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              Fasanviertel

Aus "Die Vorstädte Landstraße, Weißgerber und Erdberg 1829" von Johannes Orth

Das Fasanviertel erhielt seinen Namen vom Gasthaus "Zum Fasanl" Ecke Rennweg und Fasangasse. Auf unserem Planausschnitt sind der Wiener-Neustädter-Kanal, der Linienwall und das Belvedere erkennbar. Dazwischen verlaufen die noch nicht völlig verbaute Fasangasse und die gekrümmte Hohlweggasse nach Süden.
Erst in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das Gebiet flächendeckend verbaut; so wurden beispielsweise die Mohsgasse 1870, die Hegergasse aber erst 1894 benannt. Auf dem unten befindlichen Foto erkennt man links im Vordergrund die Balkenbarriere, die den hier befindlich gewesenen Pferdemarkt gegen die Straße begrenzt hat. Die drei Häuser am rechten Bildrand befanden sich ab der Kölblgasse stadtauswärts. 

Blick in die Fasangasse stadteinwärts mit Einmündung der Kölblgasse nach 1900

Wenn ich vom Fasanviertel berichte, fällt mir unweigerlich das Laveranhaus ein, das sich weitläufig  zwischen Fasangasse und Hohlweggasse erstreckte.

Vor 20 Jahren sagte mir der Ur-Fasanviertler Walter Fechter einmal: "Das Fasanviertel war unsere Welt. Wir hatten hier alles, was wir zum Leben und zum Unterhalten brauchten: ein Kino, Kaffeehäuser, Gasthäuser und jenseits des Gürtels den "Pepi-Park".   

Links im Vordergrund erkennt man das ehem. Café Meteor, um 1930

Apropos Kaffeehaus: Ecke Fasangasse und Kölblgasse gab es bis 1944 das Café Meteor (Bild oben, linke Ecke im Vordergrund), das eine revolutionäre Geschichte hatte: Im selben Haus wohnten der Journalist Karl Hans Sailer (1900-1957) und der Gewerkschafter Karl Mantler (1890-1965), die dieses Lokal ab 1934 zum Treffpunkt der illegalen Revolutionären Sozialisten  machten. Das Haus wurde wie Dutzende andere auch im Fasanviertel ein Opfer des Bombenkrieges.
Das Hotel "Zum Sonnenaufgang", Fasangasse 23 gab es noch bis Ende der Sechzigerjahre des 20. Jahrhunderts.

Das ehemalige Hotel-Restaurant "Zum Sonnenaufgang"

Weitere Informationen zur Fasangasse unter  Palais Metternich-Sandor und  Laveranhaus.