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          "Mizzi" Zwerenz

Rollenbild: Pepi in der Johann Strauß-Operette "Gräfin Pepi"

Die gebürtige Favoritnerin, die einer Theaterfamilie entstammte, hieß mit ihren Taufnamen ja eigentlich Maria Anna, nannte sich aber der damaligen Mode entsprechend "Mizzi" Zwerenz (1876-1947), was viele Nachahmerinnen fand. 
Ursprünglich wollte sie nicht zur Bühne, beugte sich aber der Familientradition und debütierte mit 18 Jahren als Soubrette in Baden und Wiener Neustadt. Eine Operettentournee durch Russland folgte, während der sie besonders als Adele in der "Fledermaus" gefiel, und anschließend wurde sie nach Berlin engagiert.
Ab 1901 findet man Mizzi Zwerenz am Wiener Carl-Theater, wo sie mit der Hauptrolle in Reinhardts Operette "Das süße Mädel" einen großen Erfolg errang.
Bald zählte sie zu den Lieblingspartnerinnen von Alexander Girardi und verhalf gemeinsam mit ihm zahlreichen Operetten zum  Durchbruch.

1905 heiratete Mizzi Zwerenz den Bassisten Arthur Guttmann, mit dem sie gemeinsam an der Anschrift Beatrixgasse 3A (1877-1952) wohnte.
Ihren größten Erfolg hatte die Sängerin als Geigerin Franzi in Oscar Straus' "Ein Walzertraum". Ab 1916 trat sie im Apollo-Theater auf, versuchte sich ab 1921 als Wirtin in Baden, kehrte aber 1934 an die beiden damaligen Operettenbühnen Theater an der Wien und Stadttheater zurück.
1937 zog sich die erfolgreiche Künstlerin von der Bühne zurück.

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