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Eduard von Borsody,
der Filmregisseur aus der Engelsberggasse

Leider hatten wir kein besseres Bild zur Verfügung

Zu Anfang der 50er-Jahre wohnte der erfolgreiche Filmregisseur Eduard von Borsody (1898-1970) im Haus Engelsberggasse 4.

Er begann 1923 als Kameramann bei der Wiener Sascha-Film in der von  Mihály Kertész als Stummfilm inszenierten Schnitzlerverfilmung "Der junge Medardus".

Sehr bald kristallisierte sich eine häufige Zusammenarbeit mit dem ebenfalls in unserem Bezirk daheim gewesenen Gustav Ucicky heraus.  
Nach der Unstellung auf den Tonfilm wurde von Borsody von der Ufa als Schnittmeister engagiert; nach ersten Erfahrungen als Regieassistent sowie als Drehbuchautor und Regisseur einiger Kurzfilme führte er 1937 in seinem ersten eigenen Film "Brillanten" mit den Schauspielern Hansi Knoteck, Hans Olden und Viktor Staal Regie.

Nach mehreren anderen Spielfilmen, zu denen er das Drehbuch schrieb, gilt "Wen die Götter lieben", 1942  mit Hans Holt, der übrigens ebenfalls Landstraßer war, als einer seiner erfolgreichsten.

Hans Holt als Wolfgang Amadeus Mozart in "Wen die Götter lieben"

Aus der Fülle der von Eduard von Borsody nach 1945 produzierten Filme seien "Die Kreuzelschreiber" und "Das vierte Gebot" 1950, "Ich hab mich so an Dich gewöhnt" 1952, "Hab ich nur deine Liebe" 1953 und sein letzter Film "Sturm am wilden Kaiser" 1963 genannt.

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