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Hier berichten wir über das Geschehen aus dem Bezirksmuseum Landstraße, gemeinsam mit Freunden unseres Museums

Jakob Hyrtl (1799-1868), Kupferstecher und Mozartverehrer

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Interessante Landstraßer Persönlichkeiten, die im St. Marxer Friedhof beerdigt wurden (9)

Der Grabstein des Kupferstechers Jakob Hyrtl (1799-1868) erinnert mich bei jedem Friedhofsbesuch an zwei G'schichterln. Das Hyrtlgrab war dort, wo sich heute der Beginn der nordwestlichen Friedhofsmauer befindet; dieser Stein und einige andere mussten in den Sechzigerjahren einem später nicht verwirklichten Straßenbauprojekt weichen und wurden um einige Meter ins Friedhofsinnere versetzt. Der Anatom JosefHyrtl, einen Schädel haltendDas zweite Detail steht mit dem Anatomen Josef Hyrtl (1810-1894), der Jakobs Bruder war, dem Totengräber auf dem St. Marxer Friedhof Josef Rothmayer sowie mit Wolfgang Amadeus Mozart in engem Zusammenhang. S. Bild links. Sowohl der Anatom Josef Hyrtl als auch sein Bruder Jakob waren Verehrer Mozarts; Jakob nahm Verbindung mit dem Totengräber Rothmayer auf und bat diesen 1801, ihm anlässlich der Öffnung des Schachtgrabes, in dem Mozart 1791 beigesetzt worden war, den Schädel des großen Komponisten zu überlassen.
Jakob vererbte ihn seinem Bruder, dem Anatomen Josef Hyrtl, der ihn in Ehren hielt. Weil der Anatom mit dem damaligen Salzburger Bürgermeister eng befreundet war, vermachte er diesem den Schädel, der denselben wieder dem Mozarteum übergab, wo er sich noch heute befindet. Als das Mozarteum zu Beginn des 20. Jahrhunderts dieses Kleinod übernahm, konnte sich niemand vorstellen, dass es der medizinischen Technik einhundert Jahre später möglich wäre, nicht nur mittels DNA-Vergleichen aus Knochen verschiedener Personen eindeutig deren verwandtschaftliche Zugehörigkeiten klarzustellen, sondern auch aus Schädelknochen das Aussehen des Verstorbenen zu rekonstruieren. Inzwischen wurde beides gemacht, aber die Ergebnisse haben offenbar keine Sensation verursacht.

 

INFO: Der ausführliche neue Führer durch den St. Marxer Friedhof mit beigelegtem Orientierungsplan liegt nun für Interessenten vor. Sie können diesen im Bezirksmuseum Landstraße oder im Onlineshop erwerben.

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Guest
Guest Thursday, 22 August 2019

F A Q zum Blog

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Wie kann ich hier Blogger werden
A

BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

Q
Kann ich in mehreren Kategorien schreiben
A

Ja, bitte dazu eine Meldung an den Webmaster (webmaster@forschmit.at) schreiben mit der Wunschkategorie

Q
Wie schreibe ich einen Blog?
A

Worum geht es: einem Blogger sollte daran gelegen sein, dass seine Artikel nicht einfach nur gelesen, sondern auch gern gelesen werden. Es kann also nicht schaden, ein paar Grundsätze für gutes und verständliches Schreiben zu beachten. Ich persönlich verwende dafür die Bücher Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Rene J. Cappon und Journalistisches Schreiben von Roy Peter Clark, die ich beide nur empfehlen kann (siehe Bilder rechts). Ein paar Grundregeln:

  • Finde eine passende Überschrift: die Überschrift ist das Aushängeschild deines Artikels. Ein Besucher entscheidet meist anhand der Überschrift und der ersten Zeilen, ob er den Artikel lesen wird oder nicht. Ein Tipp, der bei mir funktioniert: ich schreibe erst den Artikel, und danach überlege ich mir die Überschrift. Wenn der Artikel schon fertig ist, fällt es meist viel leichter, eine passende Überschrift zu finden.
  • Strukturiere deinen Text: ein guter Artikel sollte ein klar umrissenes Thema besitzen, das aus der Überschrift deutlich hervorgeht. Längere Texte sollten in thematische Abschnitte mit Teilüberschriften gegliedert werden.
  • Sei transparent: viele Leser möchten gern wissen, wessen Artikel sie da gerade lesen. Dieses Wissen hilft, das Gelesene besser in das persönliche Weltbild einzuordnen. Also: mache in deinem Blog und ggf. in deinem Artikel deutlich, wer da gerade schreibt.
  • Lege Wert auf den Anfang und das Ende des Artikels: bei einem Artikel verhält es sich wie bei einem Vortrag – sofern der Anfang und das Ende begeistern, werden die meisten Leute den Vortrag positiv in Erinnerung behalten. Bei einem Blogartikel bietet es sich zudem an, seine Leser zur aktiven Teilnahme aufzufordern, z.B. indem sie ihre Meinung zu dem gelesenen Thema in die Kommentare schreiben. Merke: wer einen Artikel kommentiert, kommt wieder!

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