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Hier berichten wir über das Geschehen aus dem Bezirksmuseum Landstraße, gemeinsam mit Freunden unseres Museums

Anton Hasenhut (1766-1841), der Erfinder der Figur des "Thaddädl"

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Interessante Persönlichkeiten, die im St. Marxer Friedhof beerdigt wurden (27).

 

In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit dem Alt-Wiener Volkstheater, das seine Wurzeln einerseits im Jesuitendrama und anderseits in den Stegreifkomödien auf den "Pawlatschen" hatte. Da gab es immer die tolpatschige, dummdreiste  Figur des "Hanswurst", die in Wien von Josef Anton Stranitzky (1676-1726) zur Perfektion in der Darstellung entwickelt wurde. Im späteren 18. Jahrhundert kam diese Figur aus der Mode. 1789 wurde der 23jährige in Peterwardein (heute Novi Sad) geborene Anton Hasenhut ans Leopoldstädter Theater engagiert. Während einer Probe begann er plötzlich mit kindhafter Fistelstimme zu sprechen, was bei allen anwesenden Kollegen und dem Direktor größte Heiterkeit hervorrief. Das war der Beginn seiner Darstellung des "Thaddädl", den er mit einer trompetenartigen Fistelstimme sprechend als blasierten Gecken mit komischem Äußeren darstellte. Er blieb der Leopoldstadt bis 1803 treu und wechselte dann ins Theater an der Wien, wo er bis 1819 engagiert war. Während dieser Jahre unternahm er zahlreiche Gastspielreisen nach Deutschland. Sowohl Adolf Bäuerle (1786-1859) als auch Karl Meisl (1775-1853) verfassten für ihn Theaterstücke, in denen

 

jeweils eine Rolle ihm als Thaddädl auf den Leib geschrieben war. Franz Grillparzer erwähnte in einem seiner Briefe den Besuch eines Thaddädl-Stückes und äußerte sich lobend über Hasenhuts Komik. Mit dem Beginn des Biedermeier schwand das Publikumsinteresse an derartigen Darstellungen. Hasenhut trat noch einige Jahre als Schauspieler auf, konnte aber nicht mehr an seine ehemaligen Erfolge anknüpfen. Während seiner letzten Lebensjahre verdiente er sich seinen Lebensunterhalt als Kopist.

INFO: Der ausführliche neue Führer durch den St. Marxer Friedhof, der mit einem umfangreichen Orientierungsplan versehen ist, liegt nun für Interessenten vor.

Sie können diesen im Bezirksmuseum Landstraße oder im Onlineshop erwerben.

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Guest
Guest Tuesday, 18 June 2019

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Wie kann ich hier Blogger werden
A

BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

Q
Kann ich in mehreren Kategorien schreiben
A

Ja, bitte dazu eine Meldung an den Webmaster (webmaster@forschmit.at) schreiben mit der Wunschkategorie

Q
Wie schreibe ich einen Blog?
A

Worum geht es: einem Blogger sollte daran gelegen sein, dass seine Artikel nicht einfach nur gelesen, sondern auch gern gelesen werden. Es kann also nicht schaden, ein paar Grundsätze für gutes und verständliches Schreiben zu beachten. Ich persönlich verwende dafür die Bücher Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Rene J. Cappon und Journalistisches Schreiben von Roy Peter Clark, die ich beide nur empfehlen kann (siehe Bilder rechts). Ein paar Grundregeln:

  • Finde eine passende Überschrift: die Überschrift ist das Aushängeschild deines Artikels. Ein Besucher entscheidet meist anhand der Überschrift und der ersten Zeilen, ob er den Artikel lesen wird oder nicht. Ein Tipp, der bei mir funktioniert: ich schreibe erst den Artikel, und danach überlege ich mir die Überschrift. Wenn der Artikel schon fertig ist, fällt es meist viel leichter, eine passende Überschrift zu finden.
  • Strukturiere deinen Text: ein guter Artikel sollte ein klar umrissenes Thema besitzen, das aus der Überschrift deutlich hervorgeht. Längere Texte sollten in thematische Abschnitte mit Teilüberschriften gegliedert werden.
  • Sei transparent: viele Leser möchten gern wissen, wessen Artikel sie da gerade lesen. Dieses Wissen hilft, das Gelesene besser in das persönliche Weltbild einzuordnen. Also: mache in deinem Blog und ggf. in deinem Artikel deutlich, wer da gerade schreibt.
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