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           Palais Dietrichstein

Am Rennweg 31-33 befand sich ab 1770 das "Kleine Prandauhaus", das Joseph Ignaz v. Prandau gehörte.
Es wurde von Franz Graf Dietrichstein erworben und an seinen Neffen Moritz Johann Fürst Dietrichstein (1775-1864) vererbt, der sich besonders die Verschönerung des Gartens, der einerseits von der Metternichschen Besitzung bis zum Wiener-Neustädter-Kanal und anderseits bis zur heutigen Neulinggasse reichte, angelegen sein ließ.

Palais Dietrichstein in Hubers Vogelschauplan, 1774

Moritz Johann Fürst Dietrichstein war 1791 bis 1805 Offizier, 1815 bis 1831 Erzieher des Herzogs von Reichstadt, 1819 bis 1826 Hofmusikgraf bzw. 1821 bis 1826 Hofburg-Theaterdirektor.
1826 bis 1845 war er als Präfekt der Hofbibliothek tätig, wo er die Autographensammlung begründete. Er betätigte sich auch als Komponist von Liedern, Tänzen und Menuetten.
Nach seinem Tod wurde der Besitz verkauft, und auf dem Areal Rennweg 31 entstandem die Bauten des Sacre Coeur

Moritz Johann Fürst Dietrichstein
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