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Hier berichten wir über das Geschehen aus dem Bezirksmuseum Landstraße, gemeinsam mit Freunden unseres Museums

Peter Fendi (1796-1842), der bedeutende Wiener Genremaler im Biedermeier

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Interessante Landstraßer Persönlichkeiten, die im St. Marxer Friedhof beerdigt wurden (7)

 

Peter Fendi Portrait

In diesem Beitrag will ich mich mit einem der bedeutendsten Wiener Genremaler aus dem Biedermeier beschäftigen, der auch in unserem Bezirks daheim gewesen war: Peter Fendi (1796-1842).
Er war der Sohn eines Lehrers, wuchs in ärmlichsten Verhältnissen - als Kleinkind stürzte er vom Wickeltisch, wodurch er sich eine Rückgratverletzung zuzog, an der er bis zu seinem Tod litt - auf und sorgte nach dem frühen Tod seines Vaters für seine Mutter, indem er Schreibarbeiten in einer Anwaltskanzlei erledigte.

Durch Vermittlung eines Kunstsammlers, der Fendis Begabung erkannte, wurdePeter Fendi Brezelbub auf dem Glacis der junge Mann Zeichner im Münz- und Antikenkabinett. Durch Empfehlung hatte er Zugang zum Salon der Karoline Pichler, wo er mit jungen Malern - Carl und Albert Schindler, Johann Friedrich Tremel, Rudolf Gaupmann, Johann Baptist Staudinger u. a. - bekannt wurde, die er als Malschüler betreute.
Moritz Graf Dietrichstein, übrigens ebenfalls ein Landstraßer, dessen Palais und Garten sich dort befanden, wo wir heute die Schule Sacre Coeur finden, ermöglichte Fendi 1833 den Zugang zu Kaiserin Karoline Augusta und Erzherzogin Sophie, die ihn als Zeichenlehrer bei Hof anstellten.

 

 

 

 

Seit dem Ende der Dreißigerjahre war er einer der Peter Fendi Das Gewittererfolgreichsten Porträtisten in Wiener Adelskreisen, trotzdem schuf er auch Bilder mit sozialkritischen Anklängen.
An seinem letzten Wohnhaus in der Beatrixgasse gibt es keine Gedenktafel.

 

 

 

 

 

Fendi wurde auf dem St. Marxer Friedhof beigesetzt, aber 1909 in ein Ehrengrab im Wiener Zentralfriedhof umgebettet.

INFO: Der ausführliche neue Führer durch den St. Marxer Friedhof mit einem beigelegten Orientierungsplan liegt nun für Interessierte vor.
Sie können diesen im Bezirksmuseum Landstraße oder im Onlineshop erwerben.

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Guest
Guest Thursday, 20 June 2019

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Wie kann ich hier Blogger werden
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BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

Q
Kann ich in mehreren Kategorien schreiben
A

Ja, bitte dazu eine Meldung an den Webmaster (webmaster@forschmit.at) schreiben mit der Wunschkategorie

Q
Wie schreibe ich einen Blog?
A

Worum geht es: einem Blogger sollte daran gelegen sein, dass seine Artikel nicht einfach nur gelesen, sondern auch gern gelesen werden. Es kann also nicht schaden, ein paar Grundsätze für gutes und verständliches Schreiben zu beachten. Ich persönlich verwende dafür die Bücher Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Rene J. Cappon und Journalistisches Schreiben von Roy Peter Clark, die ich beide nur empfehlen kann (siehe Bilder rechts). Ein paar Grundregeln:

  • Finde eine passende Überschrift: die Überschrift ist das Aushängeschild deines Artikels. Ein Besucher entscheidet meist anhand der Überschrift und der ersten Zeilen, ob er den Artikel lesen wird oder nicht. Ein Tipp, der bei mir funktioniert: ich schreibe erst den Artikel, und danach überlege ich mir die Überschrift. Wenn der Artikel schon fertig ist, fällt es meist viel leichter, eine passende Überschrift zu finden.
  • Strukturiere deinen Text: ein guter Artikel sollte ein klar umrissenes Thema besitzen, das aus der Überschrift deutlich hervorgeht. Längere Texte sollten in thematische Abschnitte mit Teilüberschriften gegliedert werden.
  • Sei transparent: viele Leser möchten gern wissen, wessen Artikel sie da gerade lesen. Dieses Wissen hilft, das Gelesene besser in das persönliche Weltbild einzuordnen. Also: mache in deinem Blog und ggf. in deinem Artikel deutlich, wer da gerade schreibt.
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