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Posted by on in Theresia Schaffer Blog

Bevor die schöne Herbstlandschaft mit ihren vielen Farben uns einhüllt, noch ein Bild im Rückblick auf den Sommer und den Urlaub am Meer.

MeeresbrandnungP9300008 Meine Meeresbrandung


Wie jedes Jahr, habe ich auch diesen Sommer einige Zeit am Meer verbracht. Die Stimmung und das Klima ist immer wieder etwas Besonderes und Erholsames, das mich zum Nachdenken und nach ein paar Tagen zum Malen anregt. Die vielen Blautöne des Meeres und der Wellen verlangen allerhöchste Konzentration beim Schauen und Malen, sodass die Zeit immer zu kurz wird  und ich gern länger bleiben möchte.
Sicher kennen auch Sie dieses Gefühl - hier ist es schön, hier geht es mir gut, hier möchte ich bleiben. Vielleicht träumen Sie ein wenig, wenn Sie mein Bild betrachten  -   ich wünsche Ihnen  eine schöne  Zeit

mit vielen herzlichen Grüßen

Theresia Schaffer

 

 

Hits: 339

Wenn ich historische Gebäude und Ansichten male, möchte ich über das malerisch-künstlerische hinaus auch für den historischen Hintergrund das Interesse wecken.

Arsenal_PA250059

Das Arsenal im 3. Bezirk ist eine architektonisch einmalige Leistung, an der neben den beiden Architekten Sicardsburg und van der Nüll auch Carl Roesner, Antonius de Riegel, Theophil Hansen und Ludwig Förster beteiligt waren.

Der Eingangsbereich die "frühere Kommandantur" zeigt schon die großartige Grundform, und das setzt sich im gesamten Kompositionsentwurf fort. Das derzeitige Objekt 1 wird von Privatfirmen und auch für Wohnraum genutzt.

Ich bin immer wieder von diesem einmaligen Komplex fasziniert und habe schon oft Ansichten dieser wunderschönen Anlage im Bild festgehalten.

Hits: 336

Franz Schubert wohnte im Sommer 1816 einige Wochen bei einigen seiner Freunde im Wohnturm des Hauses Erdbergstraße 17, das dem Ehepaar Watteroth gehörte. Watteroths Studenten bestellten bei ihm die Komposition einer Kantate anlässlich des bevorstehenden Namenstagsfestes ihres Professors am 13. Juli. Der junge Komponist führte zu dieser Zeit ein Tagebuch und er schrieib:

17. Juny 1816 An diesem Tag componirte ich das erste Mahl für Geld. Nähmlich eine Cantate für die Nahmensfeyer des Hr. Professors Wattrot von Dräxler. Das Honorar ist 100 fl. W. W.

Im Jahr 1923 wurde vom Schubertbund an der Fassade des ehemaligen Alt-Wiener-Hauses Erdbergstraße 17 diese Gedenktafel angebracht, die, nachdem das Haus 1944 durch Bombentreffer zerstört war, am Wohnturm befestigt wurde.

Da sie schon sehr verwittert ist, geben wir Ihnen hier den Text:

FRANZ SCHUBERT wohnte im Jahre 1816 in diesem Hause. Am 24. Juni 1816 wurde hier im Garten seine Kantate PROMETHEUS aufgeführt. Gestiftet vom Wiener Schubertbund 1923

Das Haus erlitt im Zweiten Weltkrieg einen Bombenschaden, an seiner Stelle schloss jahrelang eine Mauer das Grundstück gegen die Erdbergstraße ab.

Anfang Dezember 2006 war es dann so weit: Nachdem das Grundstück, auf dem der Schubertturm steht, verkauft worden war, wurde mit dem Abbruch desselben begonnen. Auf Intervention der Bezirksvorstehung wurden die Arbeiten eingestellt, und ... lesen sie hier weiter

 

 

Tagged in: Denkmale
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Posted by on in Bezirksmuseum Wien 3

Ich hab hier im Museum einen Bezirksplan aus den 30er Jahren, in den ich seinerzeit die Vorstadtgrenzen eingezeichnet habe, um den Besuchern zeigen zu können, was zu der Vorstadt LANDSTRASSE (= ursprünglich St. Nikolai), zu ERDBERG und zu UNTER DEN WEISSGERBERN gehörte.

Interessant ist dabei, natürlich hautpsächlich für die Landstraßer, dass ab der beim "Platzl" (heute Rochusmarkt) beginnenden Erdbergstraße (während der Zeit der Vorstädte Erdberger Hauptstraße) die erste Häuserreihe - damals jeweils mit einem größeren oder kleineren Garten an der Hinterseite - entlang der Landstraßer Hauptstraße an der linken Straßenseite (also heute die ungeraden Hausnummern) zur Vorstadt LANDSTRASSE gehörten; aber bereits hinter diesen Gärten begann die Vorstadt ERDBERG, die ja bis hinunter zum "Wasser", in alter Zeit die Donau, später nach der Flussregulierung der Donaukanal, reichte. Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, den Plan im Original genauer betrachten wollen, so besuchen Sie mich doch. Wir haben eine ansehnliche Sammlung an Plänen im Hause. Siehe auch andere hier

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DIE TURMBEKRÖNUNG DER ST. OTHMARKIRCHE AUF DEM KOLONITZPLATZ IM WEISSGERBERVIERTEL

Leider halten sich falsche Deutungen sehr lange hartnäckig in den Köpfen unserer Mitmenschen. Und so ist es halt auch mit dieser Turmbekrönung, die aus einem Halbmond und einem Stern besteht.
Im Weißgerberviertel hört man immer wieder, dass dieser Schmuck 1869 zur Erinnerung an die beiden Türkenbelagerungen Wiens 1529 und 1683 gewählt wurde. Warum hätte in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts irgendjemand auf diesen Gedanken kommen sollen? Meine seinerzeitige Recherche im Diözesanmuseum ergab, dass es sich sowohl beim Halbmond als auch beim Stern um ein Mariensymbol handelt. Der Halbmond war in vorchristlicher Zeit das Symbol der Fruchtbarkeits- göttin Astarte, die mit diesem als Kopfschmuck dargestellt wurde; Maria wurde auf dem Halbmond stehend dargestellt, um zum Ausdruck zu bringen, sie sei "stärker" als Astarte. Der Stern erinnert an die Darstellung der Immaculata im Sternenkranz. Hoffentlich lesen recht viele Weißgerber diesen Beitrag.

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F A Q zum Blog

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Wie kann ich hier Blogger werden
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BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

Q
Kann ich in mehreren Kategorien schreiben
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Ja, bitte dazu eine Meldung an den Webmaster (webmaster@forschmit.at) schreiben mit der Wunschkategorie

Q
Wie schreibe ich einen Blog?
A

Worum geht es: einem Blogger sollte daran gelegen sein, dass seine Artikel nicht einfach nur gelesen, sondern auch gern gelesen werden. Es kann also nicht schaden, ein paar Grundsätze für gutes und verständliches Schreiben zu beachten. Ich persönlich verwende dafür die Bücher Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Rene J. Cappon und Journalistisches Schreiben von Roy Peter Clark, die ich beide nur empfehlen kann (siehe Bilder rechts). Ein paar Grundregeln:

  • Finde eine passende Überschrift: die Überschrift ist das Aushängeschild deines Artikels. Ein Besucher entscheidet meist anhand der Überschrift und der ersten Zeilen, ob er den Artikel lesen wird oder nicht. Ein Tipp, der bei mir funktioniert: ich schreibe erst den Artikel, und danach überlege ich mir die Überschrift. Wenn der Artikel schon fertig ist, fällt es meist viel leichter, eine passende Überschrift zu finden.
  • Strukturiere deinen Text: ein guter Artikel sollte ein klar umrissenes Thema besitzen, das aus der Überschrift deutlich hervorgeht. Längere Texte sollten in thematische Abschnitte mit Teilüberschriften gegliedert werden.
  • Sei transparent: viele Leser möchten gern wissen, wessen Artikel sie da gerade lesen. Dieses Wissen hilft, das Gelesene besser in das persönliche Weltbild einzuordnen. Also: mache in deinem Blog und ggf. in deinem Artikel deutlich, wer da gerade schreibt.
  • Lege Wert auf den Anfang und das Ende des Artikels: bei einem Artikel verhält es sich wie bei einem Vortrag – sofern der Anfang und das Ende begeistern, werden die meisten Leute den Vortrag positiv in Erinnerung behalten. Bei einem Blogartikel bietet es sich zudem an, seine Leser zur aktiven Teilnahme aufzufordern, z.B. indem sie ihre Meinung zu dem gelesenen Thema in die Kommentare schreiben. Merke: wer einen Artikel kommentiert, kommt wieder!

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Egal um welches Thema sich der Blog dreht, es wird eine Weile dauern bis man eine größere Zahl von Lesern erreicht und dadurch etwas Leben und Feedback entsteht. Wichtig ist, dass man nicht schreiben sollte um von möglichst vielen Menschen gelesen zu werden, sondern weil man Spaß daran hat, die richtige Motivation besitzt und z.B. gern etwas mit anderen teilen möchte. Sofern man seinem Blog treu bleibt und regelmäßig gute, hilfreiche oder interessante Artikel schreibt, werden die Leserzahlen von ganz allein steigen.

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