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              Pfarrkirche St. Othmar 

Die dem hlg. Othmar geweihte Weißgerber Pfarrkirche inmitten des Kolonitzplatzes wurde zwischen 1866 und 1869 nach Plänen von Friedrich Schmidt (1825-1891) erbaut und 1873 geweiht, nachdem 1872 die alte Weißgerber Margaretenkirche aus Verkehrsgründen abgebrochen worden war.

Die Turmbekrönung - Halbmond und Stern - gibt immer wieder Rätsel auf. Der Halbmond stellt eine Mondsichel dar, das Symbol der  im Orient  in vorchristlicher Zeit verehrten Fruchtbarkeitsgöttin Astarte; die neue christliche Religion setzte die Mondsichel in Mariendarstellungen unter die Jungfrau, um damit zum Ausdruck zu bringen, dass dieselbe das Astartesymbol "mit Füßen tritt", also "stärker" als diese ist. In vielen Mariendarstellungen ist diese Vorlage bemerkbar.
Maria wurde als Immaculata häufig von einem Sternenkranz als Zeichen der Glorifizierung umgeben. So ist anzunehmen, dass der Stern in der Turmbekrönung ebenfalls ein Mariensymbol darstellen soll.

Die Weißgerber Pfarrkirche St. Othmar

In der Kirche fällt diese Gedenktafel für Pater Maximilian Kolbe (1894-1941) auf, der am 14. August 1941 im KZ Auschwitz freiwillig in den Tod ging, um das Leben eines Gefangenen, der Familie hatte, zu retten.

Die in der Kirche befindliche Gedenktafel für den Priester Maximilian Kolbe
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