Das Laveranhaus in 1774
Der französische Mediziner Laveran war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts als Emigrant nach Wien gekommen und ließ 1776 in der heutigen Fasangasse ein Jagdschlößchen mit Nebengebäuden erbauen, das sich bis zur parallel laufenden Hohlweggasse erstreckte.
Bis zum Abbruch der Anlage um das Jahr 1860 - inzwischen waren die Gebäude in den Besitz der Fleischhauerfamilie Kölbl gekommen - verkam die Liegenschaft immer mehr, und die Wohnverhältnisse dort waren katastrophal;  in der Umgebung bezeichnete  man zuletzt das Laveranhaus als AFFENTÜRKEI.

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