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Bertha Eckstein-Diener,
die Autorin namens "Sir Galahad"

Die 1874 im ehemaligen Diery-Schlössl - später Palais Wimpffen - in der Marxergasse 30 als Bertha Diener geborene Schriftstellerin wohnte ab 1892 im Haus Jacquingasse 29.
Sie heiratete 1898 den Privatgelehrten Friedrich Eckstein und übersiedelte mit diesem ins St.-Genois-Schlössl in Baden, wo Bertha Eckstein-Diener einen Salon führte, in dem von Peter Altenberg und Arthur Schnitzler bis
Karl Kraus und Adolf Loos "ganz Wien" verkehrte.

Schnitzler verwendete für sein Drama "Das weite Land" die Ecksteinvilla in Baden und den 1899 geborenen Percy Eckstein als Vorlage.
Nach ihrer Scheidung im Jahr 1909 wandte sie sich der Literatur zu und veröffentlichte ihre Romane und Erzählungen unter den Pseudonymen "Sir Galahad" bzw. "Helen Diner".
1938 emigrierte die Autorin in die Schweiz, wo sie 1948 starb.

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