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PESTKREUZ BEI DER BAUMGASSE
Dort, wo die Baumgasse von der Landstraßer Hauptstraße abzweigt - seit kurzem ist der kleine Platz nach dem Gründer der Pfadfinderbewegung Emmerich Teuber benannt - steht eine Säule, die an das Pestjahr 1713 erinnert. Sie ist das Beispiel eines typischen barocken Bildstockes, die häufig an Wegkreuzungen errichtet wurden.
Die Halbreliefs an den vier Seiten sind noch gut zu erkennen. An der Vorderseite sieht man eine Darstellung der Kreuzigung Christi.

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Waisenhaus    

   Ehem. Waisenhaus

1741 kaufte Johann Michael Kienmayer Grundstücke im Gebiet des heutigen Wohnparks Rennweg und errichtete hier eine Spinnfabrik, in der zeitweise bis zu 350 Arbeiter tätig waren. Weil sich der Betrieb nicht rentierte, erbaute er auf Anraten des Domherrn Anton Marxer ein Haus für 20 weibliche Findelkinder, die nun für ihn - ihr Lohn bestand aus einem Dach über dem Kopf und der notwendigsten Verpflegung - arbeiten mussten. Erzherzogin Maria Theresia kaufte 1745 die Anlage und richtete hier nach Eingliederung von Buben ein Waisenhaus ein, dessen Direktor der Jesuit Ignaz Parhamer, der Beichtvater ihres Gatten Franz Stephan, wurde. Sowohl Parhamers strenge Zucht, als auch seine Neigung, die Buben vormilitärisch zu schulen, trug ihm den abschätzigen Spitznamen ein. Die Anlage wurde mehrmals bis zur endgültigen Größe in mehreren Bauabschnitten bis 1760 erweitert. Die ursprüngliche Kapelle wurde durch die 1768 geweihte "Waisenhauskirche"   (Pfarrkirche Maria Geburt) - Erstaufführung der "Waisenhausmesse" KV 139 des damals 12jährigen W. A. Mozart - ersetzt.
Als durch die Vereinigung der Wiener Spitäler - auch das Spital zu St. Marx (= St. Marxer Bürgerspital) - im Allgemeinen Krankenhaus ansehnliche alte Gebäude frei geworden waren  wie beispielsweise das Spanische Spital (heute 9, Boltzmanngasse 9 und 9A), verfügte Joseph II. 1786 - Ignaz Parhamer starb im selben Jahr und wurde auf dem St. Marxer Friedhof beerdigt - die Überstellung der Waisenkinder aus dem Rennweger Waisenhaus in das Spanische Spital, das von nun an die Bezeichnung "K. k. Waisenhaus auf dem Alsergrund" trug. Der Vollständigkeit halber erwähne ich, dass ins nun frei gewordene St. Marxer Bürgerspitel 1785 die armen und gebrechlichen Bürger aus dem bisherigen Bürgerspital am Schweinemarkt nach St. Marx transferiert wurden. Diese Anstalt trug nun bis 1861 den Namen Versorgungshaus St. Marx.

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Wie kann ich hier Blogger werden
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BloggerUm selber Blogger zu werden, müssen Sie registriert sein. Als Forscher oder als Museumsleiter. Oder als Mitarbeiter, oder auch als Freund eines Museums. Sie haben sicher gemerkt, dass es Maler, Autoren hier z.B. gibt. Sie werden dann vom Administrator freigeschalten.

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Kann ich in mehreren Kategorien schreiben
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Ja, bitte dazu eine Meldung an den Webmaster (webmaster@forschmit.at) schreiben mit der Wunschkategorie

Q
Wie schreibe ich einen Blog?
A

Worum geht es: einem Blogger sollte daran gelegen sein, dass seine Artikel nicht einfach nur gelesen, sondern auch gern gelesen werden. Es kann also nicht schaden, ein paar Grundsätze für gutes und verständliches Schreiben zu beachten. Ich persönlich verwende dafür die Bücher Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Rene J. Cappon und Journalistisches Schreiben von Roy Peter Clark, die ich beide nur empfehlen kann (siehe Bilder rechts). Ein paar Grundregeln:

  • Finde eine passende Überschrift: die Überschrift ist das Aushängeschild deines Artikels. Ein Besucher entscheidet meist anhand der Überschrift und der ersten Zeilen, ob er den Artikel lesen wird oder nicht. Ein Tipp, der bei mir funktioniert: ich schreibe erst den Artikel, und danach überlege ich mir die Überschrift. Wenn der Artikel schon fertig ist, fällt es meist viel leichter, eine passende Überschrift zu finden.
  • Strukturiere deinen Text: ein guter Artikel sollte ein klar umrissenes Thema besitzen, das aus der Überschrift deutlich hervorgeht. Längere Texte sollten in thematische Abschnitte mit Teilüberschriften gegliedert werden.
  • Sei transparent: viele Leser möchten gern wissen, wessen Artikel sie da gerade lesen. Dieses Wissen hilft, das Gelesene besser in das persönliche Weltbild einzuordnen. Also: mache in deinem Blog und ggf. in deinem Artikel deutlich, wer da gerade schreibt.
  • Lege Wert auf den Anfang und das Ende des Artikels: bei einem Artikel verhält es sich wie bei einem Vortrag – sofern der Anfang und das Ende begeistern, werden die meisten Leute den Vortrag positiv in Erinnerung behalten. Bei einem Blogartikel bietet es sich zudem an, seine Leser zur aktiven Teilnahme aufzufordern, z.B. indem sie ihre Meinung zu dem gelesenen Thema in die Kommentare schreiben. Merke: wer einen Artikel kommentiert, kommt wieder!

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Egal um welches Thema sich der Blog dreht, es wird eine Weile dauern bis man eine größere Zahl von Lesern erreicht und dadurch etwas Leben und Feedback entsteht. Wichtig ist, dass man nicht schreiben sollte um von möglichst vielen Menschen gelesen zu werden, sondern weil man Spaß daran hat, die richtige Motivation besitzt und z.B. gern etwas mit anderen teilen möchte. Sofern man seinem Blog treu bleibt und regelmäßig gute, hilfreiche oder interessante Artikel schreibt, werden die Leserzahlen von ganz allein steigen.

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