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Heinz Sandauer (1911-1979), Komponist und Kapellmeister

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Heinz SandauerSein Name wurde in den Fünfziger- und Sechzigerjahren jeden Tag im Radio bei Musiksendungen genannt: Am Klavier Heinz Sandauer, Komponist Heinz Sandauer oder Orchester unter der Leitung von Heinz Sandauer. Nach seinem Musikstudium in Wien begann er als Arrangeur für die großen Operettenkomponisten Franz Lehár, Emmerich Kalmán und Robert Stolz.
Zur selben Zeit arbeitete er für die RAVAG - heute Österreichischer Rundfunk - und wurde bald darauf Dirigent des Wiener Rundfunkorchesters. Die von ihm geschaffene Unterhaltungsmusik ging ins Ohr; er komponierte die Musik für rund 30 Filme - darunter "Feldherrnhügel", "Ernte", "Der eingebildete Kranke", "Schäm Dich, Brigitte", "Reisebekanntschaft", "Anton, der Letzte" und viele andere Streifen, an die sich heute niemand mehr erinnert - aber auch Wienerlieder und Schlager (Texter war häufig Erich Meder) - ich nenne einen davon, den heute auch niemand mehr kennt "So ein Regenwurm hat's gut".

Ich erinnere mich aber noch gut daran, dass man dieses harmlose Liedchen vor dem März des Schicksalsjahres 1938 tagtäglich trällern oder summen gehört hat, quasi als Eigentherapie gegen das damals so gar nicht leichte Leben - um es vorwegzunehmen, damals war das Leben wegen der herrschenden Arbeitslosigkeit schwierig, nach dem März 1938 wurde es wegen der politischen Situation unerträglich: Da muss ich resümieren Lieber schwierig als unerträglich! Im Juni 1950 lernte ich Sandauer über Empfehlung unseres Familienfreundes Fredl Herzer kennen, weil der "große" Orchesterleiter wegen plötzlicher Erkrankung seines Schlagzeugers einen Ersatz für seine Sommertournee suchte. Ich spielte ihm vor, und beim Abschied an der Wohnungstüre fragte er: "Sie haben ja einen Smoking?" Natürlich hatte ich den nicht, und so wurde aus meinem Engagement bei Heinz Sandauer eben nichts. Schade?

Am Wohnhaus Mohsgasse 4 gibt es keine Gedenktafel für Heinz Sandauer.

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Guest
Guest Tuesday, 17 September 2019

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Q
Wie kann ich hier Blogger werden
A

BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

Q
Kann ich in mehreren Kategorien schreiben
A

Ja, bitte dazu eine Meldung an den Webmaster (webmaster@forschmit.at) schreiben mit der Wunschkategorie

Q
Wie schreibe ich einen Blog?
A

Worum geht es: einem Blogger sollte daran gelegen sein, dass seine Artikel nicht einfach nur gelesen, sondern auch gern gelesen werden. Es kann also nicht schaden, ein paar Grundsätze für gutes und verständliches Schreiben zu beachten. Ich persönlich verwende dafür die Bücher Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Rene J. Cappon und Journalistisches Schreiben von Roy Peter Clark, die ich beide nur empfehlen kann (siehe Bilder rechts). Ein paar Grundregeln:

  • Finde eine passende Überschrift: die Überschrift ist das Aushängeschild deines Artikels. Ein Besucher entscheidet meist anhand der Überschrift und der ersten Zeilen, ob er den Artikel lesen wird oder nicht. Ein Tipp, der bei mir funktioniert: ich schreibe erst den Artikel, und danach überlege ich mir die Überschrift. Wenn der Artikel schon fertig ist, fällt es meist viel leichter, eine passende Überschrift zu finden.
  • Strukturiere deinen Text: ein guter Artikel sollte ein klar umrissenes Thema besitzen, das aus der Überschrift deutlich hervorgeht. Längere Texte sollten in thematische Abschnitte mit Teilüberschriften gegliedert werden.
  • Sei transparent: viele Leser möchten gern wissen, wessen Artikel sie da gerade lesen. Dieses Wissen hilft, das Gelesene besser in das persönliche Weltbild einzuordnen. Also: mache in deinem Blog und ggf. in deinem Artikel deutlich, wer da gerade schreibt.
  • Lege Wert auf den Anfang und das Ende des Artikels: bei einem Artikel verhält es sich wie bei einem Vortrag – sofern der Anfang und das Ende begeistern, werden die meisten Leute den Vortrag positiv in Erinnerung behalten. Bei einem Blogartikel bietet es sich zudem an, seine Leser zur aktiven Teilnahme aufzufordern, z.B. indem sie ihre Meinung zu dem gelesenen Thema in die Kommentare schreiben. Merke: wer einen Artikel kommentiert, kommt wieder!

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