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Hier berichten wir über das Geschehen aus dem Bezirksmuseum Landstraße, gemeinsam mit Freunden unseres Museums

Der Karikaturisst Rudolf Dirr

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Der 2002 verstorbene Graphiker und Karikaturist wohnte mehr als 50 Jahre bei uns in der Fasangasse. Über Jahrzehnte schuf er Karikaturen für verschiede- ne Zeitungen, die heute als zeitgeschichtliche Dokumente angesehen werden können. Seine Witwe, Frau Elisabeth Dirr, übergab unserem Bezirksmuseum im Herbst 2007 eine große Anzahl von Karikaturen, die wir im Jahr 2008 in einer Aus- stellung der Öffentlichkeit zeigten. Rudolf Dirr wurde am 16. Februar 1919 in Ottakring geboren. Nach dem Besuch der Pflichtschule studierte er von 1933 bis 1938 an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt und trat schließlich als Freiwilliger ins österrei- chische Bundesheer ein. Nach der Annexion Österreichs im März 1938 musste Rudolf Dirr als Soldat in der deutschen Wehrmacht dienen. 1943 heiratete er die Graphikerin Elisabeth Krasselt, mit der er bis zu seinem Tod in glücklicher Ehe lebte. Als Wehrmachtssoldat wirkte er als technischer Zeichner im Heeresbauamt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begann Rudolf Dirr ein fünfjähriges Studium an der Akademie der Bildenden Künste am Schillerplatz. 1947 wurde Dirr von Marianne und Oskar Pollak in den Vorwärts-Verlag  geholt, wo er als Zeichner für die ARBEITER-ZEITUNG, DIE FRAU und DAS KLEINE BLATT tätig war. Daneben arbeitete er als freiberuflicher Illustrator und schuf gebrauchsgraphische Arbeiten wie Plakate, Bucheinbände und Inserate; für diese Arbeiten wurde der Künstler immer wieder mit Preisen ausgezeichnet. In dieser Zeit war Dirr auch als freier Mitarbeiter beim Adressen-Suppan tätig. Ab 1967 war er der Hauskarikaturist der AZ und blieb es bis zur Einstellung dieser Zeitung im Jahr 1989. 1986 wurde ihm vom Bundespräsidenten der Berufstitel Pofessor verliehen. Nach der Einstellung der AZ arbeitete er noch fünf Jahre als Karikaturist bei der WIENER ZEITUNG. Seine Arbeiten wurden in erfolgreichen Ausstellungen in Korneuburg, Scheibbs,  Schlosshof sowie in Athen und in Israel gezeigt. 1991 erlitt Rudolf Dirr einen Schlaganfall. Er starb am 25. Dezember 2002.

Sinowatz vor Schule

 

 

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Guest
Guest Tuesday, 16 July 2019

F A Q zum Blog

Q
Wie kann ich hier Blogger werden
A

BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

Q
Kann ich in mehreren Kategorien schreiben
A

Ja, bitte dazu eine Meldung an den Webmaster (webmaster@forschmit.at) schreiben mit der Wunschkategorie

Q
Wie schreibe ich einen Blog?
A

Worum geht es: einem Blogger sollte daran gelegen sein, dass seine Artikel nicht einfach nur gelesen, sondern auch gern gelesen werden. Es kann also nicht schaden, ein paar Grundsätze für gutes und verständliches Schreiben zu beachten. Ich persönlich verwende dafür die Bücher Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Rene J. Cappon und Journalistisches Schreiben von Roy Peter Clark, die ich beide nur empfehlen kann (siehe Bilder rechts). Ein paar Grundregeln:

  • Finde eine passende Überschrift: die Überschrift ist das Aushängeschild deines Artikels. Ein Besucher entscheidet meist anhand der Überschrift und der ersten Zeilen, ob er den Artikel lesen wird oder nicht. Ein Tipp, der bei mir funktioniert: ich schreibe erst den Artikel, und danach überlege ich mir die Überschrift. Wenn der Artikel schon fertig ist, fällt es meist viel leichter, eine passende Überschrift zu finden.
  • Strukturiere deinen Text: ein guter Artikel sollte ein klar umrissenes Thema besitzen, das aus der Überschrift deutlich hervorgeht. Längere Texte sollten in thematische Abschnitte mit Teilüberschriften gegliedert werden.
  • Sei transparent: viele Leser möchten gern wissen, wessen Artikel sie da gerade lesen. Dieses Wissen hilft, das Gelesene besser in das persönliche Weltbild einzuordnen. Also: mache in deinem Blog und ggf. in deinem Artikel deutlich, wer da gerade schreibt.
  • Lege Wert auf den Anfang und das Ende des Artikels: bei einem Artikel verhält es sich wie bei einem Vortrag – sofern der Anfang und das Ende begeistern, werden die meisten Leute den Vortrag positiv in Erinnerung behalten. Bei einem Blogartikel bietet es sich zudem an, seine Leser zur aktiven Teilnahme aufzufordern, z.B. indem sie ihre Meinung zu dem gelesenen Thema in die Kommentare schreiben. Merke: wer einen Artikel kommentiert, kommt wieder!

Mein Ratschlag: Spaß und Durchhaltevermögen

Egal um welches Thema sich der Blog dreht, es wird eine Weile dauern bis man eine größere Zahl von Lesern erreicht und dadurch etwas Leben und Feedback entsteht. Wichtig ist, dass man nicht schreiben sollte um von möglichst vielen Menschen gelesen zu werden, sondern weil man Spaß daran hat, die richtige Motivation besitzt und z.B. gern etwas mit anderen teilen möchte. Sofern man seinem Blog treu bleibt und regelmäßig gute, hilfreiche oder interessante Artikel schreibt, werden die Leserzahlen von ganz allein steigen.

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