULE IN DER RADETZKYSTRASSE Das Kapitell der Säule ist mit Engelsköpfen geschmückt und trägt auf einer Weltkugel die Darstellung der Dreifaltigkeit. Die Inschrift auf der Vorderseite des Sockels der Säule lautet: Errichtet im Jahre 1683 zum Andenken an die unfern von hier gestandene im Jahre 1673 erbaute und anno 1683 bei der Türkenbelagerung zerstörte Kirche. Renoviert im Jahre 1713 aus Dankbarkeit für das Aufhören der Pest. Bei der erwähnten Kirche handelt es sich um die ehemalige Weißgerber Margaretenkirche, die etwa an der Kreuzung obere Löwengasse und Radetzkyplatz an der Stelle der...
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kornhaeusel portrait
Interessante Landstraßer Persönlichkeiten, die im St. Marxer Friedhof beerdigt wurden (18).   In Baden bei Wien findet der Besucher immer wieder wunderschöne Einfamilienhäuser, die Joseph Georg Kornhäusel in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaute. Dieser kurze Beitrag reicht nicht, um die Liste der von ihm errichteten Bauwerke aufzuzählen. Sie umfasst Wohnhäuser, von denen leider einige dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer fielen, aber auch Repräsentationsbauten wie beispielsweise den Husarentempel bei Mödling, das Rathaus in Baden, das Theater in der Josefstadt, die Synagoge in der Wiener Innenstadt, die Innenausstattung der Albertina, den...
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Dieses Gebiet war ursprünglich ein Waldflecken (mais = Jungholz), der von einer Schlinge der hier vorbeifließenden Donau (heute Donaukanal) in großem Bogen umschlungen war. Ein Nebenarm verlief quer durch den Maiß, wodurch ein Teil desselben auf einer Insel lag, die "Schrankenhäufel" genannt wurde. So war der Erdberger Maiß vom damaligen Dorf Erdberg durch diesen Flußlauf getrennt und nur über eine schmale Holzbrücke im Verlauf der heutigen Erdbergstraße erreichbar. Auf dem obenstehenden Planausschnitt, der aus der Zeit vor 1770 stammt, ist diese Brücke gut erkennbar. Sehen Sie weitere Bilder dazu in unserer...
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Alexander ypsilanti
Interessante Landstraßer Persönlichkeiten, die im St. Marxer Friedhof beerdigt wurden (17).   Der adeligen Familie Ypsilanti entstammten die drei Söhne Alexander, Demetrius und Nikolaus. Alexander war Offizier in der zaristisch russischen Armee und übernahm 1820 die Verantwortung über die führerlose Gruppe Philiki Etaireia - zu deutsch etwa "Freund- schafts gesellschaft" - zur Vorbereitung des Freiheitskampfes der Griechen gegen die Türken. Das griechische Freischärlerheer, das aus nur wenigen Freiwilligen - unter ihnen auch Alexanders beide jüngere Brüder - bestand, wurde von der türkischen Armee vernichtend geschlagen, weshalb die drei Ypsilantis versuchten, sich...
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Anton Diabelli
Interessante Landstraßer Persönlichkeiten, die im St. Marxer Friedhof beerdigt wurden (16). Der erfolgreiche Musikverleger Anton Diabelli entstammte einer Salzburger Musikerfamilie und erhielt schon während seiner Kindheit Gesang-, Klavier- und Orgelunterricht durch seinen Vater. Im Alter von sieben Jahren wurde er Sängerknabe im Kloster Michaelbeuern, wo er eine gediegene Musikausbildung genoss, die er ab 1790 auf Empfehlung seines Förderers Michael Haydn, der seine kompositorische Begabung erkannt hatte, im Salzburger Benediktinergymnasium fortsetzte. Seine Eltern wünschten, dass er Priester werde, weshalb er 1800 in ein Zisterzienserkloster eintrat, aber trotzdem weiterhin komponierte. Als das Kloster...
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BEFREIUNGSDENKMAL FOTO
DAS BEFREIUNGSDENKMAL AM SCHWARZENBERGPLATZKurz nach der Befreiung Wiens im April 1945 wurde vom Wiener Kommando der sowjetrussischen Armee befohlen, dass ein solches Denkmal errichtet werden soll. Der Entwurf dafür stammte von Major C. G. Jakowlew, die Skulpturen schuf Leutnant M. A. Intisarjan und die Gesamtleitung wurde Major Ing. M. S. Schönfeld übertragen. Bereits am 19. August 1945 wurde das Denkmal enthüllt und am selben Tag der Obhut der Gemeinde Wien übertragen. Mit der Verpflichtung, das Denkmal ewig zu schützen und zu pflegen. Auf der zwanzig Meter hohen Säule erhebt sich eine...
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Film3129
Immer wieder wurden in der Vergangenheit Örtlichkeiten unseres Bezirks als Drehorte von       Spielfilmszenen ausgewählt. Bereits 1921 konnten aufmerksame Landstraßer Kinobesucher eine ihnen bekannte Örtlichkeit im Stummfilm Die brennende Brücke identifizieren. Eine Szene spielte vor dem damals sehr bekannten Wirtshaus "Zum müden Wanderer" Ecke Rabengasse / Baumgasse.  War das 1953 für die Erdberger eine Sensation, als sie in der ersten Verfilmung des Erich-Kästner-Romans Pünktchen und Anton immer wieder ihnen vertraute Stellen wie beispielsweise die ehemalige Kugelgasse, das Altenburger-Haus in der Hainburger Straße, das Gitter vor dem Haus Leonhardgasse 3-5, die Gestettengasse...
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Wie kann ich hier Blogger werden
A

BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

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Kann ich in mehreren Kategorien schreiben
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Ja, bitte dazu eine Meldung an den Webmaster (webmaster@forschmit.at) schreiben mit der Wunschkategorie

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