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Der Botanische Garten der Universität Wien

Der erste Botanische Garten in Wien entstand, als die n.ö. Stände 1665 den Gartengrund des Obersten Ruß neben dem ehem. Jesuitengarten in der Roßau kauften u. dort durch den aus Frankreich berufenen Dr. Franz Billiotte einen wissenschaftlichen Zwecken dienenden Garten anlegen ließen, den dieser zu hoher Blüte brachte (zit. Felix Czeike "Historisches Lexikon Wien)

Nikolaus Joseph v. Jacquin

Den K. k. Botanischen Garten am Rennweg ließ Maria Theresia 1754 auf Anraten ihres Leibarztes Gerhard van Swieten anlegen, nachdem sie den Gartenkomplex des Hugo v. Heunisch gekauft hatte. Nachdem Robert Laugier (1722-1793) das Areal mit medizinischen Kräutern bepflanzt hatte, schenkte Maria Theresia 1757 den Garten der Wiener Universität.
Als 1768 Nikolaus v. Jacquin (1727-1817) die Leitung des Gartens übernahm, erlebte dieser einen bedeutenden Aufschwung.

Joseph Franz v. Jacquin

1797 übernahm Joseph v. Jacquin (1766-1839) die Leitung des Gartens. Er erwarb sich Verdienste um den Ausbau und die Erweiterung des Botanischen Gartens, dessen wissenschaftliche Bedeutung er besonders förderte.

Blick in den Botanischen Garten

Der Garten ist nach pflanzengeographischen Gesichtspunkten in Gruppen geteilt, die die verschiedenen Floren der Welt umfassen. Der Garten stellt über seine wissenschaftliche Bedeutung hinaus neben dem Belvederegarten eine geschätzte Oase für Erholungssuchende dar.
Sowohl Nikolaus als auch Joseph v. Jacquin wurden auf dem josephinischen Matzleinsdorfer Friedhof (heute Waldmüllerpark) beerdigt. Nach Umgestaltung des Friedhofs wurden die Grabsteine der beiden in einem Grabsteinhain aufgestellt, von wo sie in den 60er Jahren in den Botanischen Garten gebracht wurden.

Die in den Botanischen Garten überführten Grabsteine von Nikolaus (re) und Joseph (li) v. Jacquin

In unserem Museumsheft  2004/1 finden Sie den von unserer Mitarbeiterin Rosa Brugger verfassten ausführlichen Artikel zum Botanischen Garten.