Franz Schubert wohnte im Sommer 1816 einige Wochen bei einigen seiner Freunde im Wohnturm des Hauses Erdbergstraße 17, das dem Ehepaar Watteroth gehörte. Watteroths Studenten bestellten bei ihm die Komposition einer Kantate anlässlich des bevorstehenden Namenstagsfestes ihres Professors am 13. Juli. Der junge Komponist führte zu dieser Zeit ein Tagebuch und er schrieib:

17. Juny 1816 An diesem Tag componirte ich das erste Mahl für Geld. Nähmlich eine Cantate für die Nahmensfeyer des Hr. Professors Wattrot von Dräxler. Das Honorar ist 100 fl. W. W.

Im Jahr 1923 wurde vom Schubertbund an der Fassade des ehemaligen Alt-Wiener-Hauses Erdbergstraße 17 diese Gedenktafel angebracht, die, nachdem das Haus 1944 durch Bombentreffer zerstört war, am Wohnturm befestigt wurde.

Da sie schon sehr verwittert ist, geben wir Ihnen hier den Text:

FRANZ SCHUBERT wohnte im Jahre 1816 in diesem Hause. Am 24. Juni 1816 wurde hier im Garten seine Kantate PROMETHEUS aufgeführt. Gestiftet vom Wiener Schubertbund 1923

Das Haus erlitt im Zweiten Weltkrieg einen Bombenschaden, an seiner Stelle schloss jahrelang eine Mauer das Grundstück gegen die Erdbergstraße ab.

Anfang Dezember 2006 war es dann so weit: Nachdem das Grundstück, auf dem der Schubertturm steht, verkauft worden war, wurde mit dem Abbruch desselben begonnen. Auf Intervention der Bezirksvorstehung wurden die Arbeiten eingestellt, und ... lesen sie hier weiter