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Bezirksmuseum Wien 3

Das Bezirksmuseum Landstraße

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Posted by on in Bezirksmuseum Wien 3

Ich verweise hier auf das zweite Buch, das das Bezirksmuseum Landstraße im Selbstverlag herausgebracht hat.

Herr Prof. Karl Hauer sagt dazu: "Häufig hörte ich während meiner Führungen die Bitte: 'Warum schreiben Sie denn das, was Sie uns erzählen, denn nicht nieder?' Über Jahre wollte ich mich vor dieser Arbeit drücken, wie man in Wien sagt; aber dann setzte ich mich im Sommer 2009 hin und begann zu schreiben. Hinzufügen will ich, dass ich meinem Freund Georg Kiss überaus dankbar für die Druckein- richtung bin." Auf 289 Seiten erschließt sich in diesem Band die große Vielfalt des 3. Wiener Gemeindebezirks. Die Wegbeschreibungen in 19 Kapiteln und das umfangreiche Bild- material aus dem Museums-Fundus ergeben einen außergewöhnlichen Beitrag zur Historie.

Wir finden hier akribisch genau verfasste Straßen-,  Haus- sowie Denkmäler- und Personenbe- schreibungen, die in einem alphabetischen Personenverzeichnis - dieses reicht von A: Adam Jakob, Weißgerber Fleischhacker über Joseph Eichendorff, Hermann Leopoldi und Manfred von Richthofen, deutscher Jagdflieger bis Z: Louis Zwickl, Hofphotograph - erfasst sind, und das einfache Nachschlagen wird durch die umfangeichen Verzeichnisse erleichtert.

Das Buch ist zu beziehen im Museum oder im Onlineshop

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Posted by on in Theresia Schaffer Blog

 "Mystische Landschaft" ist ein Bild zwischen den Jahreszeiten und am Übergang von der Nacht zum Tag - hier glaubt man, auch die Natur im Halbschlaf vorzufinden - es ist, als ob wir mit der Natur ganz im Einklang stünden, auch als träumender und hoffender Mensch.

Winterbild_PA260184.jpg
Es ist uns bewusst, dass die meisten Bäume mehrere Menschenleben überdauern und sie vieles berichten könnten. Solche Landschaften male ich gern, weil ich der Natur ganz nahe sein darf und ich spüre, dass wir Menschen ein Teil davon sind. 

Haben Sie Intereresse an meinen Bildern ? Wollen Sie vielleicht einem lieben Menschen eine Freude machen mit einem Geschenk, das mit Freude auch Nachdenkliches vermittelt ? Besuchen Sie mich in meinem Atelier im Arsenal, gegen Voranmeldung hier in meinem Tagebuch. Ich würde mich sehr freuen.

Theresia Schaffer

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Noch bis 1862 bestanden auf unserem heutigen Bezirksgebiet drei Vorstädte. Bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts gab es keine wesentlichen Unterschiede für das Leben der arbeitenden Bevölkerung: In den drei Siedlungsgebieten lebten die Menschen von ihrer Tätigkeit als Gärtner und Bauern; nur im Weißgerbergebiet siedelten darüber hinaus Gerber, Lederer, Kürschner und eine auffallend große Anzahl von Menschen, die mit der Fleischverarbeitung im weitesten Sinn ihr Brot verdienten. Während der Regierungszeit Maria Theresias kamen englische Kleinunternehmer nach Erdberg, wo sie die ersten Manufakturen einrichteten, womit die Zeit der lohnabhängigen Arbeiterschaft begann. Einhundert Jahre später wandelten sich nach und nach die Lebensumstände der Bewohner: In der Vorstadt Landstraße waren mehrere Adelspaläste entstanden, in denen "Leute vom Grund" Beschäftigung fanden, und Beamte schätzten diese Wohngegend. Im in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts entstehenden Fasanviertel siedelten sich sehr viele aus Böhmen und Mähren eingewanderte Arbeiter an. Im Weißgerberviertel wohnten hauptsächlich Beamte und Kaufleute, und ab 1870 siedelten sich hier sehr viele jüdische Familien, die aus den Kronländern gekommen waren, an.

kapskutscher
Standplatz der Erdberger Kapskutscher um 1900

In Erdberg entstanden ab den Vierzigerjahren des 19. Jahrhunderts Industriebetriebe (z. B. Ditmar und Siemens-Schuckert), wodurch sowohl Facharbeiter, aber in der Mehrzahl ungelernte Arbeitskräfte angezogen wurden. Zur selben Zeit entstand hier auch das Kapsgewerbe, das den Transport von Schüttgut (Erde, Schotter u. dgl.) für das Bauwirtschaft übernahm. Die Kapskutscher hatten ihren Standplatz vor der Erdberger Pfarrkirche. Ab den Achtzigerjahren wechselten viele von ihnen ins Fiakergewerbe. Darüber hinaus muss erwähnt werden,dass in allen drei ehemaligen Vorstädten natürlich das nahversorgende Handwerk vertreten war. Die Mehrzahl der Arbeiter waren Analphabeten oder konnten gerade noch ihren Namen schreiben. Im Juni des Revolutionsjahres 1848 wurde deshalb vom Buchbindergesellen Friedrich Sander im Gasthaus Fürstenhof (heute etwa Beatrixgasse 19) der erste Allgemeine Arbeiterverein gegründet, dessen Programm lautete: Belehrung durch leichtfassliche Vorträge, Förderung der Bildung durch eine Bibliothek, Förderung der Geselligkeit durch einen Gesangsverein und Deklamationen. Schon im Oktober wurde der Verein von der Staatsmacht verboten und aufgelöst. Der Hunger nach Bildung unter den Arbeitern ließ sich aber nicht auf die Dauer verbieten, und in den Sechzigerjahren entstanden schließlich überall in Wien Arbeiterbildungsvereine, die heute als Vorläufer der Sozialdemokratie angesehen werden können.

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Posted by on in Theresia Schaffer Blog

Wenn ich Ihnen heute eine Herbstansicht vom Matterhorn (Schweiz)  vorstellen möchte, so deshalb -  weil  -  das Matterhorn für mich der schönste Berg überhaupt ist und ich für jede Jahreszeit eine eigene Darstellung gemalt habe. Ich bin geradezu begeistert von diesem Berg, den ich, als Nicht-Bergsteigerin zwar nicht bestiegen habe, aber so nahe es irgend geht - gekommen bin. Wenn man diesen besonderen Berg bei jeder Tageszeit beobachtet, ist man nicht nur fastziniert, sondern restlos begeistert. 

 

MatterhornPA260193

 

Zum Beispiel wie sich die Lichtverhältnisse  veränden und somit der Gesamteindruck. Besonders eindrucks- voll ist es bei Tagesanbruch - wenn  die Sonne  zuerst die Spitze anblitzt und allmählich den Berg herunter-wandert  und sich die ganze Schönheit im goldenen Glanz erschließt. Jeder Naturbeigeisterte kann sicher verstehen, warum ich diesen Berg als meinen  liebsten Berg bezeichnen und auch schon öfter gemalt habe.

Viel Vergnügen mit meinem Bild und  der Natur und allem was Ihnen Freude macht

wünscht  Theresia Schaffer  

 

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Frohnleiten_PA250064.jpg
Das Bild Frohnleiten ist entstanden, weil dieser Ort die romantische Seite dieser Landschaft richtig zur Geltung bringt -  mit seinen alten Häusern und den 2  Brücken über der Mur  -  wenn man auf der Neueren Brücke steht (der Standort aus dem das Bild gezeichnet wurde)  meint man in eine  -  in der Zeit stehen gebliebene, Stadt zu schauen  -  mit den vielen Farben die sich im Wasser spiegeln und der Ruhe des nahen Waldes.

Ich habe zuerst eine Skizze angefertigt - danach ein Aquarell  gemalt  und dann im Atelier diese Bild  in Mischtechnik angefertigt.  Ich hab mich langsam an das Bild  "herangearbeitet" - so male ich am Liebsten.

Das Bild     Frohnleiten

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F A Q zum Blog

Q
Wie kann ich hier Blogger werden
A

BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

Q
Kann ich in mehreren Kategorien schreiben
A

Ja, bitte dazu eine Meldung an den Webmaster (webmaster@forschmit.at) schreiben mit der Wunschkategorie

Q
Wie schreibe ich einen Blog?
A

Worum geht es: einem Blogger sollte daran gelegen sein, dass seine Artikel nicht einfach nur gelesen, sondern auch gern gelesen werden. Es kann also nicht schaden, ein paar Grundsätze für gutes und verständliches Schreiben zu beachten. Ich persönlich verwende dafür die Bücher Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Rene J. Cappon und Journalistisches Schreiben von Roy Peter Clark, die ich beide nur empfehlen kann (siehe Bilder rechts). Ein paar Grundregeln:

  • Finde eine passende Überschrift: die Überschrift ist das Aushängeschild deines Artikels. Ein Besucher entscheidet meist anhand der Überschrift und der ersten Zeilen, ob er den Artikel lesen wird oder nicht. Ein Tipp, der bei mir funktioniert: ich schreibe erst den Artikel, und danach überlege ich mir die Überschrift. Wenn der Artikel schon fertig ist, fällt es meist viel leichter, eine passende Überschrift zu finden.
  • Strukturiere deinen Text: ein guter Artikel sollte ein klar umrissenes Thema besitzen, das aus der Überschrift deutlich hervorgeht. Längere Texte sollten in thematische Abschnitte mit Teilüberschriften gegliedert werden.
  • Sei transparent: viele Leser möchten gern wissen, wessen Artikel sie da gerade lesen. Dieses Wissen hilft, das Gelesene besser in das persönliche Weltbild einzuordnen. Also: mache in deinem Blog und ggf. in deinem Artikel deutlich, wer da gerade schreibt.
  • Lege Wert auf den Anfang und das Ende des Artikels: bei einem Artikel verhält es sich wie bei einem Vortrag – sofern der Anfang und das Ende begeistern, werden die meisten Leute den Vortrag positiv in Erinnerung behalten. Bei einem Blogartikel bietet es sich zudem an, seine Leser zur aktiven Teilnahme aufzufordern, z.B. indem sie ihre Meinung zu dem gelesenen Thema in die Kommentare schreiben. Merke: wer einen Artikel kommentiert, kommt wieder!

Mein Ratschlag: Spaß und Durchhaltevermögen

Egal um welches Thema sich der Blog dreht, es wird eine Weile dauern bis man eine größere Zahl von Lesern erreicht und dadurch etwas Leben und Feedback entsteht. Wichtig ist, dass man nicht schreiben sollte um von möglichst vielen Menschen gelesen zu werden, sondern weil man Spaß daran hat, die richtige Motivation besitzt und z.B. gern etwas mit anderen teilen möchte. Sofern man seinem Blog treu bleibt und regelmäßig gute, hilfreiche oder interessante Artikel schreibt, werden die Leserzahlen von ganz allein steigen.

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