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Finden Sie hier periodisch einige Auszüge aus dem Buch, veröffentlicht vom Bezirksmuseum Landstrasse, Wien 3

Beginnen wir mit Kapitel 1: PRÄHISTORISCHE UND RÖMISCHE FUNDE (Stand 2007)

13-15, 17, 36 Gerlgasse 8, 12 Göschlgasse 12, 14
Hafengasse 2, 13 Hegergasse 13 Hohlweggasse 1 bis 19, 2 bis 6, 10, 12
Jacquingasse 18 Keilgasse 2 bis 6, 7, 9, 12 Kleistgasse 2, 12 Klimschgase 12 bis 18, 19, 21, 40
Landstraßer Gürtel 27 Landstraßer Hauptstraße 10, 13, 21, 39, 75-77, 137, 146-148, 169, 171, 173
Mechelgasse 1 bis 5 Metternichgasse 11
Oberzellergasse 14 bis 20 Prätoriusgasse Prinz-Eugen-Straße 1
Rechte Bahngasse 50 Reisnerstraße 59, 61 Rennweg 6, 11, 12A, 13, 14 bis 26, 21, 31 bis 33A, 34-36, 44, 49, 54, 58 bis 64, 63, 81, 87, 95, 96, 97, 102
Rennweg / Ungargasse Rudolfstiftung (Garten) Schlachthausgasse 52, 54
Schützengasse 1, 2, 12, 24 Siegelgasse Stanislausgasse 1, 2, 4, 11 Steingasse 21 bis 27, 30, 33 bis 37, 36 bis 40 Strohgasse 1 Stubenbrücke Schweizer Garten Ungargasse 64
Viehmarktgasse Zollamtsstraße, Vordere

Damit haben Sie einen ersten Überblick über diese Funde im Bezirk, lesen Sie bitte die weiteren kommenden Buchauszüge - der nächste wird sein: Ein Bericht über die "Frühgeschichte", oder beschaffen Sie sich das Buch bei einem Besuch im Bezirksmuseum in der Sechskrügelgasse 11; oder Sie bestellen es Online hier.

 

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St. Marx1986 verfasste ich ein Museumsheft mit dem Schwerpunkt St. Marx. (Siehe Shop) Weil sich inzwischen dort einiges verändert hat, möchte ich in der nächsten Zeit - ich schrieb diesen Text im Frühjahr 2007 - eine umfassende Ausstellung über diesen Teil unseres Bezirksgebietes gestalten.

Warum dieser Bezirksteil diesen Namen trägt, wird auf der Seite St. Marxer Versorgungshaus erzählt. Dort sind auch einige historische Fotos zu finden.

Auch über das als "Bauch von Wien" bezeichnete ehemalige Schlachthaus St. Marxberichte in in unserer Homepage. Hier ist allerdings inzwischen nachzutragen, dass der Rinderschlachthof, der nach Informationen aus den Reihen der Bezirkspolitiker möglicherweise bald als Oldtimer-Ausstellungsort mit angeschlossenem Gastronomiebereich genutzt werden wird, bereits in neuem Glanz erstrahlt. Das Innere der Halle besticht durch seine Schönheit und klaren Formen

In unmittelbarer Nähe der Rinderhalle wurde vor einigen Jahren an der linken Seite des Rennwegs das T-mobile-Center mit der Anschrift Rennweg 97-99 errichtet.

Lesen Sie hier weiter auf unserer Museumswebseite

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Die ursprüngliche soziale Einrichtung an dieser Stelle - ich spreche vom Gebiet um die heutige städtische Wohnhausanlage Landstraßer Hauptstraße 173-175 - wurde schon 1270 als Siechenhaus St. Lazar erwähnt. Im selben Jahr begann der 7. Kreuzzug! Der im Mittelalter gegründete Lazarus-Ritterorden richtete zu dieser Zeit an Einfallstraßen Spitäler ein, in denen Kranke sowohl zur Heilung als auch vorbeugend aufgenommen wurden, um zu vermeiden, dass sie ihre Erkrankung in die nahe gelegene Stadt einschleppen.
Natürlich gab es hier auch eine dem heiligen Lazarus geweihte Kapelle. Um 1370 wurde der heilige Markus Schutzpatron der Kapelle, den priesterlichen Beistand leisteten Kapläne des Himmelpfortklosters.
1376 finden wir die Anstalt erstmals als "Haus zu St. Marx, das man zu St. Lazar nennt" erwähnt. Während der ersten Türkenbelagerung wurde sowohl die gesamte Anstalt zerstört als auch alle Insassen getötet. Bereits 1540 findet man in Chroniken die Erwähnung des wieder errichteten Krankenhauses, und zwei Jahre später wurde der Einrichtung das Tafernrecht verliehen, das sowohl mit dem Brau- und Brennrecht sowie der Backgerechtigkeit verbunden war.  

Allerdings durften die Gäste beim Konsumieren nicht sitzen! 1547 besuchte Wolfgang Schmeltzl Wien und berichtete, dass 190 Patienten im St. Marxer Spital Aufnahme gefunden hatten. Auch 1683 wurden die Gebäude und die Kirche wieder zerstört, die Kranken ermordet, die Felder verwüstet und das Vieh gestohlen. Davon konnte sich das Spital nicht mehr erholen und wurde 1706 dem Bürgerspital einverleibt, welches das Spital vergrößerte und neue Fachabteilungen einrichtete. So erfolgte im St. Marxer Gebärhaus beispielsweise ab 1754 die Ausbildung der Wiener Hebammen. Als das von Joseph II. geschaffene Allgemeine Krankenhaus eröffnet worden war, wurden 1784 alle Kranken aus St. Marx in das neue Spital gebracht.

Ausführlicher Bericht im Museumsheft hier bestellen

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heute aus unserer Internet-Bilderdatenbank.  Sie sehen hier 3 Beispiele des ehemaligen sog. Hetztheaters als Voransicht.

Brand des Hetztheaters1796Hetzgasse 02 Ehem Hetztheater Aquarellierter Stich

 

 

Hetzgasse 02 Hetztheater Detailszene Bild Unbekannt

Erbaut wurde es von Lefraine, existierte zwischen 1755 und 1796, und wurde durch einen Brand zerstört.

Sie finden viele andere Bilder zum Theater in der Photo Galerie unter "Wien 3 Kunstwerke".
Mit der Suche-Funktion (Lupensymbol) können Sie sich Ihre eigene Sammlung zusammenstellen. Einfach einen oder mehrere Begriffe eingeben und damit werden alle vorhandenen Galerien durchsucht.

Wir freuen uns über Ihren Besuch. Es sind bereits mehr als 8.500 Bilder aus unserem Bezirksarchiv veröffentlicht.

Mit dem Kauf eines Bildes (im integrierten Online-Shop) unterstützen Sie unser Museum bei der laufenden Arbeit. Hier der Link zum Album

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Landstraßer/innen, über die man auch heute noch (manchmal) spricht.

WILLI BOSKOVSKY (1909-1991), der Konzertmeister der Wiener Philharmoniker

Der Dirigent d. Wr. PhilharmonikerUm es vorwegzunehmen: Seine langjährige Anschrift lautete Jacquingasse 51, wo es keine Erinnerungstafel für ihn gibt.

Durch seine Mutter erhielt er schon mit fünf Jahren Unterricht im Geigenspiel. Als Abschluss seines Studiums an der damaligen Akademie für Musik und darstellende Kunst gewann Willi Boskovsky 1926 den Kreisler-Preis, wurde 1932 Mitglied der Wiener Philharmoniker, ab 1935 unterrichtete er Violine an der Akademie und war von 1939 bis 1971 deren Konzertmeister.

Als Solist trat er mit den Dirigenten Hans Knappertsbusch, Bruno Walter und Wilhelm Furtwängler auf.

Von 1955 bis 1979 dirigierte Boskovsky die alljährlichen Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker. Er ist allen Liebhabern dieser Konzerte unvergesslich, weil er dabei ebenso wie Johann Strauß (Sohn) mit der Geige in der Hand dirigierte, auf der er zwischendurch ein Solo spielte.

Dazu hier ein Link zum Hörgenuss: Neujahrskonzert

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Interessante Persönlichkeiten, die im  St. Marxer Friedhof beigesetzt wurden (28).

Unweit der Grabstellen der Gastwirtsfamilie Stipperger und der letzten Ruhestätte des Theaterdirektors Johann Hoffmann befindet sich an der Friedhofmauer die Gruft der Familie Rosenthal. Rosenthal

Der begabte und phantasievolle Gärtner Konrad Rosenthal war vor 1800 aus dem Kurfürstentum Hessen nach Wien gekommen. Hier wurde er vom damaligen russischen Gesandten Graf - später Fürst - Rasumofsky beauftragt, auf dessen Grundstück, wo bereits vom belgischen Architekten Louis Montoyer - der übrigens auch im St. Marxer Friedhof beigesetzt ist - ein Palais errichtet wurde, den dazu gehörenden Garten zu gestalten. Für Kenner des 3. Bezirks möchte ich hier die Ausdehnung desselben angeben; er breitete sich damals zwischen der Rasumofskygasse und der Wassergasse bis hinunter zum heutigen Donaukanal aus. Dadurch wurde Rosenthal als Gartengestalter derart bekannt, dass ihm in der Folge nicht nur viele Schlossbesitzer  - beispielsweise der Bankier Johann Heinrich Geymüller - die Gestaltung ihrer Gärten draußen in den Vororten überantworteten, sondern ihm auch die Gemeinde Wien den Auftrag erteilte, die Pflege der Gartenanlagen auf dem Glacis zu übernehmen.

Lesen Sie doch weiter auf unserer Homepage INFO: Der ausführliche neue Führer durch den St. Marxer Friedhof, der mit einem Orientierungsplan versehen ist, liegt nun für Interessenten vor. Sie können diesen im Bezirksmuseum Landstraße oder im Onlineshop erwerben.

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Eisskulptur

Aufgenommen von Georg Kiss (+)

 

Eine besonders gut gelungene Skulptur eines Eiskünstlers, vorgestellt von unserem Museumsfreund und Mitarbeiter Georg Kiss

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Hanuschdenkmal f HanuschhofDer Hanuschhof in Erdberg, der sich zwischen Ludwig-Koeßler-Platz 4, Lechnerstraße 1-3, Dietrichgasse 59-63, Drorygasse 19-23 und Erdberger Lände 50-54 befindet, ist für dieses Kapitel ein passendes Beispiel. Vor Erbauung dieser städtischen Wohnhausanlage nach Plänen von Robert Oerley zwischen 1923 und 1925 befanden sich dort - die Grundstücke waren im Besitz der Gemeinde Wien - der Lagerplatz einer holzverarbeitenden Firma und an Einzelpersonen verpachtete Kleingärten aus der Zeit des Ersten Weltkrieges.
Im ersten Hof, den man vom Ludwig-Koeßler-Platz her erreicht, befindet sich die 1926 enthüllte bronzene Kolossalstatue eines Athleten des Bildhauers Karl Gelles. Die Figur scheint in ihrem Rücken andrängende Gestalten abwehren zu wollen, womit der Künstler die Schwierigkeiten ausdrückte, denen Ferdinand Hanusch bei der Durchsetzung der von ihm initiierten Sozialgesetze ausgesetzt war. Auf einem Steinsockel  findet man die aufklärende Inschrift Dem Schöpfer des modernen Arbeitsrechtes von den Arbeiterkammern Österreichs gewidmet. Schon im Jahr 1934, also zu Beginn der Epoche des österreichischen Ständestaates, wurde das Denkmal entfernt, irgendwo gelagert und offenbar 1941 eingeschmolzen. Glücklicherweise konnte nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges die ursprüngliche Gußform bei den Wiener Metallwerken gefunden werden, was es dem Bildhauer Rudolf Schmidt ermöglichte, ein neues Denkmal zu gestalten, das 1954 aufgestellt wurde.

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Für uns ist es heute selbstverständlich, da und dort auf den Strecken, die wir täglich zu Fuß zurücklegen, eine Plastik zu sehen, ohne über das Zustandekommen derselben nachzudenken.

Das älteste dieser Kunstwerke, die von der Stadt Wien finanziert wurden, ist der Providentiabrunnen - wir nennen ihn allgemein  "Donnerbrunnen" - auf dem Neuen Markt. Das war 1737 eine Sensation, als die damalige Stadtverwaltung mit Georg Raphael Donner, der, um es der Vollständigkeit halber zu bemerken, zuletzt im Haus Marokkanergasse 3 wohnte, wo es auch eine Gedenktafel gibt, Verhandlungen über die Errichtung eines künstlerisch gestalteten Brunnens führte. Felix Czeike schreibt dazu in seinem "Historischen Lexikon Wien": Es handelte sich dabei um den ersten künstlerischen Auftrag mit profanem Charakter für einen öffentlichen Platz Wiens. Erfreulicherweise wurde dieses Denken bald zur Tradition.

Ich werde  Ihnen hier laufend Kunstwerke und die Menschen, die diese gestalteten, vorstellen, die sich im dritten Bezirk befinden.

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Hauger GrabsteinAufmerksamen Besuchern des Friedhofs fallen immer wieder kleine Erinnerungstafeln anstelle von Grabsteinen auf, die darauf hinweisen, welcher Verstorbene seinerzeit vor seiner Exhumierung und Überführung (zumeist in ein Ehrengrab) hier gelegen hatte.

Einige Beispiele dafür sind der Komponist Josef und seine Mutter Anna Strauss, die Weltreisende Ida Pfeiffer, die Schauspielerin Therese Krones, die Maler Moriz Michael Daffinger und Peter Fendi, der Wissenschafter Theodor Georg von Karajan und viele andere.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hauger ProtraitLeider haben wir über diese Ereignisse so gut wie keine Informationen. Vor einigen Tagen erhielt ich von einem Museumsbesucher Zeitungsausschnitte aus dem Jahr 1935, in denen über die Exhumierung des Tiroler Freiheitskämpfers Georg Hauger (1782-1859) berichtet wird.

Er war ein Mitstreiter von Andreas Hofer und sorgte 1823 für die Überführung von Hofers Gebeinen in die Innsbrucker Hofkirche.

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Interessante Landstraßer Persönlichkeiten, die im St. Marxer Friedhof beerdigt wurden (4)

 

josef straussAn der Stelle wo Josef Strauss und seine Mutter Anna beigesetzt waren, befindet sich eine dieser Gedenktafeln, die auf die seinerzeitige Exhumierung und Überführung auf einen anderen Friedhof verweist. Johann Strauss (Vater) wollte nicht, dass seine Söhne wie er Musiker würden, weshalb er verlangte, dass Johann jun. und Josef studieren.
Johann brach seine Ausbildung ab, aber der folgsame Sohn Josef absolvierte das Polytechnikum - heute entspricht das der Technischen Universität - arbeitete als Bauleiter und erfand eine Straßenkehrmaschine, deren Modell im Wiener Technischen Museum aufbewahrt wird.
Als sein älterer Bruder Johann 1852 völlig erschöpft von einer Konzertreise nach Wien heimkehrte, ließ sich Josef dazu überreden, als Kapellmeister einzuspringen.
Er begann auch zu komponieren - Delirienwalzer, Mein Lebenslauf ist Lieb und Lust, Spärenklänge, Dorfschwalben aus Österreich usw. - und beide Brüder gewöhnten sich daran, dass Josef immer dann Johanns Orchester leitete, wenn dieser verhindert oder auf Tournee war.
Auf einer Konzertreise nach Warschau brach Josef Strauss bewusstlos zusammen und starb bald, nachdem man ihn nach Wien zurückgebracht hatte.
Seine Mutter Anna war im Februar 1870 gestorben, Josef starb im Juli desselben Jahres; Mutter und Sohn hatte eine innige Liebe verbunden, weshalb beide in einem Grab beigesetzt wurden.

INFO: Der ausführliche neue Führer durch den St. Marxer Friedhof mit einem beigelegten Orientierungsplan liegt nun für Interessenten vor. Sie können diesen im Bezirksmuseum Landstraße oder im Onlineshop erwerben.

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Information zur Weihnachstausstellung:

Landhaus2

Herr Senftleben stellt sich und seine Arbeiten hier vor: "Ich beschäftige mich mit Krippen schon seit meiner frühesten Jugend und auch am Anfang meines Berufslebens war ich in einem Krippenverein sowohl als Obmann als auch als Krippenbaulehrer tätig. 1984 habe ich dann die Ausbildung zum Krippenbaumeister in Innsbruck begonnen, die ich 1987 erfolgreich mit dem Titel "Krippenbaumeister" abschloss. Seitdem leite ich als Kursleiter Krippenbaukurse in Wien, Niederösterreich und seit einigen Jahren auch in Bayern.

Eine immer wieder schöne Erfahrung für mich ist alljährlich im Advent das Krippenbauen mit Kindern in Schulen in NÖ, Wien und Bayern.

Schule

Zudem organisiere ich jedes Jahr Krippenausstellungen wie jetzt eine kleinere Schau mit Kastenkrippen aus meinem Fundus im Bezirksmuseum Landstrasse. Sollte jemand Interesse an einer der gezeigten Krippen haben, so ersuche ich um Kontaktaufnahme unter meiner Mail-Adresse This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder über das Bezirksmuseum. Einige Fotos sollen als Dokumentation dienen."

Die KASTENKRIPPE Die Kastenkrippe ist eine eigene Darstellung des Weihnachtsgeschehens. Die Krippe und die Figuren werden, wie der Name es schon sagt, in ein meist rechteckiges, schreinartiges, teilweise verglastes Behältnis fix hineingebaut. Aufgrund dieser Tatsache, dass die Figuren so nicht bewegbar sind, wird die Kastenkrippe auch als "FAULE KRIPPE" oder als "FAULENZERKRIPPE" bezeichnet.

Eine große Verbreitung hat die Kastenkrippe zur Zeit Josef II erfahren. Josef II, der Kirchen, Klöster

Bauernhaus

und Stifte aufgelöst hat, hat auch den religiösen Pomp, wie z.B. die Krippen, verboten. Um dieses Verbot zu umgehen, wurden die Krippen in einen Kasten, in ein Kästchen oder in einen Schrank hineingebaut. Die Kastenkrippe entwickelte sich so "zur Krippe des kleinen Mannes", die als Hausrat, Heiratsgut und Wallfahrtsgabe mit Adelskrippen konkurrieren konnte, wobei auch das Gefühl mitgespielt haben könnte, "die ganze Schöpfung im Kasten zu haben".

 

 

Ruinenkrippe

Die hier ausgestellten Krippen wurden in den letzten 15 Jahren von Herrn Walter Senftleben gebaut. Es sind darin 2 Stilrichtungen zu erkennen: mehrheitlich die heimatliche Krippe bzw. die heimatliche Landschaftskrippe und die orientalische Krippe, wie z.B. die Kastenkrippe mit den gegossenen, eingefärbten, ca. 40 Jahre alten Gipsfiguren, sowie kleine Darstellungen in der Vitrine.

Weinrebkrippe

Die für diese hier gezeigten Krippen verwendeten Materialien sind gleich den Materialien, wie sie für die sonst bekannten Krippen in der Regel Verwendung finden. Sollten Sie, geschätzte Besucherin, geschätzter Besucher, Interesse an der einen oder anderen Krippe haben, oder sich für ein Bild näher interessieren, so wenden Sie sich, bitte, auch an die Museumsleitung, die gerne den Kontakt zu den Ausstellern herstellt.

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fasangasse 8 Fasangasse 8, Stiegenhaus

Auf einer gerade von uns neu eingerichteten Internet-Bildergalerie sehen Sie alle unsere Denkmal-Bilder des 3. Bezirks.

Das gesamte Bildmaterial zu den Themen Brücken, Brunnen, Denkmäler, Gedenksteine, Epitaphe, Hauszeichen, Flurdenkmale, Statuen ist wohlgeordnet und zeitgemäß präsentiert.

Sie sehen, daß wir alle Schätze, die dem Museum anvertraut werden, sorgfältig katalogisieren, schützen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.

Besuchen Sie uns auf  Denkmaeler.dasmuseen.net. Für Fragen, Anregungen und auch für die Pflege Ihrer Bilddokumente stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Ihr Karl Hauer

Unterstützt, finanziert und Mithilfe durch den Verein Forschmit, Förderer f. Museen in Österreich

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F A Q zum Blog

Q
Wie kann ich hier Blogger werden
A

BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

Q
Kann ich in mehreren Kategorien schreiben
A

Ja, bitte dazu eine Meldung an den Webmaster (webmaster@forschmit.at) schreiben mit der Wunschkategorie

Q
Wie schreibe ich einen Blog?
A

Worum geht es: einem Blogger sollte daran gelegen sein, dass seine Artikel nicht einfach nur gelesen, sondern auch gern gelesen werden. Es kann also nicht schaden, ein paar Grundsätze für gutes und verständliches Schreiben zu beachten. Ich persönlich verwende dafür die Bücher Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Rene J. Cappon und Journalistisches Schreiben von Roy Peter Clark, die ich beide nur empfehlen kann (siehe Bilder rechts). Ein paar Grundregeln:

  • Finde eine passende Überschrift: die Überschrift ist das Aushängeschild deines Artikels. Ein Besucher entscheidet meist anhand der Überschrift und der ersten Zeilen, ob er den Artikel lesen wird oder nicht. Ein Tipp, der bei mir funktioniert: ich schreibe erst den Artikel, und danach überlege ich mir die Überschrift. Wenn der Artikel schon fertig ist, fällt es meist viel leichter, eine passende Überschrift zu finden.
  • Strukturiere deinen Text: ein guter Artikel sollte ein klar umrissenes Thema besitzen, das aus der Überschrift deutlich hervorgeht. Längere Texte sollten in thematische Abschnitte mit Teilüberschriften gegliedert werden.
  • Sei transparent: viele Leser möchten gern wissen, wessen Artikel sie da gerade lesen. Dieses Wissen hilft, das Gelesene besser in das persönliche Weltbild einzuordnen. Also: mache in deinem Blog und ggf. in deinem Artikel deutlich, wer da gerade schreibt.
  • Lege Wert auf den Anfang und das Ende des Artikels: bei einem Artikel verhält es sich wie bei einem Vortrag – sofern der Anfang und das Ende begeistern, werden die meisten Leute den Vortrag positiv in Erinnerung behalten. Bei einem Blogartikel bietet es sich zudem an, seine Leser zur aktiven Teilnahme aufzufordern, z.B. indem sie ihre Meinung zu dem gelesenen Thema in die Kommentare schreiben. Merke: wer einen Artikel kommentiert, kommt wieder!

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