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Willkommen im Bergbauarchiv in Ampflwang

 

Bergbauarchiv AmpflwangDer Bergbau im Hausruck hat nicht nur viele Spuren in der Landschaft hinterlassen, sondern auch zahlreiche Dokumente zur Geschichte des Bergbaus hervorgebracht. Um diese schriftlichen Überreste zu sichern und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde in Ampflwang das Oö.  Bergbauarchiv - eine Außenstelle des OÖ. Landesarchivs  - eingerichtet. 

 

Das Bergbauarchiv ist im ehemaligen Kohlebrecher Buchleiten – heute Veranstaltungszentrum der Gemeinde Ampflwang und Industriedenkmal – untergebracht.  Das 1. Stockwerk, in dem früher die Kohle gebunkert war, wurde für die Archivierung der Firmenunterlagen der "Wolfsegg-Traunthaler-Kohlen­werks AG"  (WTK) und der "Salzach-Kohlenbergbau-Gesellschaft" (SAKOG) adaptiert.

 

Sammelpunkt regionaler Geschichte

Durch die Einrichtung des Bergbauarchivs Ampflwang ist es gelungen, im Zentrum des ehemaligen Hausrucker Braunkohlereviers einen Ort zu schaffen, an dem die industrie-, wirtschafts- und sozialgeschichtlich relevanten Unterlagen des oberösterreichischen Kohlebergbaues gesammelt, geordnet und bearbeitet werden. Viele dieser Quellen sind damit an den Ort ihrer Entstehung zurückgekehrt.

Das Bergbauarchiv wird künftig nicht nur große Teile der Firmenarchive von WTK und SAKOG beherbergen, sondern es bietet sich auch als sicherer, nachhaltiger und professionell betreuter Aufbewahrungsort für ergänzende Sammlungen (Schriftstücke, Filme, Fotos und andere Archivalien) aus öffentlicher oder privater Hand an.

 

Die in Ampflwang archivierten Bestände werden nach Abschluss der Ordnungsarbeiten durch Experten des OÖ. Landesarchivs öffentlich zugänglich sein (soweit nicht gesetzlich oder vertraglich anderes bestimmt ist). Historiker/innen und Laienforscher/innen, Universitäten und Forschungsinstitute werden dann mit bisher unzugänglichem Material arbeiten können. Hier hat die Geschichte des Bergbaues und der Region, vor allem aber auch die Geschichte jener Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher, deren Leben über zwei Jahrhunderte von der Kohle geprägt war, ihren dauerhaften Sammelpunkt gefunden.

 

Umfangreiche Forschungsmöglichkeiten

Die umfangreichen und detaillierten Aufzeichnungen über die Belegschaft der Bergbaubetriebe eröffnen die Möglichkeit, sich über Vorfahren im Bergbau zu informieren. Tausende Personalakten, Belegschaftsbücher, Unfallprotokolle etc. ermöglichen Recherchen zu den Personen und interessante Einblicke in die Strukturen der Bergbauunternehmung und die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen.

Im Bergbauarchiv sind auch zahlreiche Karten und Pläne zu den verschiedenen Bergbauorten erhalten. Viele der ehemaligen Betriebs- und Wohngebäude  sind in Plänen dokumentiert. Somit ist der charakteristische Baubestand der Bergbauregion, die sich auf über 82 km2 erstreckte, außerordentlich gut dokumentiert.

Neben bergbau- und technikgeschichtlichen Aspekten können auch Themen der Sozialgeschichte, Industriearchäologie, Wirtschaftsgeschichte, Unternehmensgeschichte usw. verfolgt werden. Hunderte Laufmeter Archivalien zur oberösterreichischen Bergbaugeschichte ermöglichen detailreiche und authentische Einblicke in die Welt des Bergbaues im Hausruck.

 

15. November 2010 11:50

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