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      Palais Max von Hannover,
      das "Nepomucenispital"
      und das Invalidenhaus 

In der heutigen Invalidenstraße befand sich ab 1727 ein Spital und Armenhaus, das volkstümlich als Nepomucenispital bezeichnet wurde, da sich im Gebäude eine dem hlg. Nepomuk geweihte Kapelle befand. Ein Stich von Salomon Kleiner zeigt das Haus an der Ecke zur Landstraßer Hauptstraße.
Das Gebäude diente zuvor Prinz Max von Hannover als Palais.

Das "Nepomucenispital" an der Ecke zur Landstraßer Hauptstraße (Stich von Salomon Kleiner)

Unter Joseph II. wurden die Pfleglinge 1784 ins Bürgerversorgungshaus umgesiedelt. Die Baulichkeit bekam von Baumeister Gerl eine einheitliche Fassade und ab 1787 wurde hier eine Heimstätte für kriegsinvalide Soldaten -  Invalidenhaus - geführt, in der die militärische Rangordnung streng eingehalten werden musste.
Vor der Front des Hauses erstreckte sich ab 1804 das Hafenbecken des Wiener Neustädter Kanals. Im Festsaal wurden 1817 die zwei riesigen Gemälde des Malers Johann Peter Krafft (1780-1856) "Sieg bei Leipzig" und "Schlacht bei Aspern" angebracht. Außerdem gab es in diesem Saal die Ehrenbüsten von acht österreichischen Feldherrn von Joseph Klieber (1773-1850).

Das Invalidenhaus vor dem Glacis

1909 wurde das Invalidenhaus demoliert, und die Insassen kamen in ihr neues Heim 13, Fasangartengasse 101. In der Fasangartenkaserne haben viele wertvolle Stücke aus dem ehemaligen Invalidenhaus eine neue Heimstätte gefunden.
Ab 1910 wurden die Wohnhäuser Invalidenstraße 1 bis 11 errichtet.