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Hier berichten wir über das Geschehen aus dem Bezirksmuseum Landstraße, gemeinsam mit Freunden unseres Museums

Anton Diabelli (1781-1858), Komponist und Musikverleger

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Interessante Landstraßer Persönlichkeiten, die im St. Marxer Friedhof beerdigt wurden (16).

Anton DiabelliDer erfolgreiche Musikverleger Anton Diabelli entstammte einer Salzburger Musikerfamilie und erhielt schon während seiner Kindheit Gesang-, Klavier- und Orgelunterricht durch seinen Vater. Im Alter von sieben Jahren wurde er Sängerknabe im Kloster Michaelbeuern, wo er eine gediegene Musikausbildung genoss, die er ab 1790 auf Empfehlung seines Förderers Michael Haydn, der seine kompositorische Begabung erkannt hatte, im Salzburger Benediktinergymnasium fortsetzte.
Seine Eltern wünschten, dass er Priester werde, weshalb er 1800 in ein Zisterzienserkloster eintrat, aber trotzdem weiterhin komponierte. Als das Kloster 1803 säkularisiert wurde, gab er seinen Vorsatz Priester zu werden, auf und ging nach Wien zu Joseph Haydn, den Bruder seines Förderers. Hier gab er Klavier- und Gitarreunterricht.
Er wurde wegen seiner Kompositionen von Joseph Haydn geschätzt und befreundete sich mit Ludwig van Beethoven, der 33 Variationen über einen von Diabelli komponierten Walzer - op. 120 - schuf. ---Hörbeispiel--- Diabelli komponierte während dieser Zeit zahlreiche Musikstücke für Gitarre.
1818 trat Anton Diabelli in den Musikverlag von Peter Cappi ein, den er schließlich 1824 übernahm. In den folgenden drei Jahrzehnten betreute er alle bedeutenden Wiener Komponisten - von Haydn, Beethoven, Cherubini und Mozart über die "Sträuße" und Lanner bis Schubert - wodurch er in Wien zur Institution wurde.
Die Liste seiner mehr als 200 Kompositionen umfasst neben der Gitarre- auch Klavier-, Orchester und Kammermusik sowie Operetten, Singspiele, Kantaten und Messen. Noch heute werden seine Pastoralmesse - op. 147 - und Landmesse - op. 107 - aufgeführt. Seine letzte Wohnung hatte er im Haus Am Heumarkt 9. Leider gibt es hier keine Gedenktafel.

INFO: Der ausführliche neue Führer durch den St. Marxer Friedhof mit einem beigelegten Orientierungsplan liegt nun für Interessenten vor. Sie können diesen im Bezirksmuseum Landstraße oder im Onlineshop erwerben.

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Guest
Guest Monday, 16 December 2019

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Wie kann ich hier Blogger werden
A

BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

Q
Kann ich in mehreren Kategorien schreiben
A

Ja, bitte dazu eine Meldung an den Webmaster (webmaster@forschmit.at) schreiben mit der Wunschkategorie

Q
Wie schreibe ich einen Blog?
A

Worum geht es: einem Blogger sollte daran gelegen sein, dass seine Artikel nicht einfach nur gelesen, sondern auch gern gelesen werden. Es kann also nicht schaden, ein paar Grundsätze für gutes und verständliches Schreiben zu beachten. Ich persönlich verwende dafür die Bücher Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Rene J. Cappon und Journalistisches Schreiben von Roy Peter Clark, die ich beide nur empfehlen kann (siehe Bilder rechts). Ein paar Grundregeln:

  • Finde eine passende Überschrift: die Überschrift ist das Aushängeschild deines Artikels. Ein Besucher entscheidet meist anhand der Überschrift und der ersten Zeilen, ob er den Artikel lesen wird oder nicht. Ein Tipp, der bei mir funktioniert: ich schreibe erst den Artikel, und danach überlege ich mir die Überschrift. Wenn der Artikel schon fertig ist, fällt es meist viel leichter, eine passende Überschrift zu finden.
  • Strukturiere deinen Text: ein guter Artikel sollte ein klar umrissenes Thema besitzen, das aus der Überschrift deutlich hervorgeht. Längere Texte sollten in thematische Abschnitte mit Teilüberschriften gegliedert werden.
  • Sei transparent: viele Leser möchten gern wissen, wessen Artikel sie da gerade lesen. Dieses Wissen hilft, das Gelesene besser in das persönliche Weltbild einzuordnen. Also: mache in deinem Blog und ggf. in deinem Artikel deutlich, wer da gerade schreibt.
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