Das Museen Net

Es gibt immer etwas zu entdecken

EasyBlog

This is some blog description about this site

Subscribe to this list via RSS Blog posts tagged in Maler

Bild-mit-Keramiktorso-eines-Mannes

Abstraktes Bild mit Keramiktorso eines Mannes. 
Wieder einmal was Neues in Form und Technik.

Das abstrakte Bild in Kombination mit einem Tonobjekt, einem männlichen Torso, sollte Ihnen gezeigt werden, damit Sie Kombinationen sowohl in abstrakter Malerei und gegenständlicher Keramik betrachten und vielleicht interessant finden. In der modernen Kunst möchte ich auch neue Wege suchen und ungewohntes ausprobieren. Vielleicht gefällt es Ihnen, das wünscht

mit herzlichen Grüßen
Theresia Schaffer

Tagged in: Maler
Hits: 1418

Frau-unter-dem-Regenschirm 

Das Bild möchte ich Ihnen vorstellen mit der Absicht, dass Sie auch jedem Wetter etwas Gutes und Schönes abgewinnen können.
Ein Regenschirm bietet uns nicht nur Schutz vor Regen, sondern ist auch ein Kultgegenstand für Frauen. Ich habe eine große Freude mit Schirmen verschiedener Farben und habe von vielen Urlaubszielen Schirme mitgenommen um sie dann auch manchmal zu verlieren - irgendwo liegenzulassen.
Mein Bild sollte Ihnen diese meiner Vorliebe für Schirme und auch das dazugehörige Wetter in einem freundlichen Licht erscheinen lassen - auch Regenwetter sollte uns nicht abhalten die Natur und das Leben zu genießen.

Einen schönen Frühling und gute Tage wünscht

herzlich
Theresia Schaffer

Tagged in: Maler
Hits: 701

Landstraßer/innen, über die man auch noch heute (manchmal) spricht

Dieser Beitrag liegt mir besonders am Herzen, weil er in dieser Reihe erstmalig  einer Frau gedenkt und weil es sich bei dieser um eine waschechte Landstraßerin handelt.

Regina Leopoldine Blau - später änderte sie ihren Vornamen auf Tina - kam als Tochter des jüdischen Militärarztes Simon Blau in der ehemaligen Heumarktkaserne zur Welt. Wie aufgeschlossen ihr Vater offenbar war, zeigt sich an der Tatsache, dass er ihr schon im Alter von 13 Jahren ein Kunststudium ermöglichte. Sie studierte in Wien in den Sechzigerjahren des 19. Jahrhunderts bei August Schaeffer. 1867 stellte sie im Wiener Kunstverein zum erstenmal ihre Landschaftsbilder aus, und ein Jahr später war sie mit einem ihrer Bilder bei der Eröffnung des Wiener Künstlerhauses vertreten.

Mit dem Erlös zweier verkaufter Bilder konnte sie es sich leisten ins damalige "Malermekka" München zu übersiedeln, wo sie bei Wilhelm Lindenschmit

studierte, aber auch ihren späteren Ehemann, den Pferde- und Schlachtenmaler Heinrich Lang kennen lernte. 1869 wurde sie bei einer Ausstellung im Münchner Glapalast mit der damals "neuen" französischen Malerei, dem Impressionismus, konfrontiert. Bis zu ihrem Tod blieb sie dieser Kunstrichtung treu und war damit die erste österreichische Imprssionistin.

Als sie 1875 nach Wien zurückkehrte, ging sie mit Emil Jakob Schindler eine Künstlergemeinschaft ein, die bis zu dessen Heirat 1878 hielt. Er hatte die bereits im dritten Monat schwangere Sängerin Anna Sofie Bergen geheiratet. Ihre Tochter ist uns auch noch heute als Alma Mahler-Werfel bekannt.

Die gekränkte Tina Blau ging wieder nach München, wo sie einerseits zur Evangelischen Kirche konvertierte und bald darauf Heinrich Lang heiratete. Beide waren künstlerisch überaus produktiv - Tina Blau-Lang unterrichtete an der Damenakademie des Münchner Künstlerinnenvereins und zeigte während einer Ausstellung im Münchner Kunstverein mehr als 60 Landschaftsbilder.

Nachdem Heinrich Lang 1891 starb, begab sie sich zuerst auf Reisen, kehrte aber bald darauf nach Wien zurück, weil ihre Mutter schwer erkrankt war. Sie siedelte sich im Weißgerberviertel an, von wo sie ihren geliebten Prater in wenigen Minuten zu Fuß erreichen konnte. Ihre Wohnadressen waren Rasumofskygasse 2 und später Erdberger Lände 16; ein Atelier betrieb sie im Haus Kegelgasse 24.

1897 gründete sie gemeinsam mit Olga Prager, Rosa Mayreder und Karl Federn die Wiener Kunstschule für Frauen und Mädchen, an der sie bis zu ihrem Tod unterrichtete.

Im 3. Bezirk erinnert leider keine Gedenktafel an diese bedeutende Künstlerin; 1930 wurde im 14. Bezirk ein Weg nach ihr benannt, der allerdings wegen ihrer jüdischen Abstammung zwischen 1938 und 1947 einen anderen Namen trug.

Im Jahr 2006 zeigten wir im Bezirksmuseum Landstraße die Ausstellung Tina Blau-Lang, wohnhaft Wien III. Lesen Sie weiter auf unserer Museumsseite

Tagged in: Maler
Hits: 679

Die beiden Bilder, die nach meiner Reise nach Regensburg entstanden sind, möchte ich Ihnen zeigen, weil es meiner Meinung nach, gut zur derzeitigen Winterstimmung  paßt.

Ich möchte  nicht nur an die kalte Jahreszeit in einer Großstadt heranführen, sondern auch Reiseziele zeigen, die zu jeder Jahreszeit lohnende Motive bieten.  Wer Regensburg kennt, wird sicher die Ansicht von der Steinernen Brücke über der Donau hin zur Altstadt ebenso schön finden wie ich. Sofort hatte ich den Entschluss gefaßt, einige  Bilder zu Malen.

 

ThurnundTaxis2

 

 

ThSchaffer_Schloss ThurnundTaxis

 

Das Schloß der Thurn und Taxis ist eine romantische Ansicht, die einem unweigerlich zum Schwärmen verführt, noch bevor man das Schloß mit seinen vielen Schätzen richtig kennenlernt.  Es überrascht nicht nur mit seinen vielen Räumen, sondern auch mit  seinen Schätzen - besonders der Schatzkammer. Bilder dieser Art können vielleicht  zum Reisen und Erforschen der Welt anregen. 

In diesem Sinn hoffe ich, meine Bilder machen Ihnen ein wenig Freude.

Seien Sie herzlich gegrüßt

Theresia Schaffer

 

 

 

Tagged in: Maler
Hits: 489

Schnorpfeil Karl, Postbeamter und Maler (1875-1937)

Unserem Museum wurden 1957 von Frau Rosa Schnorpfeil, der Witwe des 1937 verstorbenen Malers Karl Schnorpfeil mehrere Aquarelle und Tuschezeichnungen ihres Mannes mit Motiven aus unserem Bezirk übergeben, die seither bei uns archiviert sind.
Karl Schnorpfeil war gebürtiger Wiener und erlernte das Kammmachergewerbe. 1905 trat er als Schalterbeamter in den Postdienst ein und war über viele Jahre im Postamt Hafengasse tätig.

Trotz seines Alters wurde er 1916 noch als 41-Jähriger zum Kriegsdienst eingezogen; knapp vor Ende des Krieges wurde ihm eine hohe Tapferkeitsmedaille verliehen, auf die er während seines weiteren Lebens stolz war.

Sehen sie weitere Bilder auf unserer Museumshomepage sowie auf unserer online Bilderdatenbank.

Tagged in: Maler
Hits: 760
0

Die Ansicht des Belvedere mit Schlosspark, ist sicher eine der schönsten Ansichten von Wien, besonders wenn schönes Wetter ist, und man jede Kleinigkeit dieses Barockjuwels, mit seinen Gärten und Brunnen, die vielen Figuren, die Schloss und Garten schmücken, sehen kann.

 

belvedere4545969.jpg

Ich habe schon mehrere Ansichten dieses Schlosses gemalt und bin immer noch am Anfang meiner Möglichkeiten, dieses wunderschöne Objekt gebührend auf die Leinwand zu bringen. Sollten Sie Lust haben diese schöne Gegend von Wien, im 3. Bezirk, zu besuchen, haben Sie nicht nur eine gute Wahl getroffen, sondern auch die Möglichkeit eines der schönsten Museen in Wien, das Belvedere, zu besuchen.

Viel Vergnügen und herzlichen Gruß

Theresia Schaffer

Hits: 379

Posted by on in Theresia Schaffer Blog

Das Bild Salzburg möchte ich Ihnen nicht nur als eines meiner liebsten Städtebilder vorstellen, sondern auch deshalb, weil Salzburg, nach Wien die Stadt wäre, in der ich gerne leben möchte. Salzburg ist eine Kulturstadt in der jeder, auch mit gehobenen Ansprüchen, das passende finden kann.

Salzburg
Salzburg ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert - man ist in einer wunderschönen Stadt und doch eingebettet von einer einzigartigen Bergwelt. Sollten Sie auch Städtebilder mögen, werden Sie, so hoffe ich, ein wenig Freude mit dieser Päsentation haben. Ich wünsche Ihnen eine kulturell ergiebige, wertvolle Zeit und grüße Sie herzlich.

Theresia Schaffer

Tagged in: Maler
Hits: 369

DER KÜNSTLER PETER MAHLER

Im Jahre 1999 lernte ich diesen Künstler kennen, als er zu mir ins Bezirksmuseum kam. Er stellte sich als Urgroßneffe des weltbekannten Komponisten Gustav Mahler vor, weshalb wir seine Ausstellung, in der ich auch seinen bedeutenden Verwandten, der jahrelang im 3. Bezirk wohnte, unserem Publikum vorstellte, DIE BEIDEN MAHLER nannte.

Peter Mahler wurde in den USA geboren, wohin seine Familie aus historisch-rassischen Gründen 1938 emigriert war.

P Mahler

Die folgenden Links erzählen alles Wissenswerte über Peter Mahler, der seit einigen Jahren in Klagenfurt lebt.

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/klagenfurt/2697561/leonardo-sigmund-freud-neuer-pixelung.story

http://tv.orf.at/groups/kultur/pool/ninoholm

Um die Kontaktnahme mit dem Künstler zu erleichtern: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei der Bekanntschaft mit meinem Freund Peter Mahler in seinem neuen, eigenen Blog hier bei mir

Tagged in: Maler Musik
Hits: 419
0

Posted by on in Peter Mahler Blog

Vielleicht gelingt es mir als "Brand New"-Blogger, einige Bilder von mir online zu stellen. Ich freue mich über die Nachfrage sehr und möchte ihr auch nachkommen.

 

 

Zuerst möchte ich ein paar neue Arbeiten zur Verfügung stellen, wie das nebenstehende

Porträt Sigmund Freuds;

später werde ich ältere Werke zeigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

imaginäres Dreieck Mahlers Impossible Triangle

 

Gustav M. Gustav Mahler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Falsche Sonne

 

Mahlers Mona Lisa

                                                                       Meine Mona Lisa

Ich bin durch viele Stilrichtungen gegangen, arbeite gerne mit verschiedenen Materialen und richte mich NICHT nach dem Kunstmarkt. Irgendwie, mag ich es nicht mehr. Er ist zu eng und viel zu gefangen in der Wirtschaft und Politik. Der Künstler lebt vom Verkauf seiner Werke. Am Anfang mit viel Kampf und Zittern. Der Weg ist uneben, voller Unsicherheit. Wenn er aber einmal Familie hat, kann er nicht mehr einfach von der Hand in den Mund leben, weil er Kinder zu versorgen hat.

Aber die öffentlichen Auftrage werden immer an die gleichen gegeben. Die Jüngeren, Unbekannten gehen MEIST LEER aus, ausgerechnet diejenigen, die Unterstützung und Anerkennung BRAUCHEN. Dem Markt, dem Galeriewesen und der Kulturpolitik FEHLEN das menschliche Herz. Ja, hier VERSAGEN ALLE.

Ich sehe das auch hier in Klagenfurt. Hier bekommen immer dieselben Künstler Aufträge, ja, es wird auch nur diese eine Gruppe eingeladen, an Wettbewerben TEILZUNEHMEN! Das alles habe ich gesehen und hier im schönen Klagenfurt erlebt. Ich finde, dass das UNGERECHT ist.

Sorry, Freunde, dass ich mich so aufrege. Aber ich HASSE so etwas. Ich sollte an eine Zeitung schreiben und mich beschweren. Vielleicht wäre das für die Gesellschaft hier gut. Sonst liebe ich das Land Klagenfurt sehr, und ich genieße das Leben hier. Besser hätte es mich nicht erwischen können. Das Schicksal brachte mich hierher, wo ich meinen Lebensabend verbringen möchte, zwischen Kärnten und 1030 Wien.

Der Wiener Bezirk Landstraße ist meine zweite Heimat. Da verbrachte ich die Hälfte meines Lebens und kehre auch immer wieder dorthin zurück. Mal sehen .... Ich wohnte in der Unteren Weißgerberstraße, in der Boerhavegasse, Juchgasse, Schützengasse und Landstraßer Hauptstraße. Nicht schlecht, was? Kein Wunder, dass ich immer wieder zurückkomme ... das Leben ist wunderbar in Wien-Landstrasse, dort gibt es eine MENGE tolle, freundliche Leute.

 

Tagged in: Maler Musik
Hits: 887

Im Rahmen unserer derzeit von Ingeborg Steyer gestalteten Schau Kulturverein Roncalli präsentiert sie zwei ihrer Maler-Schützlinge: Sylvia Fink und Harald Grubmüller. Die beiden Künstler leben teileise in Hardegg und teilweise in Indien. Sylvia Fink, Jahrgang 1958 malt seit ihrer Jugend.

Ein Künstlerkollege sagte über ihre Arbeit:

Ihren schlichten, meist unauffälligen Motiven verleiht sie durch ihre feine Aquarellmaltechnik und ihre Liebe zum Detail einen eigenen typichen Zauber.

 g fink hardegg danielhaus

 

                                            Zu den Arbeiten Harald Grubmüllers schrieb eine russische Kunsthistorikerin: 

Die einfachen Dinge des Alltags sind es, die er liebevoll betrachtet und aufs Papier bannt.

Ich kann Ihnen nur empfehlen, diese Ausstellung anzusehen.

g grubmüller buntnessel

 

Die ausgestellten Bilder sind käuflich zu erwerben.

Den Kontakt mit den beiden Künstlern können Sie entweder mit Hilfe eines Kommentars, den wir weiterleiten oder telefonisch mit Ingeborg Steyer - 01/798 88 17 - herstellen.

Tagged in: Maler
Hits: 933
0

Ab Freitag, 6. Mai 2011 zeigen wir unter anderem die von Michael Martischnig, dem Besitzer des Kunst- und Kulturverlags, gestaltete Jubiläums- und Gedenkausstellung zur Person des Landstraßer Malers Anton von Kenner (1871-1951), der im Haus Kundmanngasse 26 daheim war.
Der Künstler war übrigens der Neffe des Direktors der ehemaligen Münz-, Medaillen- und Antikensammlung im Unteren Belvedere Friedrich von Kenner (1834-1922). Anton von Kenner war ein vielseitiger Künstler; er schuf Porträts und Landschaftsbilder, beschäftigte sich aber auch mit der Emailkunst und entwarf sowohl Möbel als auch Patisserien. Eine Besonderheit Kenners war seine Vorliebe für das Märchenhafte und Skurille, der man beim Betrachten seiner Rätselbilder begegnet.

Sprichwoerter

Viele seiner Arbeiten befinden sich im Brunner Heimathaus, Leopold-Gattringer-Straße 34, Brunn am Gebirge. Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass sein einziges Kind, Hedwig von Kenner (1910-1993), Ordinaria für Archäologie an der Wiener Universität war.

Tagged in: Maler
Hits: 433
0

Ich stehe auf dem Standpunkt, dass auf der Landstraße lebende Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit haben sollten, ihre Werke bei uns kostenlos zu präsentieren. Derzeit können sich unsere Besucher an einer Auswahl der Bilder der in den USA geborenen Odile Skarnes und der gebürtigen Spanierin Marta Mendéz Delgado erfreuen. Die Ausstellung der beiden miteinander befreundeten Künstlerinnen ist sehenswert und kann noch bis einschließlich Sonntag, 24. April 2011 besucht werden. (Bild: Marta Mendéz Delgado)

2 weitere Bilder von Marta Mendéz Delgado

blog mendez delgado

 

 

blog mendez delgado

 

 Präsentation 3 Bilder von Odile Skarnes

 

Skarnes IMG 0428

blog skarnes

 

 

Skarnes

 

 

 

 

 

 

Tagged in: Maler Veranstaltungen
Hits: 559
0

Posted by on in Bezirksmuseum Wien 3

 

Gastbeitrag von Heinz R. Berger Geboren 1943 in Wien, erlernter Beruf Keramiker.

Berger MEIN SONNTAG, Mischtechnik-Collage

Seit 1972 Ausstellungen von Bildern (Mischtechniken) und Plastiken (Keramik, Holz, Terrakotta). Ankäufe vom Bundesministerium für Unterricht und Kunst, der Österreichischen Nationalbank und Sammlern aus dem In-und Ausland.Graphische Illustrationen einiger Bücher.

berger heinz venus ohne kopfschmuck schwarz weiss

 

Meine Arbeiten reflektieren Erlebtes und im Unterbewusstsein Empfundenes. Die in der Natur vorkommende Vielfalt an Formen und Strukturen, Unausgelotetes und Reales finden sich in meinen Plastiken und Bildern, und werden auf mehreren Ebenen zu einer Einheit verflochten.

In den Mittelpunkt aber stelle ich den in seinem Umfeld lebenden Menschen, behaftet mit Vergangenem und Gegenwärtigem, der aber auch zur Maske greift, um seine Hoffnungen und Träume zu verwirklichen.

Tagged in: Maler
Hits: 370
0

b2ap3_thumbnail_K-landstraer-hauptstrae-075-ehem-haus-hof-aquarell-alfred-lachner.jpg Landstraßer Hauptstraße No 75, ehem. Haus, Aquarell v. Alfred Lachner

Am Mittwoch, 1. Dezember 2010 war ich eingeladen, im Rathaus von Oberpullendorf eine Ausstellung von Bildern unseres leider bereits ver- storbenen Erdberger Freundes Alfred Lachner zu eröffnen.

Der Künstler Alfred Lachner gestaltete Aquarelle und Zeichnungen mit Motiven aus dem Mittelmeerraum, dem Burgenland und seinem geliebten Erdberg, dem Bezirksteil des 3. Wiener Gemeindebezirks.

Das Bild  zeigt ein Bild des Künstlers, das er für unser Bezirksmuseum malte.

Der Erlös kommt der Pfarre des Ortes für die Kirchenrenovierung zugute. Die Ausstellung ich noch bis 6. Jänner 2011 zugänglich. Landstraßer Hauptstraße 75, Hof des ehemaligen Hauses, in dem Mozart für kurze Zeit wohnte und seine "Kleine Nachtmusik" komponierte.

Hier noch 3 Werke des Malers

 b2ap3_thumbnail_Lachner.jpg DUBROVNIK - Aquarell 1990

 

 

b2ap3_thumbnail_Lachner2.jpg VENEDIG - Federzeichnung 1987

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

b2ap3_thumbnail_Lachner3.jpg VENEDIG - Aquarell 1985

 

 

 

Tagged in: Maler Veranstaltungen
Hits: 420
0

Interessante Landstraßer Persönlichkeiten, die im St. Marxer Friedhof beerdigt wurden (7)

 

Peter Fendi Portrait

In diesem Beitrag will ich mich mit einem der bedeutendsten Wiener Genremaler aus dem Biedermeier beschäftigen, der auch in unserem Bezirks daheim gewesen war: Peter Fendi (1796-1842).
Er war der Sohn eines Lehrers, wuchs in ärmlichsten Verhältnissen - als Kleinkind stürzte er vom Wickeltisch, wodurch er sich eine Rückgratverletzung zuzog, an der er bis zu seinem Tod litt - auf und sorgte nach dem frühen Tod seines Vaters für seine Mutter, indem er Schreibarbeiten in einer Anwaltskanzlei erledigte.

Durch Vermittlung eines Kunstsammlers, der Fendis Begabung erkannte, wurdePeter Fendi Brezelbub auf dem Glacis der junge Mann Zeichner im Münz- und Antikenkabinett. Durch Empfehlung hatte er Zugang zum Salon der Karoline Pichler, wo er mit jungen Malern - Carl und Albert Schindler, Johann Friedrich Tremel, Rudolf Gaupmann, Johann Baptist Staudinger u. a. - bekannt wurde, die er als Malschüler betreute.
Moritz Graf Dietrichstein, übrigens ebenfalls ein Landstraßer, dessen Palais und Garten sich dort befanden, wo wir heute die Schule Sacre Coeur finden, ermöglichte Fendi 1833 den Zugang zu Kaiserin Karoline Augusta und Erzherzogin Sophie, die ihn als Zeichenlehrer bei Hof anstellten.

 

 

 

 

Seit dem Ende der Dreißigerjahre war er einer der Peter Fendi Das Gewittererfolgreichsten Porträtisten in Wiener Adelskreisen, trotzdem schuf er auch Bilder mit sozialkritischen Anklängen.
An seinem letzten Wohnhaus in der Beatrixgasse gibt es keine Gedenktafel.

 

 

 

 

 

Fendi wurde auf dem St. Marxer Friedhof beigesetzt, aber 1909 in ein Ehrengrab im Wiener Zentralfriedhof umgebettet.

INFO: Der ausführliche neue Führer durch den St. Marxer Friedhof mit einem beigelegten Orientierungsplan liegt nun für Interessierte vor.
Sie können diesen im Bezirksmuseum Landstraße oder im Onlineshop erwerben.

Tagged in: Maler
Hits: 632
0

F A Q zum Blog

Q
Wie kann ich hier Blogger werden
A

BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

Q
Kann ich in mehreren Kategorien schreiben
A

Ja, bitte dazu eine Meldung an den Webmaster (webmaster@forschmit.at) schreiben mit der Wunschkategorie

Q
Wie schreibe ich einen Blog?
A

Worum geht es: einem Blogger sollte daran gelegen sein, dass seine Artikel nicht einfach nur gelesen, sondern auch gern gelesen werden. Es kann also nicht schaden, ein paar Grundsätze für gutes und verständliches Schreiben zu beachten. Ich persönlich verwende dafür die Bücher Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Rene J. Cappon und Journalistisches Schreiben von Roy Peter Clark, die ich beide nur empfehlen kann (siehe Bilder rechts). Ein paar Grundregeln:

  • Finde eine passende Überschrift: die Überschrift ist das Aushängeschild deines Artikels. Ein Besucher entscheidet meist anhand der Überschrift und der ersten Zeilen, ob er den Artikel lesen wird oder nicht. Ein Tipp, der bei mir funktioniert: ich schreibe erst den Artikel, und danach überlege ich mir die Überschrift. Wenn der Artikel schon fertig ist, fällt es meist viel leichter, eine passende Überschrift zu finden.
  • Strukturiere deinen Text: ein guter Artikel sollte ein klar umrissenes Thema besitzen, das aus der Überschrift deutlich hervorgeht. Längere Texte sollten in thematische Abschnitte mit Teilüberschriften gegliedert werden.
  • Sei transparent: viele Leser möchten gern wissen, wessen Artikel sie da gerade lesen. Dieses Wissen hilft, das Gelesene besser in das persönliche Weltbild einzuordnen. Also: mache in deinem Blog und ggf. in deinem Artikel deutlich, wer da gerade schreibt.
  • Lege Wert auf den Anfang und das Ende des Artikels: bei einem Artikel verhält es sich wie bei einem Vortrag – sofern der Anfang und das Ende begeistern, werden die meisten Leute den Vortrag positiv in Erinnerung behalten. Bei einem Blogartikel bietet es sich zudem an, seine Leser zur aktiven Teilnahme aufzufordern, z.B. indem sie ihre Meinung zu dem gelesenen Thema in die Kommentare schreiben. Merke: wer einen Artikel kommentiert, kommt wieder!

Mein Ratschlag: Spaß und Durchhaltevermögen

Egal um welches Thema sich der Blog dreht, es wird eine Weile dauern bis man eine größere Zahl von Lesern erreicht und dadurch etwas Leben und Feedback entsteht. Wichtig ist, dass man nicht schreiben sollte um von möglichst vielen Menschen gelesen zu werden, sondern weil man Spaß daran hat, die richtige Motivation besitzt und z.B. gern etwas mit anderen teilen möchte. Sofern man seinem Blog treu bleibt und regelmäßig gute, hilfreiche oder interessante Artikel schreibt, werden die Leserzahlen von ganz allein steigen.

Suche

Aktivste Blogger

Karl Hauer
205 post(s)
Theresia Schaffer
45 post(s)
Karl Boehm
11 post(s)

Unser Partner BDA

Kultur Förderer

Unsere Förderer
Kultur Kontakt - des BMfKK
Der Wiener Stadtschulrat
Die Kulturabteilung der Gemeinde Wien

Unser Shop

Eine reiche Auswahl an Büchern, Zeitschriften, DVD, Druckwerke - besuchen Sie: http://shop.genaustria.at/Buch/Daheim-in-Sitzendorf::474.html