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            Louis Montoyer,
            wohnhaft Wien III

Der in den österreichischen Niederlanden geborene Architekt Louis Joseph Montoyer (1749-1811) wohnte im "Augustiner-Wohnhaus" Landstraße Conscr. Nr. 313  (heute Landstraßer Hauptstraße 60). Im selben Haus wohnten auch Beethoven und der Agrarier Peter Jordan.
Ab 1778 war Montoyer Architekt in Brüssel, wo er einige öffentliche Gebäude errichtete. 1795 kam er als Begleitung des Herzogs Albert von Sachsen-Teschen, dessen Hofarchitekt er ab 1780 war, nach Wien. Hier entwarf er die Pläne für den Umbau der Albertina (1800 bis 1804) und den Bau der Albertinischen Wasserleitung.

Montoyers eigenhändiger aber nicht verwirklichter Entwurf des Rasumofskypalais,

Montoyer entwarf für den damaligen russischen Gesandten Fürst Rasumofsky dessen Palais (1806/07) und den Neubau des Rittersaales der Hofburg (1804 bis 1807). 1807 wurde er von Kaiser Franz II. zum Hofarchitekten ernannt.

Gedenkstein für Louis Montoyer im St. Marxer Friedhof

Der Architekt wurde ursprünglich auf dem St. Marxer Friedhof beigesetzt, wo heute ein Gedenkstein an ihn erinnert.

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