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Hier berichten wir über das Geschehen aus dem Bezirksmuseum Landstraße, gemeinsam mit Freunden unseres Museums

Vorsstellung : Krippenbaumeister Walter Senftleben

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Information zur Weihnachstausstellung:

Landhaus2

Herr Senftleben stellt sich und seine Arbeiten hier vor: "Ich beschäftige mich mit Krippen schon seit meiner frühesten Jugend und auch am Anfang meines Berufslebens war ich in einem Krippenverein sowohl als Obmann als auch als Krippenbaulehrer tätig. 1984 habe ich dann die Ausbildung zum Krippenbaumeister in Innsbruck begonnen, die ich 1987 erfolgreich mit dem Titel "Krippenbaumeister" abschloss. Seitdem leite ich als Kursleiter Krippenbaukurse in Wien, Niederösterreich und seit einigen Jahren auch in Bayern.

Eine immer wieder schöne Erfahrung für mich ist alljährlich im Advent das Krippenbauen mit Kindern in Schulen in NÖ, Wien und Bayern.

Schule

Zudem organisiere ich jedes Jahr Krippenausstellungen wie jetzt eine kleinere Schau mit Kastenkrippen aus meinem Fundus im Bezirksmuseum Landstrasse. Sollte jemand Interesse an einer der gezeigten Krippen haben, so ersuche ich um Kontaktaufnahme unter meiner Mail-Adresse This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder über das Bezirksmuseum. Einige Fotos sollen als Dokumentation dienen."

Die KASTENKRIPPE Die Kastenkrippe ist eine eigene Darstellung des Weihnachtsgeschehens. Die Krippe und die Figuren werden, wie der Name es schon sagt, in ein meist rechteckiges, schreinartiges, teilweise verglastes Behältnis fix hineingebaut. Aufgrund dieser Tatsache, dass die Figuren so nicht bewegbar sind, wird die Kastenkrippe auch als "FAULE KRIPPE" oder als "FAULENZERKRIPPE" bezeichnet.

Eine große Verbreitung hat die Kastenkrippe zur Zeit Josef II erfahren. Josef II, der Kirchen, Klöster

Bauernhaus

und Stifte aufgelöst hat, hat auch den religiösen Pomp, wie z.B. die Krippen, verboten. Um dieses Verbot zu umgehen, wurden die Krippen in einen Kasten, in ein Kästchen oder in einen Schrank hineingebaut. Die Kastenkrippe entwickelte sich so "zur Krippe des kleinen Mannes", die als Hausrat, Heiratsgut und Wallfahrtsgabe mit Adelskrippen konkurrieren konnte, wobei auch das Gefühl mitgespielt haben könnte, "die ganze Schöpfung im Kasten zu haben".

 

 

Ruinenkrippe

Die hier ausgestellten Krippen wurden in den letzten 15 Jahren von Herrn Walter Senftleben gebaut. Es sind darin 2 Stilrichtungen zu erkennen: mehrheitlich die heimatliche Krippe bzw. die heimatliche Landschaftskrippe und die orientalische Krippe, wie z.B. die Kastenkrippe mit den gegossenen, eingefärbten, ca. 40 Jahre alten Gipsfiguren, sowie kleine Darstellungen in der Vitrine.

Weinrebkrippe

Die für diese hier gezeigten Krippen verwendeten Materialien sind gleich den Materialien, wie sie für die sonst bekannten Krippen in der Regel Verwendung finden. Sollten Sie, geschätzte Besucherin, geschätzter Besucher, Interesse an der einen oder anderen Krippe haben, oder sich für ein Bild näher interessieren, so wenden Sie sich, bitte, auch an die Museumsleitung, die gerne den Kontakt zu den Ausstellern herstellt.

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Guest
Guest Friday, 20 September 2019

F A Q zum Blog

Q
Wie kann ich hier Blogger werden
A

BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

Q
Kann ich in mehreren Kategorien schreiben
A

Ja, bitte dazu eine Meldung an den Webmaster (webmaster@forschmit.at) schreiben mit der Wunschkategorie

Q
Wie schreibe ich einen Blog?
A

Worum geht es: einem Blogger sollte daran gelegen sein, dass seine Artikel nicht einfach nur gelesen, sondern auch gern gelesen werden. Es kann also nicht schaden, ein paar Grundsätze für gutes und verständliches Schreiben zu beachten. Ich persönlich verwende dafür die Bücher Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Rene J. Cappon und Journalistisches Schreiben von Roy Peter Clark, die ich beide nur empfehlen kann (siehe Bilder rechts). Ein paar Grundregeln:

  • Finde eine passende Überschrift: die Überschrift ist das Aushängeschild deines Artikels. Ein Besucher entscheidet meist anhand der Überschrift und der ersten Zeilen, ob er den Artikel lesen wird oder nicht. Ein Tipp, der bei mir funktioniert: ich schreibe erst den Artikel, und danach überlege ich mir die Überschrift. Wenn der Artikel schon fertig ist, fällt es meist viel leichter, eine passende Überschrift zu finden.
  • Strukturiere deinen Text: ein guter Artikel sollte ein klar umrissenes Thema besitzen, das aus der Überschrift deutlich hervorgeht. Längere Texte sollten in thematische Abschnitte mit Teilüberschriften gegliedert werden.
  • Sei transparent: viele Leser möchten gern wissen, wessen Artikel sie da gerade lesen. Dieses Wissen hilft, das Gelesene besser in das persönliche Weltbild einzuordnen. Also: mache in deinem Blog und ggf. in deinem Artikel deutlich, wer da gerade schreibt.
  • Lege Wert auf den Anfang und das Ende des Artikels: bei einem Artikel verhält es sich wie bei einem Vortrag – sofern der Anfang und das Ende begeistern, werden die meisten Leute den Vortrag positiv in Erinnerung behalten. Bei einem Blogartikel bietet es sich zudem an, seine Leser zur aktiven Teilnahme aufzufordern, z.B. indem sie ihre Meinung zu dem gelesenen Thema in die Kommentare schreiben. Merke: wer einen Artikel kommentiert, kommt wieder!

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