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Hier berichten wir über das Geschehen aus dem Bezirksmuseum Landstraße, gemeinsam mit Freunden unseres Museums

Franz Schmidt (1874-1939), der Komponist der Oper "Notre Dame"

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Landstraßer/innen, über die man auch heute noch (manchmal) spricht (6)

Der unvergessliche Tenor Franz Schmidt

Der aus Preßburg stammende spätere Komponist wohnte schon als Student ab 1889 in unserem Bezirk (Juchgasse 40). Nach seinen Studien - Kompositionslehre, Klavier, Cello - wurde er als Solocellist Mitglied der Wiener Philharmoniker und spielte auch im Quartett von Arnold Schönberg. 1914 bekam er eine Professur für Klavier an der Wiener Musikakademie - heute Universität für Musik und darstellende Kunst - deren Direktor er 1925 und Rektor ab 1927 wurde. Als Lehrer für Klavier, Violoncello, Kontrapunkt und Komposition bildete er zahlreiche Musiker, Dirigenten und Komponisten aus. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er 1937 seine Lehrtätigkeit.

Schmidt komponierte vier Symphonien, mehrere Klavierkonzerte, Orchester-, Kammermusik- und Orgelwerke. Seine bedeutendsten Kompositionen waren über Jahrzehnte sein Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln und seine romantische Oper Notré Dame; als Vorlage des zweiaktigen Werks diente der Roman Der Glöckner von Notre Dame, das  Libretto verfaste Schmidt gemeinsam mit Leopold Wilk nach Texten nach Victor Hugo.

Er erhielt viele Auszeichnungen, und anlässlich seines 60. Geburtstages wurde ihm das Ehrendoktorat der Wiener Universität verliehen.

Sein Privatleben verlief besonders tragisch: Ab 1919 war seine Ehefrau zur stationären Behandlung in der Wiener Nervenheilanstalt Am Steinhof untergebracht, und seine Tochter Emma starb völlig unerwartet nach der Geburt ihres ersten Kindes. Die Ermordung seiner Frau im Zug der nationalsozialisten Euthanasie-Kampagne im Jahre 1942 musste er nicht mehr erleben.

Seine weitere Anschriften in unserem Bezirk waren: Erdbergstraße 57 (1891-1899), Hainburgerstraße 56 (1900) und Neulinggasse 36 (1823-1926).

Leider erinnert heute in ganz Wien nichts mehr an diesen großen Künstler.

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Guest
Guest Thursday, 20 June 2019

F A Q zum Blog

Q
Wie kann ich hier Blogger werden
A

BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

Q
Kann ich in mehreren Kategorien schreiben
A

Ja, bitte dazu eine Meldung an den Webmaster (webmaster@forschmit.at) schreiben mit der Wunschkategorie

Q
Wie schreibe ich einen Blog?
A

Worum geht es: einem Blogger sollte daran gelegen sein, dass seine Artikel nicht einfach nur gelesen, sondern auch gern gelesen werden. Es kann also nicht schaden, ein paar Grundsätze für gutes und verständliches Schreiben zu beachten. Ich persönlich verwende dafür die Bücher Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Rene J. Cappon und Journalistisches Schreiben von Roy Peter Clark, die ich beide nur empfehlen kann (siehe Bilder rechts). Ein paar Grundregeln:

  • Finde eine passende Überschrift: die Überschrift ist das Aushängeschild deines Artikels. Ein Besucher entscheidet meist anhand der Überschrift und der ersten Zeilen, ob er den Artikel lesen wird oder nicht. Ein Tipp, der bei mir funktioniert: ich schreibe erst den Artikel, und danach überlege ich mir die Überschrift. Wenn der Artikel schon fertig ist, fällt es meist viel leichter, eine passende Überschrift zu finden.
  • Strukturiere deinen Text: ein guter Artikel sollte ein klar umrissenes Thema besitzen, das aus der Überschrift deutlich hervorgeht. Längere Texte sollten in thematische Abschnitte mit Teilüberschriften gegliedert werden.
  • Sei transparent: viele Leser möchten gern wissen, wessen Artikel sie da gerade lesen. Dieses Wissen hilft, das Gelesene besser in das persönliche Weltbild einzuordnen. Also: mache in deinem Blog und ggf. in deinem Artikel deutlich, wer da gerade schreibt.
  • Lege Wert auf den Anfang und das Ende des Artikels: bei einem Artikel verhält es sich wie bei einem Vortrag – sofern der Anfang und das Ende begeistern, werden die meisten Leute den Vortrag positiv in Erinnerung behalten. Bei einem Blogartikel bietet es sich zudem an, seine Leser zur aktiven Teilnahme aufzufordern, z.B. indem sie ihre Meinung zu dem gelesenen Thema in die Kommentare schreiben. Merke: wer einen Artikel kommentiert, kommt wieder!

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