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Bruno-Granichstaedten-Gedenkraum
(1879-1944)

Bruno Granichstaedtens Autogrammkarte

Wir kauften mit Subvention der ARGE der Wiener Bezirksmuseen vom Neffen des Komponisten, der in der Seidlgasse 27 aufwuchs, die letzten Gegenstände aus dem Nachlass, um einen Gedenkraum einzurichten, der mit Beginn der Bezirksfestwochen 2009 fertig sein wird. 

Bruno Granichstaedten, Betty Fischer und Ernst Marischka nach der Premiere des "Orlow", 1925

Nach seinem Musikstudium in München arbeitete Granichstaedten als Korrepetitor, komponierte aber schon 1908 seine erste Operette Bub oder Mädl, der noch 16 weitere folgten. Sein größter Erfolg war die Operette Der Orlow", 1925, die im Theater an der Wien unter der Direktion Ernst Marischkas lief. Zu dieser Zeit bezog der Komponist eine Wohnung im Haus Hohlweggasse 16, von wo er 1938 in ein Nazilager kam und schließlich nach Luxemburg emigrierte.

Nach der Premiere der Operette "Sonili" in Luxemburg, 1939. In der Mitte der 12jährige Kinderstar Sonja Hagen neben dem Komponisten

Nach der Lagerhaft und einer abenteuerlichen Flucht gemeinsam mit seiner Freundin Rosalie Kaufmann nach Luxemburg komponierte Granichstaedten für den 12jährigen Kinderstar Sonja Hagen 1939 die Operette Sonili, in der das Mädchen die Hauptrolle spielte. Mit Hilfe Betty Fischers und Edith Piafs konnten die beiden Flüchtlinge 1940 in nach New York ausreisen, wo sie an der Anschrift 145 West 55th Straße wohnten und bald darauf heirateten.

Bruno Granichstaedten und seine Frau Rosalie beim Autorendinner in New York, 1942

Granichstaedten kann nicht Fuß fassen und arbeitet als Barpianist. Das unten stehende Foto wurde zwei Tage vor seinem Tod aufgenommen.    

Dieses Foto wurde zwei Tage vor Granichstaedtens Tod aufgenommen

Seine Witwe arbeitete weiter als Sängerin und und eröffnete 1955 das Heurigenlokal Rosalie's Gloriette, das sie bis 1960 führte.
Rosalie Grant-Granichstaedten starb 1979 in Miami Beach, Florida.