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Peter Lex Blog Profil

Als Leiter dieses Museen Blogs schreibe ich hier unregelmäßig über diverse Themen. Diese Beiträge könnten auch andere Leser interessieren.

Peter Lex

Peter Lex

Ich leite diesen Blog seit Beginn. Mein Konzept dafür ist, allen jenen Menschen, die etwas wichtiges zu sagen haben, hier die Möglichkeit zu geben, ihr Wissen zu teilen, mit Anderen. Ein besodneres Anliegen ist mir hier, selbst als Forscher, auch den Heimat- oder Familienforschern eine Plattform zu geben. Die von Tausenden besucht wird und diese nur beschränkte  Möglichkeit haben, die Arbeiten der Forscher kennen zu lernen. Für jeden Optimierungsvorschlag bin ich dankbar.

Posted by on in Niederösterreich

Heute möchte ich Sie etwas mehr über die Denkmalpflege in Niederösterreich informieren.
Die Abteilung Kunst & Kultur der NÖ Landesregierung veröffentlicht mit dem Bundesdenkmalamt seit vielen Jahren laufend Bücher zur Denkmalpflege und zu Denkmal-Projekten.  Bisher sind 49 Bände erschienen.

Der letzte Band befasst sich mit dem Theme Papier und Bücher

 

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Ich zitiere daraus:
"Denkmäler haben große Bedeutung für das Selbstverständnis einer Gesellschaft. Die Denkmalpflege hat sich zum Ziel gesetzt, diese Denkmäler, also im engeren Sinne Kulturgut, zu erhalten. Deshalb beschäftigen  wir uns immer wieder mit Themen des Materials, aus dem Denkmäler gemacht sind. Es geht um die Erhaltung des Schönen, aber auch des Bedeutenden, des Speziellen. Im Wesentlichen geht es darum, das Flüchtige an diesen Objekten zu bewahren.

Bei jedem Denkmal ist aber auch der Inhalt wichtig, sei es das Künstlerische, das Handwerkliche, das für die Gesellschaft Bedeutende. Papier ist in diesem Zusammenhang ein spezielles Thema, weil es neben Textilien ein besonders schwierig zu erhaltendes Material ist. So wie Stoffe auch, ist Papier in der Lagerung besonders Problematiken hinsichtlich Licht und Feuchtigkeit ausgesetzt. In den Beiträgen dieser Broschüre ist dies sehr anschaulich dargelegt, und wir hoffen, Ihnen damit etwas Orientierung zur Aufbewahrung Ihrer Kunstschätze geben zu können. "

Ich empfehel Ihnen diesen Band besonders, weil man kaum Publikationen in diesem Bereich findet.
Hier das Inhaltsverezichnis:

 

Papier - Material für Kunst und Kultur

Manfred Koller

Die Waldviertler Papiermühle in Bad Großpertholz

Ulrike Vitovec

Die Entwicklung der oberen Papiermühle in Stattersdorf vom Mittelalter in die Jetzt-Zeit

Thomas Salzer

Papier als Raum - Entwicklung und Pflege

Edit Touré

Huuuch ein Buch! Vom Büchermachen und der BuchKunst in der "Buchstadt Horn"

Toni Kurz

Land der Bücher - Vom bibliophilen Buch bis zur e-library in Niederösterreich

Gabriele Ecker

Bestandserhaltung in der Niederösterreichischen Landesbibliothek und im Niederösterreichischen Landesarchiv

Ilse Entlesberger

Wohin mit Großgrafiken in Sammlungskabinetten? Eine seltene Auswahl

Gregor M.Lechner

Europäisches Forschungszentrum für Buch und Papierrestaurierung in Horn

Patricia Engel

Klosterbibliotheken in Niederösterreich

Martin Haltrich

Die wohltemperierte Bibliothek

Bernadette Kalteis

Restaurierbeispiele

 

Buchrestaurierung

Patricia Engel

Alle Erscheinungen sind kostenlos zu beziehen über die Homepage der NÖ Landesregierung. Ältere Bände werden nicht mehr neu aufgelegt, stehen jedoch als Downloads auf der Webseite zur Verfügung.

Bitte schaffen Sie sich selbst einen Überblick auf der Adresse:

http://www.noel.gv.at/Kultur-Freizeit/Kunst-Kultur/Publikationen/pub_denkmalpflegebroschuere.html

Tagged in: Denkmale
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Posted by on in News D M N

In mehreren unser Schulprogramme wird das Thema WASSER behandelt. Einmal beim Projekt "Denkmal im Diskurs" mit Schwarzenbergplatz, Russendenkmal und Hochstrahlbrunnen in Wien, dann auch bei den Gemeinschaftsprojekten von Schulen. Bei den Projekten "Kulturlandschaft" oder auch "Industriedenkmale". Ich habe in der Bbibliothek 2 Werk gefunden, die ich wegen der hohen Qualität hier vorstelle, und die das Geschichtsbild abrunden.

  Wasserversorgung für Wien
 

Das Buch Dich zu erquicken, mein geliebtes Wien - Geschichte der Wassserversorgung von den Anfängen bis 1900, v. Josef Donner. Klappentext: "Als am 24. Oktober 1873 die Fertigstellung der I. Wiener

Dich zu erquicken

Hochquellenleitung mit der Inbetriebnahme des Hochstrahlbrunnens auf dem Schwarzenbergplatz gefeiert wurde, hatten die Wiener schnell ein Witzwort bei der Hand: Sie verliehen der mächtigen Fontaine zwischen Rennweg und Prinz-Eugen-Straße taxfrei den Ehrentitel "Höchster Heuriger Wiens."  Nichts könnte die Wertschätzung der Wiener für ihr geliebtes Hochquellwasser besser charakterisieren als dieser Vegleich mit dem Rebensaft. Wiener Blut, Wiener Wassern Wiener Wein: So mußte eigentlich die Dreieinigkeit der weltberühmten "flüssigen Spezialitäten" dieser Stadt lauten. " Mit diesem launigen Erklärungstext wird man nicht richtig auf diesen Band vorbereiet. In ihm werden auf 110 Seiten wunderbare kleine Geschichten über die Wasserversorgung Wiens erzählt, Baugeschichten ebenso wie die Entwicklung der Wasserversorgung für die einzelnen Bezirke, unterlegt mit vielen, liebevoll zusammengetragenen Abbildungen . Die Kapitel im Werk sind: Wasser für Vindobona   Brunnen und Baustuben   Bau zentraler Wasserleitungsanlagen: Öffentliche und Private Wasserleitungen Wassermann und Wasserweib   Kaiser-Ferdinands-Wasseleitung   Historische Nutzwasserleitungen und Wientalwasserleitung, sowie die Beschreibung von Wassermuseen, Wasserabgabebestimmungen 1873 bis 1910. Das Buch ist nicht für Techniker geschrieben , sondern ist ein Erzählband.
Verlag: Norka Zeitungsverlag GesmbH, zu beziehen im Buchhandel.

Als 2. Werk empfehle ich den Konsumenten und Liebhabern des Wiener Wassers, wie auch den wissbegierigen Schülern:

Wasser in Wien

Wasser in Wien. Von den Römern bis zur Neuzeit, Autorinnen sind Sylvia Saki Oberthaler u. Christine Ranseder Der Stadtarchäologie ist es gelungen, wie bei den meisten seiner Veröffentlichungen, archäologische  Themen auch für den Laien interessant zu verfassen. Das Büchlein mit 76 Seiten ist zwar mit vielen historischen Themen befasst, die den Leser jedoch nicht überstrapazieren. Natürlich ist es faszinierend zu erfahren, wie eine Stadt, die ursprünglich von den Römern gegründet wurde, im Laufe der 2.000 Jahre die Wasserversorgung sicherstellen konnte. Damals lebten hier etwa 6.000 römische Soldaten am Donaustrande, mit den Angehörigen und den Bewohnern der Zivilstadt insgesamt ca. 30.000 Personen. Die Wasserleitung damals hatte ein Länge von 17 km, mit einem durschn. Gefälle von 0,3 %. Weiters lerne ich: Die Durchflussmenge war täglich mind. 4,3 Mio Liter Wasser.  Und so geht es weiter bis zur Jetztzeit mit den Informationen, die einen eigentlich nie richtig interessiert haben. Aber doch, wenn man so einen kleinen Band in die Hände kriegt und ordentlich aufgemacht, 2.000 Jahre Geschichte kurzweilig erzählt bekommt.

Verlag: Phoibos aus Wien 5 verlegte den Band 2007, welcher über den Buchhandel oder die Stadtarchäologie oder di eWasserwerke beziehen kann.

 

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Posted by on in Schulprojekte

Forschmit DENKmalDas in Partnerschaft mit dem Bundesdenkmalamt entwickelte Schulprogramm "Lernort Denkmal" hat in diesem Schuljahr in unserem Bezirk großartig angefangen. Bereits 27 Klassen haben sich angemeldet und werden für sich die Geschichte und Kultur des Bezirkes als eigenes Lehrfach. Dabei handelt es sich um Volksschulen, Haupt- und Mittelschulen, sowie Gymnasien. Auf Kulturwanderwegen erforschen sie den Bezirk, lernen über die verschiedenen Denkmäler im Bezirk und erarbeiten sich die Geschichte ihrer nächsten Umgebung. Dazu werden sie für ihre Arbeiten fleißig das Bezirks- museum besuchen und die hier gesammelten Bestände kennenlernen und benutzen. Über ihre Arbeiten, die unterstützt werden vom Bildungsministerium, dem Wiener Stadtschulrat und dem Kulturamt der Stadt Wien, werden wir hier zukünftig ausführlich berichten. Die Schulen präsentieren sich alle auch auf der neuen Webseite. Sie sammeln hier ihre Arbeiten und Dokumentation in der eigenen eLearning - Umgebung, wo auch die Eltern/Großeltern mitarbeiten und ihre Kinder unterstützen können. 6 weitere Klassen haben sich ebenfalls schon zur Mitarbeit angemeldet. In Zusammenarbeit mit Bundesdenkmalamt Bundesdenkmalamt

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Dieser Verein veröffentlicht laufend Publikationen, die ich Ihnen hier empfehlen möchte. Diese Ausgabe befasst sich auch m. der hebräischen Chronik Schweinburg.

Unsere Heimat© Verein für Landeskunde von Niederösterreich

Martha Keil, Barbara Staudinger und Abraham David Aus der „heiligen Gemeinde Schweinburg" - Eine hebräische Chronik aus dem frühneuzeitlichen Niederösterreich

Thomas Ballhausen Filmzensur in Österreich von den Anfängen der Kinematographie bis 1938 - Historische Entwicklungslinien - Dokumentenlage - Forschungsansätze

Forum

Thomas Pulle 850 Jahre Stadt St. Pölten

Wolfgang Huber Das St. Pöltner Stadtrechtsjubiläum und das Diözesanarchiv

Ralph Andraschek-Holzer Hauptausstellung der NÖ Landesbibliothek 2009: Die Statutarstadt St. Pölten in alten Ansichten

Richtigstellung nach dem Urheberrecht + Rezensionen + Vereinsnachrichten

Im Landesarchiv in St. Pölten finden Sie eine umfangreiche Bibliothek der gebundenen Jahrgangs-Werke des Vereins. Besonders interessant sind für mich persönlich und meine spezifischen Forschungen die Bände aus der Mitte des 19. Jhdts. Hier finden wir Detailinformationen, die sonst nirgends mehr erschienen sind.

Diese und alle weiteren Veröffenlichtungen finden Sie im WEB hier

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Posted by on in Niederösterreich

Denkmalschutz und Denkmalpflege

Denkmalpflege NO Band 36

Dazu erschien der Band 36 mit dem Titel Menschen und Denkmale vom Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Kultur und Wissenschaft

Dieser aussergewöhnliche Band gibt in 42 Beispielen reichhaltiges Zeugniss von Denkmalpflege im Lande. Peter König beschreibt die Hintergründe der liebevollen Arbeiten zum Erhalt von Denkmälern. Wir können diesen Band jedem empfehlen, der sich ein Bild des Wirkens des BDA machen möchte. Dazu ein Textauszug: " Denkmale, die Zeugnisse der historischen Leistungen der Menschen geben, sind vielfältig. Sie umfassen prähistorische Funde und römische Ausgrabungen, die in den Aufgabenbereich der Bodendenkmalpflege fallen. An Bauwerken wie Wohnhäusern, Handelsgewölben, Kommunalbauten, Befestigungsanlagen, Burgen und Schlössern, Kirchen und Klöstern, aber auch an Industriebauten der jüngeren Vergangenheit lässt sich ein wichtiger Teil der Geschichte von Dörfern und Städten ablesen.

Wichtige Zeugen von Kultur- und Kunstgeschichte sind auch Werke der Malerei, Plastik und des Kunsthandwerkes......

Der dokumentarisch-historische Wert der Denkmale ist wichtiger als der praktische Nutzen eines solchen Objektes...

Der Landeshauptmann hat überdies das Recht, beim Bundeskanzleramt Anträge auf Feststellung des Vorliegens des öffentlichen Interesses an der Erhaltung von Denkmalen (einschließlich Ensembles und Sammlungen), aber auch - soweit sie bereits unter Denkmalschutz stehen- auf deren Veränderung, Zerstörung oder Aufhebung der Unterschutzstellung zu stellen.

Oberstes Ziel des Denkmalschutzes ist die Erhaltung der Substanz des Objektes, wobei man aber bestrebt ist, den Bedürfnissen der heutigen Zeit gerecht zu werden. Der Eigentümer eines Denkmals ist verpflichtet, etwaige anstehende Veränderungen dem Bundesdenkmalamt bekannt zu geben. ....

Reich bebildert und ausführlich beschrieben sind Kleinode wie diese:

Schwedenkreuz Niederrußbach

Schloss Ebergassing

Mailberg Nr. 11

Turmhof Retz

Schüttkasten Harmannsdorf

Jüdischer Friedhof Ybbs - Ort der Versöhnung

Evangelische Kirche Mitterbach - die Orgel

Gotische Lichtsäule Hof am Leithagebirge - Ins Jenseits leuchten

Alpengasthof am Kreuzberg - "Baue nicht malerisch"

Zu bestellen in der Kulturabteilung der NÖ Landesregierung.  (Kostenlos)

Ich werde Ihnen weitere Veröffentlichungen, die mir wichtig erscheinen, hier vorstellen.

Tagged in: Denkmale Publikationen
Hits: 570

F A Q zum Blog

Q
Wie kann ich hier Blogger werden
A

BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

Q
Kann ich in mehreren Kategorien schreiben
A

Ja, bitte dazu eine Meldung an den Webmaster (webmaster@forschmit.at) schreiben mit der Wunschkategorie

Q
Wie schreibe ich einen Blog?
A

Worum geht es: einem Blogger sollte daran gelegen sein, dass seine Artikel nicht einfach nur gelesen, sondern auch gern gelesen werden. Es kann also nicht schaden, ein paar Grundsätze für gutes und verständliches Schreiben zu beachten. Ich persönlich verwende dafür die Bücher Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Rene J. Cappon und Journalistisches Schreiben von Roy Peter Clark, die ich beide nur empfehlen kann (siehe Bilder rechts). Ein paar Grundregeln:

  • Finde eine passende Überschrift: die Überschrift ist das Aushängeschild deines Artikels. Ein Besucher entscheidet meist anhand der Überschrift und der ersten Zeilen, ob er den Artikel lesen wird oder nicht. Ein Tipp, der bei mir funktioniert: ich schreibe erst den Artikel, und danach überlege ich mir die Überschrift. Wenn der Artikel schon fertig ist, fällt es meist viel leichter, eine passende Überschrift zu finden.
  • Strukturiere deinen Text: ein guter Artikel sollte ein klar umrissenes Thema besitzen, das aus der Überschrift deutlich hervorgeht. Längere Texte sollten in thematische Abschnitte mit Teilüberschriften gegliedert werden.
  • Sei transparent: viele Leser möchten gern wissen, wessen Artikel sie da gerade lesen. Dieses Wissen hilft, das Gelesene besser in das persönliche Weltbild einzuordnen. Also: mache in deinem Blog und ggf. in deinem Artikel deutlich, wer da gerade schreibt.
  • Lege Wert auf den Anfang und das Ende des Artikels: bei einem Artikel verhält es sich wie bei einem Vortrag – sofern der Anfang und das Ende begeistern, werden die meisten Leute den Vortrag positiv in Erinnerung behalten. Bei einem Blogartikel bietet es sich zudem an, seine Leser zur aktiven Teilnahme aufzufordern, z.B. indem sie ihre Meinung zu dem gelesenen Thema in die Kommentare schreiben. Merke: wer einen Artikel kommentiert, kommt wieder!

Mein Ratschlag: Spaß und Durchhaltevermögen

Egal um welches Thema sich der Blog dreht, es wird eine Weile dauern bis man eine größere Zahl von Lesern erreicht und dadurch etwas Leben und Feedback entsteht. Wichtig ist, dass man nicht schreiben sollte um von möglichst vielen Menschen gelesen zu werden, sondern weil man Spaß daran hat, die richtige Motivation besitzt und z.B. gern etwas mit anderen teilen möchte. Sofern man seinem Blog treu bleibt und regelmäßig gute, hilfreiche oder interessante Artikel schreibt, werden die Leserzahlen von ganz allein steigen.

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