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Hier berichten wir über das Geschehen aus dem Bezirksmuseum Landstraße, gemeinsam mit Freunden unseres Museums

Franz Xaver Niemeczek (1766-1849), ein Freund Mozarts und dessen erster Biograph

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Interessante Persönlichkeiten, die im St. Marxer Friedhof beerdigt wurden (26).

Als Wolfgang Amadeus Mozart 1787 nach Prag reiste, um dort seinen "Don Juan" zu dirigieren, lernte er den jungen Franz Xaver Niemeczek, einen seiner Verehrer, kennen. Diese Bekanntschaft entwickelte sich zu einer derart engen Freundschaft, dass Mozart seinen letzten im Juli 1791 geborenen Sohn auf die Namen Franz Xaver Wolfgang taufen ließ. In einem seiner Briefe bat er Niemeczek, dass sich dieser im Falle seines Todes um seine beiden Söhne Franz Xaver Wolfgang und den älteren Carl Thomas kümmern möge. Als Mozart starb, lebte Niemeczek in Prag als Gymnasialprofessor. Die Witwe Constanze erfüllte Wolfgangs Wunsch und übergab den damals siebenjährigen Carl der Obhut Niemeczeks. Dieser überwachte nicht nur das Heranwachsen des Kindes, sondern erteilte diesem auch Klavierunterricht bis 1797, als Carl Thomas nach Livorno ging, um in einem Handelshaus eine Lehre anzutreten. Während der folgenden Jahrzehnte blieben die beiden in regem brieflichen Kontakt. Auch die Verbindung mit Mozarts Witwe blieb über die Jahre bestehen. Er war einer derjenigen Freunde, die ihr rieten Franz Xaver eine musikalische Ausbildung zu ermöglichen. Niemeczek wurde schließlich Universitätsprofessor und veröffentlichte einige Arbeiten, in denen er sich mit Mozarts Genie, Leben und Werk auseinandersetzte. In einer seiner Arbeiten setzte er sich mit Mozarts Fremdsprachenkenntnissen auseinander und schrieb unter anderem: Die lateinische Sprache erlernte er erst in späteren Jahren und zwar nur so weit, um das Verständnis des Kirchentextes zu haben, den er allenfalls in Musik zu setzen hatte. Niemeczek genießt in Tschechien noch heute große Verehrung als Kapazität in allen Belangen, die Mozart betreffen. Davon konnte ich mich anlässlich eines Besuches einer Prager Historikerin überzeugen. INFO: Der ausführliche neue Führer durch den St. Marxer Friedhof, der auch einen großen Orientierungsplan enthällt, liegt nun für Interessenten vor. Sie können diesen im Bezirksmuseum Landstraße oder im Onlineshop erwerben.

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Guest
Guest Monday, 16 December 2019

F A Q zum Blog

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Wie kann ich hier Blogger werden
A

BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

Q
Kann ich in mehreren Kategorien schreiben
A

Ja, bitte dazu eine Meldung an den Webmaster (webmaster@forschmit.at) schreiben mit der Wunschkategorie

Q
Wie schreibe ich einen Blog?
A

Worum geht es: einem Blogger sollte daran gelegen sein, dass seine Artikel nicht einfach nur gelesen, sondern auch gern gelesen werden. Es kann also nicht schaden, ein paar Grundsätze für gutes und verständliches Schreiben zu beachten. Ich persönlich verwende dafür die Bücher Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Rene J. Cappon und Journalistisches Schreiben von Roy Peter Clark, die ich beide nur empfehlen kann (siehe Bilder rechts). Ein paar Grundregeln:

  • Finde eine passende Überschrift: die Überschrift ist das Aushängeschild deines Artikels. Ein Besucher entscheidet meist anhand der Überschrift und der ersten Zeilen, ob er den Artikel lesen wird oder nicht. Ein Tipp, der bei mir funktioniert: ich schreibe erst den Artikel, und danach überlege ich mir die Überschrift. Wenn der Artikel schon fertig ist, fällt es meist viel leichter, eine passende Überschrift zu finden.
  • Strukturiere deinen Text: ein guter Artikel sollte ein klar umrissenes Thema besitzen, das aus der Überschrift deutlich hervorgeht. Längere Texte sollten in thematische Abschnitte mit Teilüberschriften gegliedert werden.
  • Sei transparent: viele Leser möchten gern wissen, wessen Artikel sie da gerade lesen. Dieses Wissen hilft, das Gelesene besser in das persönliche Weltbild einzuordnen. Also: mache in deinem Blog und ggf. in deinem Artikel deutlich, wer da gerade schreibt.
  • Lege Wert auf den Anfang und das Ende des Artikels: bei einem Artikel verhält es sich wie bei einem Vortrag – sofern der Anfang und das Ende begeistern, werden die meisten Leute den Vortrag positiv in Erinnerung behalten. Bei einem Blogartikel bietet es sich zudem an, seine Leser zur aktiven Teilnahme aufzufordern, z.B. indem sie ihre Meinung zu dem gelesenen Thema in die Kommentare schreiben. Merke: wer einen Artikel kommentiert, kommt wieder!

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