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Bezirksmuseum Wien3 Blog

Hier berichten wir über das Geschehen aus dem Bezirksmuseum Landstraße, gemeinsam mit Freunden unseres Museums

Hertha Frey, eine Erdberger Reimerin meldet sich wieder zu Wort

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Ich lernte Hertha Frey in unserer gemeinsamen Gesinnungsgemeinschaft der SP-Wien kennen. Sie arbeitete damals unter anderem in der Volkshilfe mit und engagierte sich über Jahre bei  wohltätigen Veranstaltungen. Für alle diese Events schüttelte sie auf Grund ihrer Begabung, die sie schon in ihrer Kindheit auszeichnete, Gedichtchen und kleine Gereimtheiten sozusagen aus dem Ärmel.

Ihr Gedichtchen, das sie anlässlich der Feierlichkeiten zum 150. Geburtstag des dritten Gemeindebezirks im Jahr 2000 verfasste, möchte ich Ihnen hier als Beispiel ihrer Begabung zu wissen bringen.

Selbst Bezirke kommen in die Jahre, auch der Dritte war schon dran, und dabei - das ist das Wunderbare - 150 sieht man ihm bestimmt nicht an. Andrerseits, die schönen alten Häuser, das bezaubernde Palais, zeigen Baustil von Vergang'nem, wenn ich einsam durch die Straßen geh'.

Leider gab es auch Zerstörung, und da hab'n die Türken mitgemischt. Vieles wurde neu errichtet, vieles wieder aufgefrischt.

Drei Bereiche war'n der Ursprung, die man einst zusammenfand, und sie reichten sich symbolisch gleichbedeutend ihre Hand: Erdberg, Weißgerber, St. Niklas steh'n für das Bezirksgescheh'n, besucht man das Bezirksmuseum, kann man es im Wappen seh'n.

Stark ist auch die Kunst vertreten, Schubert, Ziehrer wohnten hier, Fendi, Moser und auch Bachmann nahmen bei uns ihr Quartier.

Wenn wir oft bekümmert sagen: Leider bleibt die Zeit nicht steh'n, ändert man sofort die Meinung, wenn wir uns're U-Bahn seh'n. Die Verbindungsbahn wird Schnellbahn, auf die Stadtbahn folgt U4, die U3 wird noch verlängert. Also, auch modern sind wir.

Wenn wir sag'n: Wir werd'n a Hetz hab'n, hol'n wir das von ganz weit her, und zwar gab's das Hetztheater - Gott sei Dank, das gibt's nicht mehr.

Vieles wär' noch zu erkunden, viel zu hören und zu seh'n, deshalb sollten Sie ganz schleunig ins Bezirksmuseum geh'n.

Die humorvolle Dame ist ein Erdberger Urgestein und lebt seit vielen Jahren in der Luststreet, wie sie zu sagen pflegt.

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Guest
Guest Friday, 20 September 2019

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Wie kann ich hier Blogger werden
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BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

Q
Kann ich in mehreren Kategorien schreiben
A

Ja, bitte dazu eine Meldung an den Webmaster (webmaster@forschmit.at) schreiben mit der Wunschkategorie

Q
Wie schreibe ich einen Blog?
A

Worum geht es: einem Blogger sollte daran gelegen sein, dass seine Artikel nicht einfach nur gelesen, sondern auch gern gelesen werden. Es kann also nicht schaden, ein paar Grundsätze für gutes und verständliches Schreiben zu beachten. Ich persönlich verwende dafür die Bücher Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Rene J. Cappon und Journalistisches Schreiben von Roy Peter Clark, die ich beide nur empfehlen kann (siehe Bilder rechts). Ein paar Grundregeln:

  • Finde eine passende Überschrift: die Überschrift ist das Aushängeschild deines Artikels. Ein Besucher entscheidet meist anhand der Überschrift und der ersten Zeilen, ob er den Artikel lesen wird oder nicht. Ein Tipp, der bei mir funktioniert: ich schreibe erst den Artikel, und danach überlege ich mir die Überschrift. Wenn der Artikel schon fertig ist, fällt es meist viel leichter, eine passende Überschrift zu finden.
  • Strukturiere deinen Text: ein guter Artikel sollte ein klar umrissenes Thema besitzen, das aus der Überschrift deutlich hervorgeht. Längere Texte sollten in thematische Abschnitte mit Teilüberschriften gegliedert werden.
  • Sei transparent: viele Leser möchten gern wissen, wessen Artikel sie da gerade lesen. Dieses Wissen hilft, das Gelesene besser in das persönliche Weltbild einzuordnen. Also: mache in deinem Blog und ggf. in deinem Artikel deutlich, wer da gerade schreibt.
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