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Bezirksmuseum Wien 3

Das Bezirksmuseum Landstraße

Unterkategorien in dieser Kategorie: Theresia Schaffer Blog, Peter Mahler Blog
Arsenal_PA250059
Wenn ich historische Gebäude und Ansichten male, möchte ich über das malerisch-künstlerische hinaus auch für den historischen Hintergrund das Interesse wecken. Das Arsenal im 3. Bezirk ist eine architektonisch einmalige Leistung, an der neben den beiden Architekten Sicardsburg und van der Nüll auch Carl Roesner, Antonius de Riegel, Theophil Hansen und Ludwig Förster beteiligt waren. Der Eingangsbereich die "frühere Kommandantur" zeigt schon die großartige Grundform, und das setzt sich im gesamten Kompositionsentwurf fort. Das derzeitige Objekt 1 wird von Privatfirmen und auch für Wohnraum genutzt. Ich bin immer wieder von diesem einmaligen...
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in Theresia Schaffer Blog 290 0
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Franz Schubert wohnte im Sommer 1816 einige Wochen bei einigen seiner Freunde im Wohnturm des Hauses Erdbergstraße 17, das dem Ehepaar Watteroth gehörte. Watteroths Studenten bestellten bei ihm die Komposition einer Kantate anlässlich des bevorstehenden Namenstagsfestes ihres Professors am 13. Juli. Der junge Komponist führte zu dieser Zeit ein Tagebuch und er schrieib: 17. Juny 1816 An diesem Tag componirte ich das erste Mahl für Geld. Nähmlich eine Cantate für die Nahmensfeyer des Hr. Professors Wattrot von Dräxler. Das Honorar ist 100 fl. W. W. Im Jahr 1923 wurde vom Schubertbund...
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in Bezirksmuseum Wien 3 370 0
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Ich hab hier im Museum einen Bezirksplan aus den 30er Jahren, in den ich seinerzeit die Vorstadtgrenzen eingezeichnet habe, um den Besuchern zeigen zu können, was zu der Vorstadt LANDSTRASSE (= ursprünglich St. Nikolai), zu ERDBERG und zu UNTER DEN WEISSGERBERN gehörte. Interessant ist dabei, natürlich hautpsächlich für die Landstraßer, dass ab der beim "Platzl" (heute Rochusmarkt) beginnenden Erdbergstraße (während der Zeit der Vorstädte Erdberger Hauptstraße) die erste Häuserreihe - damals jeweils mit einem größeren oder kleineren Garten an der Hinterseite - entlang der Landstraßer Hauptstraße an der linken Straßenseite (also...
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in Bezirksmuseum Wien 3 273 0
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DIE TURMBEKRÖNUNG DER ST. OTHMARKIRCHE AUF DEM KOLONITZPLATZ IM WEISSGERBERVIERTEL Leider halten sich falsche Deutungen sehr lange hartnäckig in den Köpfen unserer Mitmenschen. Und so ist es halt auch mit dieser Turmbekrönung, die aus einem Halbmond und einem Stern besteht. Im Weißgerberviertel hört man immer wieder, dass dieser Schmuck 1869 zur Erinnerung an die beiden Türkenbelagerungen Wiens 1529 und 1683 gewählt wurde. Warum hätte in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts irgendjemand auf diesen Gedanken kommen sollen? Meine seinerzeitige Recherche im Diözesanmuseum ergab, dass es sich sowohl beim Halbmond als auch...
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in Bezirksmuseum Wien 3 321 0
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Unser Gedenkraum
Besuchen Sie doch unser Museum: Gedenkraum,  Erinnerungsbuch und Bezirksplan mit der Eintragung der jüdischen Holocaust-Opfer und Bewohner des 3. Bezirks 1995 gestalteten wir eine große Ausstellung mit dem Titel Unsere vergesse- nen Nachbarn - die Landstraßer Juden, nachdem wir zuvor über vier Jahre die Namen, Wohnorte, Daten und Schicksale der ehemaligen jüdischen Bewohner unseres Bezirks zu recherchieren versuchten. Aus der Einwohnerstatistik, basierend auf Informationen im Jahr 1937, wussten wir, dass es sich dabei um mindestens 12.947 Menschen handeln musste. Da nach den Nürnberger Rassengesetze aber auch Personen als jüdisch galten, die schon vor 1938  ihre...
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in Bezirksmuseum Wien 3 237 0
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UnteresBelvedere
Meine Umgebung im 3. Bezirk bietet mir sehr schöne Bildmotive die ich auch gerne nütze um Aquarelle anzufertigen -  ein beliebtes  Motiv ist der  Eingangsbereich im Unteren Belvedere  mit seiner barocken  Ansicht. Ich habe  2 Bilder  angefertigt  die ich Ihnen diesmal vorstellen möchte.     Aquarelltechnik eignet sich besonders gut zum unterwegs Malen, weil man damit im Freien  besser als mit Ölfarben arbeiten  kann. Ich hoffe, dass Sie nicht nur Aquarelltechniken schätzen,  sondern dass auch die ausgewählten Motive gefallen finden.    Ich würde mich über ein Echo sehr freuen. Ihre Theresia Schaffer...
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in Theresia Schaffer Blog 303 0
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Woher kommt der Name Nottendorfer Gasse? Gegen Ende des 14. Jahrhunderts berief Albrecht III. eine Kolonie flämischer Gärtner zur Rodung des Auwaldes und Wollfärber, um sie in der Nachbarschaft des damaligen Erdberg anzusiedeln. Sie bezeichneten ihr Siedlungsgebiet als Nottendorf (niederdtsch. Dorf der Genossen), weil sich die Kolonisten eine genossenschaftliche Dorf-verfassung gegeben hatten.1389 wurde die Siedlung mit 13 Häusern, die sich vom heutigen Kardinal-Nagl-Platz bis hinüber zur heutigen Leonhardgasse erstreckte, erstmals erwähnt. Während der 1. Türkenbelagerung 1529 wurde das Dorf vollständig zerstört und danach nicht wieder als eigenständige Siedlung errichtet. 1899 wurde...
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in Bezirksmuseum Wien 3 225 0
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Pestkreuz bei der Baumgasse - Bild Aquarell von Adolf Albin Blamauer
  PESTKREUZ BEI DER BAUMGASSE Dort, wo die Baumgasse von der Landstraßer Hauptstraße abzweigt - seit kurzem ist der kleine Platz nach dem Gründer der Pfadfinderbewegung Emmerich Teuber benannt - steht eine Säule, die an das Pestjahr 1713 erinnert. Sie ist das Beispiel eines typischen barocken Bildstockes, die häufig an Wegkreuzungen errichtet wurden. Die Halbreliefs an den vier Seiten sind noch gut zu erkennen. An der Vorderseite sieht man eine Darstellung der Kreuzigung Christi.  ...
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in Bezirksmuseum Wien 3 276 0
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Landstrasser Sportgrößen der Vergangenheit Einer der Schwerpunkte unserer Präsentationen ist die Dauerausstellung über den Sport in unserem Bezirk. Hier wird sowohl die Geschichte des Eislaufens auf der Landstraße - Schleifen auf dem gefrorenen Hafenbecken des Wiener Neustädter Kanals im 18. Jahrhundert, die Aktivitäten des Wiener Eislaufvereins im 19. Jahrhundert auf seinem ersten Platz im Bereich der heutigen Vorderen Zollamtsstraße und schließlich das Eislaufen auf dem zweiten Platz in der Johannesgasse bzw. Lothringerstraße - in vielen Bildern, als auch Fotos von Landstraßer Eislaufgrößen vergangener Jahre gezeigt. In der Ausstellung wird auch an...
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in Bezirksmuseum Wien 3 270 0
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  Diese nicht mehr bestehende Brücke verband ebenso wie der heutige Übergang die beiden Stadtparkteile als Brücke über den Wienfluss und wurde nach Karoline-Auguste, der vierten Ehefrau des österreichischen Kaiser Franz I. benannt. 1855 wurde die auf dem Foto gezeigte Eisenkonstruktion nach dem System Neville mit einer Spannweite von 37 Metern und einer Breite von 5,8 Metern erbaut. 1900 erfolgte ein Umbau, 1920 die Abänderung des Namens in Stadtparkbrücke. 1945 wurde sie von den deutschen Truppen gesprengt. erst 1949 konnte an dieser Stelle eine Holzkonstruktion als Provisorium errichtet werden. Lesen...
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in Bezirksmuseum Wien 3 266 0
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Paradiesgarten-PA010011
Wenn Sie öfter in meinen Blog schauen, wissen Sie, dass ich nicht nur naturverbunden, sondern auch eine Romantikerin bin. Alles was sich täglich in der Natur ereignet, wird  bemerkt und bewundert. Nachdem in unserer Familie ein kleines Mädchen geboren wurde, ist dieses Bild wie von Selbst entstanden. Das kleine Menschen- kind betrachtet auch alles genau - jede Blume, die Bäume, alle Tiere und Lebewesen werden angstfrei in Augenschein genommen und gestreichelt. Solche Bilder sind sicher nicht für Jeden sehenswert, aber es könnte für all Jene, die wie ich die Natur als ganz Besonderes bewerten, etwas...
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in Theresia Schaffer Blog 234 0
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9
Ehemaliger Kleiststeg
Ehem Kleiststeg: dieser im Jahre 1903 über die ehemalige Verbindungsbahn im Verlauf der Kleistgasse errichtete Fußgängersteg als Eisenkonstruktion wurde ebenso wie die gleichnamige Gasse nach dem deutschen Dichter Heinrich von Kleist benannt. Übrigens hieß die Kleistgasse bis 1877 Tegetthoffgasse. 1944/45 wurde der Steg zerstört, aber schon bald nach Kriegsende gab es einen behelfsmäßigen Übergang. Dann ab 1962 eine neue Konstuktion , die aber 1968 durch die auf dem Foto sichtbare Stahlbetonkonstruktion ausgetauscht wurde. Anlässlich der Tieflegung der Schnellbahn in diesem Bereich verschwand der Steg. Lesen Sie weitere Details in unseren...
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in Bezirksmuseum Wien 3 291 0
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Diese Bezeichnung für die Straßenzüge zwischen Marokkanergasse und Reisnerstraße nördlich des Rennwegs hat sich während der letzten 130 Jahre bei uns eingebürgert. Der Besitzer dieser Areals Richard Fürst Metternich ließ seinen ehema- ligen Garten, der bis zur Neulinggasse reichte, 1870 parzellieren. Nach und nach erwarben reiche Bauherrn aber auch ausländische Mächte die Baugründe. Der erste in der Reihe war der Großhändler Israel Simon, der an der heu- tigen Anschrift Jaursgasse 4 / Reisnerstraße 47 vom Architekten Alois Wurm ein respektables Stadtplais mit Garten erbauen ließ. Schon bald - 1873 - verkaufte...
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in Bezirksmuseum Wien 3 381 0
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Der Kneippbrunnen im Stadtpark
Im Landstraßer Teil des Stadtparks steht seit 1912 ein wenig beachteter Brunnen, der zur Erinnerung an den bayrischen naturheilkundigen Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897) 1912 errichtet wurde. Nach der Behebung der Schäden durch die Vereinigten Metallwerke, die im 2. Weltkrieg entstanden waren, wurde das Denkmal 1951 wieder aufgestellt. Der Stadtpfarrer von Wörishofen entwickelte ein Heilverfahren zur Vorbeugung und Behandlung von Herz- und Gefäßerkrankungen, vegetativ-nervalen Funktionsstörungen und sogenannter Zivilisationskrankheiten. Die von ihm empfohlenen Kneipp-Kuren sind heute in der physikalischen Therapie verankert. Bild: ©: Georg Kiss...
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in Bezirksmuseum Wien 3 458 0
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Die ursprüngliche soziale Einrichtung an dieser Stelle - ich spreche vom Gebiet um die heutige städtische Wohnhausanlage Landstraßer Hauptstraße 173-175 - wurde schon 1270 als Siechenhaus St. Lazar erwähnt. Im selben Jahr begann der 7. Kreuzzug! Der im Mittelalter gegründete Lazarus-Ritterorden richtete zu dieser Zeit an Einfallstraßen Spitäler ein, in denen Kranke sowohl zur Heilung als auch vorbeugend aufgenommen wurden, um zu vermeiden, dass sie ihre Erkrankung in die nahe gelegene Stadt einschleppen. Natürlich gab es hier auch eine dem heiligen Lazarus geweihte Kapelle. Um 1370 wurde der heilige Markus Schutzpatron...
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Wie kann ich hier Blogger werden
A

BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

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Kann ich in mehreren Kategorien schreiben
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Ja, bitte dazu eine Meldung an den Webmaster (webmaster@forschmit.at) schreiben mit der Wunschkategorie

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