Seit der ersten Eröffnung nach der Sommerpause am Freitag, 16. September 2011 gibt es für unsere Besucher vier (!) neue Ausstellungen:

ERPURCH³ Die drei Erdberg Idee und Gestaltung Karl Hauer und Karl Schlemmer

Erdburg MotteErdburg Motte, wahrscheinliches AussehenAußer unserem einstmals malerisch gewesenen Bezirksteil Erdberg zeigen wir unseren Besuchern zwei Ortschaften desselben Namens: Erdberg bei Poysdorf im Weinviertel und Erdberg nahe Znaim in Mähren, das mit seinem tschechischen Namen Hrádek heißt. Interessant ist, dass die Ortsnamen in jedem Fall von einer dort im frühen Mittelalter befindlichen Erdburg abgeleitet wurden und dass die katholischen Pfarrkirchen den beiden Heiligen Petrus und Paulus geweiht sind.

DIETRICHGASSE 36 Eine Schule wird 100 Idee und Gestaltung durch Schüler und Lehrer aus der Dietrichgasse

Die ehemalige Hauptschule wurde als Bürgerschule gegründet und hat in Erdberg Tradition. Ältere Erdberger erinnern sich gerne an ihre Schulzeit in dieser Anstalt und besonders daran, dass auf Initiative der Schüler und zweier Lehrer - Gustav Greiner und Franz Schmid - 1928 die Broschüre "Das sterbende Erdberg" erschienen ist. Seit 1983 wird die Anstalt als "Musikhauptschule" mit Integrationsklassen geführt, in denen "RegelschülerInnen" gemeinsam mit lernbehinderten oder schwerstbehinderten Kindern unterrichtet werden.

MARGIT ZONSICS eine Erdberger Malerin Idee und Gestaltung Margit Zonsics

Schulklasse v. ZomsicsSchulklasseDie Erdberger Künstlerin zeigt sowohl Grafiken als auch Acrylbilder.

Alle ihre Arbeiten, ob Ansichten von Landschaften, Porträts oder beispielsweise ihr Gruppenbild "Schulklasse" strahlen Leben und Zuversicht aus. Die Ausstellung ist sehenswert.

ARCHÄOLOGISCHE FUNDE IM 3. BEZIRK Idee und Gestalung durch die Wiener Stadtarchäologen

Hockergrab Ausgrabung 1999HockergrabAuf Anregung unserer Bezirksvertreter gestaltete die Wiener Stadtarchäologie diese Ausstellung, in der die interessantesten Funde der letzten Jahre - neolithische Wohngrube am Rennweg, Rest einer römischen Straße und frühmittelalterliche Gräber im Bereich der Aspanggründe, Spitzgraben als Teil der Verteidigungsanlagen in der Klimschgasse und vieles anderes mehr - gezeigt werden.

Unsere Öffnungszeiten sind unverändert an jedem Mittwoch von 16:00 bis 18:00 Uhr und an Sonntagen von 10:00 bis 12:00 Uhr.

Sonntag, 30. Oktober 2011 ist der letzte Ausstellungstag. Der Eintritt ist frei.