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Neulinggasse und das Arenbergviertel

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Aus dem Buch “Landstrasser Spaziergänge” des Bezirkmsmuseums bringen wir hier Anregungen für Ihren Erkundungsweg im Bezirk.

Die Neulinggasse (Vinzenz Neuling, Brauhausbesitzer) verbindet heute die  Landstraßer Hauptstraße mit der Salesianergasse. Ursprünglich bestand nur der Teil zwischen Ungargasse und Wiener Neustädter Kanal unter dem Namen Grasgasse . In Richtung Landstraßer Hauptstraße konnte der Verkehrsweg erst nach Abbruch der Trainkaserne (s. Kapitel 10: Ungargasse) um 1900 verlängert werden. In den Jahren zwischen 1938 und 1946 war sie in Schredtgasse umbenannt. ONR 1-3 und 2-4: Diese 1954 gebaute städtische Wohnhausanlage mit der Durchfahrt zur Neulinggasse – sie wurde vor kurzem nach Dr. Kurt Steyrer benannt – brachte erst die uns vertraute Situation. Bis 1943 endete die Neulinggasse beim

Ziehrerplatz. Als dann der Beschluss gefasst wurde, im Arenbergpark die beiden Bunker zu errichten, trug man kurzerhand das ehemalige Haus Landstraßer Hauptstraße 94, wo es einen Fußweg zum Anfang der Neulinggasse gab, zur Hälfte ab, um durch die so entstandene Lücke die Gleise einer Feldbahn legen zu können, die vom Donaukanal Baumaterial zur Baustelle transportierte. ONR 1-3: Vor dem Haus steht die Steinskulptur „Familie“ von Margaretha Hanusch. Hinter dem Durchgang befindet sich vor dem Eingang zum Kindergarten die Kunststeinplastik „Bär“ von Josef Schagerl, die 1956 hier errichtet wurde. Hier ist der Zugang zum Ziehrerplatz (Komponist Carl Michael Ziehrer) ONR 8: Dieses städtische Wohnhaus aus der Zeit der Ersten Republik wurde nach Plänen des Architekten Theophil Niemann gestaltet und stellt mit dem schön gestalteten Eingangsbereich ein bemerkenswertes Beispiel eines „Gemeindebaues“ dar. ONR 9: Hier wohnte in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg die Gitarrenvirtuosin Luise Walker-Hejsek. Nun wenden wir uns dem Arenbergpark zu. Er ist der Gartenrest des 145 ehemaligen Palais Arenberg (s. Kapitel 7), das die Anschrift Landstraßer Hauptstraße 96 trug. Der Pavillon wird während der warmen Jahreszeit als Restaurant genutzt.

Der ab 1945 während vieler Nachkriegsjahre tätige Landstraßer Bezirksvorsteher Josef Pfeifer wohnte hier bis zu seinem Tode. Pfeifer wurde 1934 vom Schuldienst wegen seiner politischen Einstellung enthoben und war im Jahre 1938 für einige Wochen aus politischen Gründen im Polizeigefangenenhaus Elisabethpromenade. Sofort nach seiner Enthaftung im Jahre 1939 musste der damals bereits 52-Jährige zur Wehrmacht einrücken.

ONR 6: Die bedeutende Tänzerin Grete Wiesenthal wohnte hier schon vor dem Jahre 1938. Nachdem sie 1902 von Gustav Mahler entdeckt wurde und von da an in der damaligen Hofoper tanzte, machte sie sich 1908 nach einer Auseinandersetzung mit dem Ballettmeister selbständig und trat von nun an gemeinsam mit ihren beiden Schwestern Elsa und Bertha in Kabaretts auf. Die Tanzgruppe unternahm Tourneen nach Russland und nach Ungarn. Nach einer Zwangspause wegen einer Geburt tanzte Grete Wiesenthal wieder als Solistin (Hugo von Hofmannsthal schrieb für sie die Ballette „Amor und Psyche“ und „Das fremde Mädchen“). Sie arbeitete für Max Reinhardt als Choreographin und begann 1913 ihre Karriere beim Stummfilm. 1920 debütierte sie als Schauspielerin, 1921/22

ONR 39: In dieser in den Jahren 1930/31 nach Plänen des Architekten Armand Weiser erbauten städtischen Wohnhausanlage wohnten die Ehepaare Otto und Lucie Kreisky – sie konnten 1938 in die USA emigrieren – und Heinrich und Alice Scheuer, die beide im Konzentrationslager Maly Trostinec ermordet wurden. Ihre Tochter Rosa emigrierte nach London, ihr Sohn Georg nach Frankreich, wo er sich der Resistance anschloss. Dr. Otto Kreisky war Professor im Radetzkygymnasium, Heinrich Scheuer arbeitete als Journalist.
Demnächst wird die Wohnhausanlage ...

Den kompletten Weg können Sie im Buch nachlesen, besuchen Sie das Museum in der Sechskrügelgasse 11 und besorgen Sie sich diese umfangreiche Publikation für sich selbst oder als Geschenk, oder bestellen Sie es Online hier. * ONR (Ordnungs- bzw. Hausnummer)

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Guest Wednesday, 18 September 2019

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Wie kann ich hier Blogger werden
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BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

Q
Kann ich in mehreren Kategorien schreiben
A

Ja, bitte dazu eine Meldung an den Webmaster (webmaster@forschmit.at) schreiben mit der Wunschkategorie

Q
Wie schreibe ich einen Blog?
A

Worum geht es: einem Blogger sollte daran gelegen sein, dass seine Artikel nicht einfach nur gelesen, sondern auch gern gelesen werden. Es kann also nicht schaden, ein paar Grundsätze für gutes und verständliches Schreiben zu beachten. Ich persönlich verwende dafür die Bücher Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Rene J. Cappon und Journalistisches Schreiben von Roy Peter Clark, die ich beide nur empfehlen kann (siehe Bilder rechts). Ein paar Grundregeln:

  • Finde eine passende Überschrift: die Überschrift ist das Aushängeschild deines Artikels. Ein Besucher entscheidet meist anhand der Überschrift und der ersten Zeilen, ob er den Artikel lesen wird oder nicht. Ein Tipp, der bei mir funktioniert: ich schreibe erst den Artikel, und danach überlege ich mir die Überschrift. Wenn der Artikel schon fertig ist, fällt es meist viel leichter, eine passende Überschrift zu finden.
  • Strukturiere deinen Text: ein guter Artikel sollte ein klar umrissenes Thema besitzen, das aus der Überschrift deutlich hervorgeht. Längere Texte sollten in thematische Abschnitte mit Teilüberschriften gegliedert werden.
  • Sei transparent: viele Leser möchten gern wissen, wessen Artikel sie da gerade lesen. Dieses Wissen hilft, das Gelesene besser in das persönliche Weltbild einzuordnen. Also: mache in deinem Blog und ggf. in deinem Artikel deutlich, wer da gerade schreibt.
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